Amazfit attackiert mit der neuen Active 3 Premium den Markt für Einsteiger-Laufuhren – und bietet für unter 200 Euro Funktionen, die sonst teuren Profi-Modellen vorbehalten sind. Das Gerät kombiniert hochwertige Hardware wie Saphirglas mit umfangreichen Trainingsanalysen und soll so eine Lücke zwischen simplen Fitness-Trackern und komplexen Sportcomputern schließen.
Premium-Hardware zu Einsteigerpreis
Der Clou der Active 3 Premium ist ihre Verarbeitung. Trotz des Einsteigerpreises von rund 170 Euro verfügt die Uhr über ein 45-mm-Gehäuse aus Edelstahl, vier mechanische Tasten und ein kratzfestes Saphirglas – Materialien, die in dieser Preisklasse selten sind. Das 1,32 Zoll große AMOLED-Display mit einer Helligkeit von bis zu 3.000 Nits bleibt auch bei Sonnenlicht gut ablesbar.
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Mit 4 GB internem Speicher können Nutzer offline Karten und Podcasts laden. Die Akkulaufzeit ist typisch für Amazfit: Bis zu 13 Tage im Alltagsmodus oder 24 Stunden durchgehend mit aktiviertem GPS sind möglich. Integriertes Mikrofon und Lautsprecher ermöglichen zudem Bluetooth-Telefonate direkt vom Handgelenk.
Intelligente Trainingssteuerung für Läufer
Das Herzstück der Uhr ist ihre Software. Integriert ist Zepp Coach, ein adaptiver Trainingsassistent, der wissenschaftlich fundierte Laufpläne erstellt. Für ambitionierte Athleten bietet die Uhr eine Fülle an Metriken: von der Laktatschwelle und Laufleistung über die Bodenkontaktzeit bis zur Laufhaltung. Diese Daten sollen helfen, die Leistung zu steigern und Verletzungsrisiken zu minimieren.
Die Navigation profitiert von einem Sechs-Satelliten-Positionssystem. Offline-Karten mit Sprachführung und automatischer Umleitung ermöglichen ortsunabhängiges Training. Über 170 Sportmodi und eine automatische Erkennung für einige Aktivitäten runden das Paket ab. Daten lassen sich nahtlos mit Apps wie Strava, TrainingPeaks oder Apple Health synchronisieren.
Rund-um-die-Uhr-Gesundheitsmonitor
Als ständiger Gesundheitsbegleiter nutzt die Uhr den BioTracker PPG-Sensor von Amazfit. Er misst kontinuierlich Herzfrequenz, Blutsauerstoff (SpO2), Stresslevel und Schlafqualität. Eine neue „BioCharge“-Funktion soll helfen, das persönliche Energieniveau einzuschätzen und so Training und Erholung besser zu planen.
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Im Alltag übernimmt die Uhr klassische Smartwatch-Funktionen: Benachrichtigungen, Musiksteuerung, Wetter und den Sprachassistenten Zepp Flow. Die Mischung aus robusten Trainingswerkzeugen und Lifestyle-Features macht sie zu einem vielseitigen Begleiter.
Marktstrategie: Druck auf Garmin & Co.
Mit der Active 3 Premium verfolgt Amazfit eine klare Strategie: Durchbrechen der Preis-Leistungs-Grenze. Das Unternehmen zielt gezielt auf die große Gruppe ambitionierter Lauf-Einsteiger und Hobbysportler, die strukturiertes Training suchen, aber nicht mehrere Hundert Euro ausgeben wollen.
Dieser Schritt erhöht den Druck auf etablierte Marken wie Garmin und Coros, die ihr Einsteigersegment neu überdenken müssen. Amazfit setzt darauf, mit langem Akku, hochwertiger Verarbeitung und cleverer Software eine treue Nutzerbasis aufzubauen. Sollte die Active 3 Premium erfolgreich sein, könnte sie die Grenzen zwischen günstigen Lifestyle-Uhren und teuren Performance-Trackern weiter verwischen.



