Software-Code deutet auf Fortschritt hin, während Leaker von einer Pause berichten.
Die Gerüchteküche um Apples geplante AirPods mit integrierten Kameras kocht über. Neue Funde in einer aktuellen iOS-Beta deuten auf eine fortgeschrittene Entwicklung hin – zeitgleich behaupten bekannte Branchenkenner, das Projekt sei auf Eis gelegt. Was steckt hinter den widersprüchlichen Signalen aus Cupertino?
Spuren im iOS-Code: Das „B790“-Rätsel
Am 3. Juli 2026 entdeckten Entwickler in der zweiten Beta von iOS 27 einen neuen Hardware-Identifikator mit der Bezeichnung B790. Die Beschreibung im Code liest sich futuristisch: Zwei Kameras, seitlich am Kopf des Nutzers positioniert, sollen Daten für ein neues „Visual Intelligence“-System liefern. Analysten spekulieren, dass das Gerät als „AirPods Ultra“ auf den Markt kommen könnte – eine Anspielung auf den bisherigen Codenamen B788 für die AirPods Pro 3.
Die Kameras würden als „Augen für Siri“ fungieren. Der Sprachassistent könnte damit Objekte identifizieren, Texte lesen und Sehenswürdigkeiten erkennen – etwa den Eiffelturm, um dem Nutzer Kontextinformationen zu liefern. Ein Mikro-LED-Indikator soll Umstehende warnen, wenn die Kameras aktiv sind. Infrarotsensoren ermöglichen zudem Gestensteuerung und Tiefenerkennung.
Leaker widersprechen: Projekt angeblich gestoppt
Doch nur Stunden nach dem Code-Fund schlug der bekannte Leaker Kosutami Alarm: Das Projekt sei suspendiert. Diese Behauptung deckt sich mit älteren Berichten, wonach Apple-Führungskräfte erhebliche Bedenken wegen des Datenschutzes haben. Eine stets aktive Kamera am Kopf – das sei ein „massives Privatsphäre-Risiko ohne überzeugenden Nutzen“, zitierte eine mit der Entwicklung vertraute Person einen Apple-Manager.
Auch Bloombergs Mark Gurman berichtete von Verzögerungen. Zwar hätten erste Vorbereitungen für die Produktion begonnen, doch Probleme mit künstlicher Intelligenz und Hitzemanagement hätten den internen Zeitplan nach hinten verschoben. Die winzige Bauform der AirPods macht die Kühlung leistungsstarker KI-Chips zur Herausforderung.
Der Code-Fund in iOS 27 deutet auf eine fortgeschrittene Entwicklung der Kamera-AirPods hin – doch Leaker sprechen von einer Pause. Unser Report klärt die widersprüchlichen Signale und liefert eine Datenschutz-Checkliste sowie die vollständige Wearable-Roadmap. Jetzt kostenlosen Report anfordern
Marktstart: 2026 oder 2027?
Trotz der widersprüchlichen Signale gibt es Hinweise auf Fortschritte. Einige Quellen berichten, die Kamera-AirPods hätten die Design-Validierungs-Testphase (DVT) erreicht – ein Schritt, der normalerweise der Massenproduktion vorausgeht. Ein Launch wäre demnach entweder im September 2026 oder im Laufe des Jahres 2027 möglich.
Der Preis dürfte zwischen 299 und 349 Euro liegen. Technisch würden die AirPods vermutlich auf das iPhone als Rechenzentrum zurückgreifen: Das Smartphone übernähme die schweren KI-Aufgaben für die visuelle Analyse, während die Ohrhörer selbst nur die Sensordaten liefern. Das würde Batterie- und Hitzeprobleme entschärfen.
Teil einer größeren KI-Offensive
Die Kamera-AirPods sind nur ein Puzzleteil in Apples umfassender KI-Strategie. Am 6. Juli 2026 veröffentlichte das Unternehmen die dritte Beta von iOS 27, die gezielt Siri und „Apple Intelligence“ verbessert. Das System soll proaktive Erinnerungen und präzise Navigation ermöglichen.
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Parallel dazu arbeitet Apple an einer KI-Brille mit dem Codenamen N50. Branchenkreisen zufolge prüft der Konzern sogar Kooperationen mit Partnern wie Google, um die eigenen KI-Fähigkeiten zu beschleunigen. John Ternus, Apples Hardware-Chef, soll die Integration von Kameras in Wearables als „potenziell revolutionär“ bezeichnen – vorausgesetzt, das Unternehmen überwindet die technischen und datenschutzrechtlichen Hürden.
Ob die Kamera-AirPods tatsächlich kommen, bleibt offen. Apples Schweigen zu dem Projekt spricht Bände – doch die Code-Spuren in iOS 27 sind ein starkes Indiz, dass die Entwicklung zumindest nicht komplett gestoppt ist.

