Seit dem 18. Juli können Tester die Firmware 9.0.314 sowie die öffentliche Beta von iOS 27 installieren. Die Updates bringen feinere Audio-Einstellungen und eine tiefere Verzahnung mit der hauseigenen KI-Welt.
Betroffen sind mehrere Gerätegenerationen: die AirPods Pro 3, AirPods Pro 2, AirPods 4 und die AirPods Max 2.
Individueller Klang per Equalizer
Das Herzstück der neuen Firmware ist ein 3-Band-Equalizer, den Nutzer selbst einstellen können. Statt wie bisher nur auf vorgegebene Klangprofile zurückzugreifen, lassen sich nun Bässe, Mitten und Höhen manuell justieren. Erste Tester berichten, dass die Einstellungen über ein neu gestaltetes AirPods-Menü in den iOS-27-Einstellungen erreichbar sind.
Dazu gesellt sich ein verbesserter Adaptive-Audio-Regler. Er erlaubt eine präzisere Steuerung des Verhältnisses zwischen Geräuschunterdrückung und Transparenzmodus. Zwar bescheinigen frühe Nutzer den AirPods Pro 3 einen wärmeren Klang als den neutraleren Pro 2 – die neuen Software-Werkzeuge sollen aber eine einheitliche Anpassung über die gesamte Produktfamilie hinweg ermöglichen.
Gesundheitsdaten und Fitness-Integration
Die Software schaltet spezifische Hardware-Funktionen der neuesten Modelle frei. Die AirPods Pro 3 mit ihrem integrierten U2-Chip und Sensoren zur Herzfrequenzmessung unterstützen nun GymKit. Die Ohrhörer können direkt mit kompatiblen Fitnessgeräten kommunizieren.
Auch die Präzisionssuche per Ultrabreitband-Chip wurde in der iOS-27-Umgebung verfeinert. Zudem bieten die AirPods Pro 3 und AirPods 4 verbesserte Geräuschunterdrückung sowie optimierte Echtzeit-Übersetzungsfunktionen auf KI-Basis – beides Teil des erweiterten iOS-27-Feature-Sets.
Siri mit KI-Power – aber nicht überall
Die Integration von Siri AI markiert einen deutlichen Wandel. Angetrieben von Google Gemini, kann die neue Siri auf lokale Daten wie E-Mails, Fotos und Nachrichten zugreifen und kontextbezogene Hilfe leisten. Eine eigene Siri-App gehört ebenfalls zum neuen Software-Paket.
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Doch die KI-Funktionen sind nicht überall verfügbar: Aufgrund regulatorischer Hürden bleibt Siri AI in Europa und China zunächst außen vor. Zudem benötigen die erweiterten Siri-Funktionen und „Apple Intelligence“ spezifische Hardware wie das iPhone 15 Pro oder neuer – das iOS-27-System selbst läuft noch auf Geräten ab dem iPhone 11.
Systemweite Leistungssprünge
Der Beta-Release vom 19. Juli bringt laut Apple deutliche Leistungsverbesserungen:
- Apps starten bis zu 30 Prozent schneller
- AirDrop-Übertragungen sind bis zu 80 Prozent flotter
- Kamera-Aktivierung im Energiesparmodus beschleunigt
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Preise: Rabatte hier, Aufschläge dort
Die Software-Updates kommen in einem bewegten Marktumfeld. Während des Prime-Day-Events gab es die AirPods Pro 3 zeitweise für 179 Euro, die AirPods 4 für 99 Euro.
Ganz anders die Lage in Japan: Wegen der anhaltenden Schwäche des Yen zog Apple dort am 19. Juli die Preise um rund zehn Prozent an. Betroffen sind die gesamte iPhone-17-Reihe sowie Apple Watch und AirPods.
Die stabile Version von iOS 27 wird für September 2026 erwartet. Weitere Hardware-Neuheiten, darunter ein iPad Mini mit OLED-Display, sollen bis Oktober folgen.

