AMD-Handhelds: KI-Upscaling startet mit Windows-Update 2026

Microsofts KI-Upscaling Auto SR wird für AMD-Ryzen-Geräte verfügbar und verspricht einen kostenlosen Performance-Schub für Spiele. Die Funktion war zuvor exklusiv für Copilot+ PCs.

Für Besitzer von AMD-Handhelds beginnt 2026 mit einem großen Geschenk: Microsoft rollt sein KI-gestütztes Auto Super Resolution (Auto SR) für Ryzen-AI-Geräte aus. Das Update verspricht einen kostenlosen Performance-Schub direkt aus dem Betriebssystem.

KI-Upscaling für alle: Das Ende der Exklusivität

Bislang war die Funktion Copilot+ PCs mit Snapdragon-X-Chips vorbehalten. Das ändert sich nun. Wie Microsoft im Dezember 2025 in seiner Gaming-Roadmap bestätigte, startet der Public Preview für AMD-Geräte im „frühen 2026“ – also ab sofort. Profitieren werden vor allem Geräte mit Ryzen-AI-NPUs, wie das ASUS ROG Ally X und kommende Handhelds mit dem erwarteten Ryzen Z2 Extreme.

Der Clou: Auto SR arbeitet auf Treiber- und Betriebssystemebene. Im Gegensatz zu FSR oder DLSS muss der Spielentwickler die KI nicht pro Titel implementieren. Das System verbessert automatisch DirectX-11- und 12-Spiele. Das könnte älteren Titeln oder anspruchsvollen Games auf der mobilen Hardware neuen Schwung verleihen.

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CES 2026: Neue Hardware für die KI-Ära

Der Zeitpunkt der Software-Auslieferung passt perfekt zum erwarteten Hardware-Zyklus auf der CES 2026 in Las Vegas. Berichten zufolge bereiten OEMs wie Lenovo und ASUS bereits Geräte der zweiten Generation vor, die diese Windows-11-Fähigkeiten nutzen.

Die Ryzen-Z2-Extreme-Ära bricht an

Leaks zufolge soll der AMD Ryzen Z2 Extreme die nächste Gerätewelle anführen. Der APU kombiniert angeblich Zen-5- und Zen-5c-Kerne mit RDNA-3.5-Grafik – und besitzt die für Auto SR notwendige dedizierte NPU-Hardware. Bislang blieb das KI-Potenzial der ersten Geräte-Generation für Upscaling ungenutzt. Das 2026er-Update will es heben, indem es die Aufgabe an die NPU auslagert und die GPU für reine Rendering-Leistung freispielt.

Lenovos nächster Schachzug

Spekulationen deuten auf ein Legion Go Gen 2 mit dem Z2-Extreme-Chip hin. Interessant: Gerüchte aus dem Dezember sprechen auch von einer „Dual-Boot“- oder SteamOS-Variante. Das unterstreicht den schärfer werdenden Wettbewerb zwischen Windows 11 und dem Linux-basierten SteamOS im Handheld-Markt.

Mehr als nur schärfer: Das konsolenähnliche Erlebnis

Auto SR ist nur Teil eines umfassenden „konsolenähnlichen“ Updates für Windows 11 auf Handhelds. Ein weiterer Baustein ist die Xbox Full Screen Experience (FSE). Sie ersetzt den klassischen Windows-Desktop durch eine controller-optimierte Oberfläche. Diese löst ein Hauptproblem: das umständliche Navigieren auf einem 7-Zoll-Touchscreen.

Zudem wird die Funktion Advanced Shader Delivery (ASD) ausgeweitet. Sie lädt vorkompilierte Shader für spezifische Hardware-Konfigurationen vorab. Das soll das lästige „Shader-Compilation-Stuttering“ in PC-Ports beenden und Ladezeiten deutlich reduzieren.

2026: Entscheidungsjahr für Windows-Handhelds

Analysten sehen 2026 als Schicksalsjahr für Windows im Handheld-Markt. Trotz Leistungsvorteilen litten die Geräte bislang unter Software-Schwächen. „Die Integration von Auto SR und FSE zeigt, dass Microsoft Handhelds endlich als eigene Plattform behandelt“, so Branchenbeobachter. Durch das Auslagern des Upscalings an die NPU erhält die AMD-Hardware einen „kostenlosen“ Performance-Boost. Das könnte die Effizienzlücke zu ARM-basierten Konkurrenten wie dem Steam Deck verringern.

Das erwartet Anwender im Januar

Mit dem Start des „frühen 2026“ sind in den kommenden Wochen diese Schritte zu erwarten:

  1. Insider-Preview-Builds: Auto SR für AMD wird voraussichtlich zuerst in den Windows-11-Insider-„Dev“- oder „Canary“-Channels erscheinen.
  2. CES-Ankündigungen: Zwischen dem 5. und 9. Januar dürften ASUS, Lenovo und MSI Geräte mit dem Ryzen Z2 Extreme offiziell bestätigen.
  3. Treiber-Updates: AMD wird voraussichtlich ein spezielles „Adrenalin Edition“-Update veröffentlichen, um die NPU-Anbindung an Auto SR zu unterstützen.

Die Wartezeit ist fast vorbei. Für Millionen von Gamern, die auf Windows-Handhelds setzen, wird das Versprechen von „kostenloser“ KI-Performance nun Wirklichkeit.

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