Apple hat die zweite Generation seines beliebten Ortungsgeräts vorgestellt. Der neue AirTag 2 setzt auf einen leistungsstärkeren Chip, der die Reichweite deutlich erhöht und die Suche nach verlorenen Gegenständen erleichtern soll. Das Design und der Preis bleiben unverändert.
Kern-Upgrade: Der neue U2-Chip
Herzstück der Neuauflage ist der U2 Ultra-Wideband-Chip der zweiten Generation. Diese Technologie, die auch in aktuellen iPhones und Apple Watches steckt, erweitert die Reichweite der präzisen Ortung um bis zu 50 Prozent. Nutzer sollen ihr verlorenes Schlüsselbund oder ihre Tasche nun aus größerer Entfernung anpeilen können, noch bevor die Richtungsführung auf dem Display einsetzt.
Zusätzlich verbessert ein neuer Bluetooth-Chip die allgemeine Ortungsreichweite. Und der integrierte Lautsprecher ist 50 Prozent lauter – er soll auf die doppelte Distanz hörbar sein. Diese Kombination zielt darauf ab, die lästige „Ist-es-hier-oder-doch-dort“-Suche deutlich zu verkürzen.
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Bessere Integration in die Apple-Welt
Erstmals funktioniert die präzise Richtungsortung nun auch auf der Apple Watch. Besitzer einer Series 9, Ultra 2 oder neuerer Modelle können sich die Führung direkt aufs Handgelenk holen. Voraussetzung für die maximale Reichweite ist allerdings ein kompatibles iPhone mit demselben U2-Chip, also ein iPhone 15 oder neuer.
Eine weitere Neuerung ist die Funktion „Standort teilen“. Damit können Nutzer den Standort eines mit einem AirTag versehenen Gepäckstücks sicher und zeitlich begrenzt mit einer Fluglinie teilen. Apple kooperiert hier mit über 50 Airlines. Das Ziel: weniger verlorenes Gepäck und kürzere Wartezeiten am Förderband. Im Hintergrund arbeitet das Gerät weiter im milliardenschweren, anonymisierten Find-My-Netzwerk aller Apple-Geräte.
Vertrautes Design, mehr Nachhaltigkeit
Äußerlich ist der neue AirTag nicht vom Vorgänger zu unterscheiden. Das hat einen praktischen Vorteil: Alle vorhanden Zubehörteile wie Schlüsselringe oder Hüllen passen weiterhin. Die Stromversorgung über eine wechselbare CR2032-Knopfzelle bleibt ebenfalls.
In puncto Nachhaltigkeit geht Apple einen Schritt weiter. Das Gehäuse besteht zu 85 Prozent aus recyceltem Plastik. Wichtige Innenteile, darunter Seltene Erden in den Magneten und die Vergoldung auf den Leiterplatten, werden zu 100 Prozent aus recycelten Materialien hergestellt. Die Verpackung ist vollständig faserbasiert und recycelbar.
Marktstrategie und Ausblick
Mit dem AirTag 2, dem ersten Hardware-Release des Jahres 2026, festigt Apple seine Position im umkämpften Markt für Smart-Tracker. Statt eines radikalen Redesigns setzt das Unternehmen auf gezielte Verbesserungen der Kernfunktionen – zum alten Preis. Ein einzelner AirTag kostet weiterhin 29 Euro, ein 4er-Pack 99 Euro.
Die verbesserte Technologie könnte langfristig auch neue Anwendungen ermöglichen, etwa in Verbindung mit Apples räumlichen Computing-Plattformen wie der Vision Pro. Für Verbraucher bedeutet die zweite Generation vor allem eines: eine zuverlässigere und weniger frustrierende Suche nach den alltäglichen Verlusten des Lebens.
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