Allianz-Studie: KI verschärft Cyber-Risiken dramatisch

Cybervorfälle bleiben die größte Unternehmensgefahr, während Künstliche Intelligenz zum Brandbeschleuniger für raffinierte Angriffe wird. Die Risikolandschaft verändert sich durch KI grundlegend.

Cyberangriffe bleiben die größte Gefahr für Unternehmen – doch Künstliche Intelligenz katapultiert sich auf Platz zwei der globalen Risiken. Das zeigt der aktuelle Allianz Risk Barometer 2026, für den über 3.300 Risikoexperten aus 97 Ländern befragt wurden. Die explosive Entwicklung der KI verändert die Bedrohungslage grundlegend.

KI als Brandbeschleuniger für Cyberkriminalität

Der spektakulärste Aufsteiger im Risikoranking ist Künstliche Intelligenz – von Platz zehn im Vorjahr auf Rang zwei gesprungen. Experten warnen: KI wirkt als Brandbeschleuniger für Cyberbedrohungen. Angreifer nutzen die Technologie, um ihre Attacken zu automatisieren und massiv zu skalieren.

Für jeden Einzelnen bedeutet das: deutlich raffiniertere Angriffe. KI-Algorithmen erstellen täuschend echte Phishing-Mails im industriellen Maßstab. Noch bedrohlicher sind Deepfakes – mit KI generierte Videos oder Audioaufnahmen, die Personen täuschend echt imitieren. Damit lassen sich betrügerische Überweisungen autorisieren oder Reputationen gezielt zerstören. Die Grenze zwischen echt und gefälscht verschwimmt.

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Cybervorfälle bleiben unangefochten an der Spitze

Mit 42 Prozent der Nennungen – dem höchsten je gemessenen Wert – führen Cybervorfälle die Liste zum fünften Mal in Folge an. Die Sorge um Ransomware, Datenlecks und IT-Ausfälle ist global und betrifft alle Unternehmensgrößen. Besonders im Visier: kleine und mittlere Unternehmen, die oft weniger in Cybersicherheit investieren können.

Jede Störung hat heute kaskadierende Effekte. Die tiefe Verankerung digitaler Technologien in Geschäftsprozessen macht Unternehmen verwundbar. Trotz steigender Sicherheitsinvestitionen entwickeln Angreifer ihre Fähigkeiten schneller weiter als viele Verteidigungssysteme.

Vom Büro ins Wohnzimmer: Risiken für jeden Einzelnen

Was Unternehmen betrifft, gefährdet längst auch Privatpersonen. Ein Datenleck bei einem Konzern legt Millionen Kundenprofile offen – der Nährboden für Identitätsdiebstahl und Betrug. Die ausgefeilten Social‑Engineering‑Angriffe zielen gezielt auf Menschen, nicht mehr nur auf Firewalls.

Die gleichen KI-gestützten Methoden aus der Unternehmenswelt kommen nun im Privaten an. Cybersicherheit wird zur essentiellen Lebenskompetenz. Skepsis gegenüber unerwarteten Nachrichten und die Nutzung von Zwei-Faktor-Authentifizierung sind kein IT-Spezialwissen mehr, sondern notwendiger Selbstschutz.

Angriffe werden autonomer und vielfältiger

Die Prognose für 2026 ist düster: Experten erwarten KI-gesteuerte Malware, die ihr Verhalten autonom anpasst, um Entdeckung zu vermeiden. Parallel kehren alte Angriffsmethoden wie großangelegte DDoS-Attacken zurück, während Kriminelle ihre Erpressungsmethoden diversifizieren.

Unternehmen stehen vor der Aufgabe, von reaktiver zu proaktiver Sicherheit überzugehen. Investitionen in Technologie allein reichen nicht mehr. Entscheidend werden umfassende Mitarbeiterschulungen und eine Sicherheitskultur, die auch raffinierte Deepfakes erkennt. In einer hypervernetzten Welt wird Risikomanagement zur gemeinsamen Daueraufgabe für Unternehmen und Gesellschaft.

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