AirTag 2: 50% lauterer Lautsprecher und erweiterte Reichweite

AirTags bieten neben der Ortung auch Automationen, Siri-Steuerung und Reisehilfe. Einige Funktionen setzen neuere Apple-Geräte oder den AirTag 2 voraus.

Apples AirTag-Tracker bietet über die reine Standortsuche hinaus eine Reihe weniger bekannter Funktionen, die den Alltag mit dem Gerät erleichtern können. Berichte zeigen, dass sich mit Zusatzfunktionen wie präziser Ortung, automatisierten Aktionen und Batterie-Tricks das Nutzererlebnis deutlich erweitern lässt.

Präzise Ortung nur mit neueren Geräten

Eine der zentralen Funktionen ist das sogenannte Precision Finding, das eine besonders genaue Ortung eines AirTags über die Apple Watch ermöglicht. Diese Funktion steht jedoch nicht für alle Geräte zur Verfügung: Sie erfordert neuere Apple-Watch-Modelle wie die Series 9 oder Ultra 2 in Kombination mit einem AirTag 2. Auch beim iPhone gilt eine ähnliche Einschränkung – die auf Ultrabreitband basierende Precision-Finding-Technologie funktioniert nur mit dem iPhone 15 oder neuer sowie einer Apple Watch Series 9 oder neuer.

Für Nutzer älterer Geräte bleibt die Standortsuche über das Find-My-Netzwerk zwar möglich, jedoch ohne die feinere Distanzanzeige. Als Alternative kann bei der Suche nach einem iPhone über die Apple Watch ein langer Druck auf das Telefon-Symbol zusätzlich den Blitz des iPhones aktivieren, was die Suche in dunklen Umgebungen erleichtert.

Alarm bei zurückgelassenen Gegenständen mit Whitelisting

Eine weitere Funktion betrifft die „Zurückgelassen“-Benachrichtigungen, die ausgelöst werden, wenn sich ein AirTag von seinem Besitzer entfernt, ohne dass sich dieser bewusst davon trennt. Um Fehlalarme an häufig besuchten Orten wie dem Arbeitsplatz oder der Wohnung eines Familienmitglieds zu vermeiden, lässt sich eine Whitelist bestimmter Orte anlegen, an denen keine Benachrichtigung ausgelöst wird.

AirTags als NFC-Tags für Automationen

Über die NFC-Funktion lassen sich AirTags zudem als Auslöser für Automationen in der Shortcuts-App nutzen. Durch das Antippen eines AirTags mit dem iPhone können so vordefinierte Abläufe gestartet werden. Darüber hinaus lässt sich im sogenannten Lost Mode eine Besitzerinformation hinterlegen, die es Findern ermöglicht, Kontakt aufzunehmen, sowie ein Factory Reset durchführen.

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Batterie-Trick für selten genutzte Gegenstände

Für Gegenstände, die nur selten benötigt werden, empfiehlt sich laut den Berichten ein einfacher Trick zur Verlängerung der Batterielebensdauer: Die im AirTag verbaute CR2032-Batterie, die im Normalbetrieb bis zu ein Jahr hält, kann bei Gegenständen, die längere Zeit nicht bewegt werden, entfernt und erst bei Bedarf wieder eingesetzt werden.

Sprachsteuerung und Reisefunktionen

Auch Siri lässt sich zur Ortung von AirTags einsetzen. Über versteckte Sprachbefehle kann die Suche nach einem Gegenstand direkt per Sprachbefehl über die Apple Watch gestartet werden. Für Reisende ist zudem relevant, dass die Standortfreigabe von AirTags mittlerweile von mehr als 50 Fluggesellschaften unterstützt wird, was die Nachverfolgung von Gepäckstücken erleichtert.

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Technische Eckdaten und Aktivierung

Der klassische AirTag misst 1,26 Zoll im Durchmesser und 0,31 Zoll in der Dicke, wiegt 0,27 Unzen und ist nach IP67 wasser- und staubresistent. Zur Ortung nutzt das Gerät GPS, Bluetooth und das Find-My-Netzwerk.

Die Aktivierung erfordert ein iPhone 11 oder neuer mit aktuellem iOS sowie eine Apple ID mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Nach dem Entfernen des Aufklebers, dem Einlegen der Batterie und dem NFC-Pairing lässt sich ein AirTag in der Regel in unter fünf Minuten einrichten.

AirTag 2 mit erweiterten Funktionen

Die neuere Generation, der AirTag 2, bringt laut Berichten einen um 50 Prozent lauteren Lautsprecher mit sich, eine erweiterte Reichweite beim Precision Finding sowie die Funktion „Share Item Location“ zum Teilen des Standorts eines Gegenstands. Auch beim AirTag 2 bleiben die grundlegenden Eigenschaften wie die Wasser- und Staubresistenz sowie eine Batterielaufzeit von rund einem Jahr erhalten.

Insgesamt zeigen die aktuellen Berichte, dass AirTags über ihre Grundfunktion als Ortungsgerät hinaus zahlreiche Möglichkeiten bieten – vorausgesetzt, Nutzer kennen die jeweiligen Geräteanforderungen und Einstellmöglichkeiten.