Neue Leaks zu AMD’s kommender Radeon RX 10800 XT lassen aufhorchen: Laut einem Bericht von gamegpu.com vom 18. September 2026 könnte die GPU mit bis zu 200 Compute Units und bis zu 48 GB GDDR7-Speicher ausgestattet sein. Performance-Projektionen zufolge soll die Karte im 4K-Raster um 15 bis 25 Prozent vor Nvidias RTX 5090 liegen.
Herkunft der Leaks
Die Angaben stammen laut gamegpu.com von den Insidern Moore’s Law is Dead und Kepler_L2, die in der Vergangenheit bereits mit Hardware-Leaks in Erscheinung getreten sind. Ein offizielles Statement von AMD zu den kolportierten Spezifikationen liegt bislang nicht vor.
Technische Details
Der Bericht beschreibt die RX 10800 XT als auf der RDNA-5-Architektur basierend, gefertigt im 3nm-Prozess. Als weitere Eckdaten werden ein 512-bit-Speicherbus sowie ein Taktbereich von 3,1 bis 3,4 GHz genannt. Diese Kombination aus breitem Speicherinterface und hohem Takt würde, sollten sich die Zahlen bestätigen, eine deutliche Steigerung gegenüber bisherigen AMD-Generationen bedeuten.
Vergleich mit der RTX 5090
Als Vergleichsbasis dient in dem Bericht Nvidias RTX 5090 mit 170 Streaming-Multiprozessoren und 21.760 FP32-Cores. Im 4K-Raster soll die RX 10800 XT diese GPU laut den Projektionen um 15 bis 25 Prozent übertreffen – eine Zahl, die, sollte sie sich bewahrheiten, AMD erstmals seit längerer Zeit wieder an die Spitze der reinen Rasterisierungsleistung bringen würde.
Die Leaks zur RX 10800 XT klingen stark: bis zu 200 Compute Units, 48 GB GDDR7 und im 4K-Raster 15 bis 25 Prozent vor der RTX 5090. Doch alle Zahlen stammen bislang von Insidern — ein offizielles Statement von AMD fehlt. Unser kostenloser Report sortiert, was belegt ist und was Spekulation bleibt. Jetzt kostenlosen GPU-Report anfordern
Ausblick auf die nächste Nvidia-Generation
Allerdings dürfte die Freude bei AMD nur von kurzer Dauer sein: Laut demselben gamegpu.com-Bericht soll Nvidias kommende RTX 6090 auf Basis der Rubin-Architektur mit 192 Streaming-Multiprozessoren die RX 10800 XT um 15 bis 20 Prozent übertreffen.
Noch deutlicher fällt der Vorsprung beim Path Tracing aus: Ein Bericht von ssbcrack.com vom 20. September 2026 beziffert den Vorteil der RTX 6090 – ausgestattet mit 192 Streaming-Multiprozessoren und 24.576 CUDA-Cores – gegenüber der RX 10800 XT auf 35 bis 50 Prozent.
Bei rechenintensiven Beleuchtungsverfahren wie Path Tracing scheint Nvidia damit weiterhin einen technologischen Vorsprung zu behalten, während AMD im klassischen Rastering aufschließen oder sogar überholen könnte.
Kein Termin für die Markteinführung
Trotz der detaillierten Spezifikations-Leaks bleibt der Zeitpunkt der Markteinführung offen. Ein Bericht von el-balad.com vom 20. September 2026 stellt klar, dass ein bestätigtes Release-Datum für die Radeon RX 10800 XT bislang nicht vorliegt. Käufer und Branchenbeobachter müssen sich demnach weiterhin gedulden, bis AMD offizielle Details zu Verfügbarkeit und Preisgestaltung bekannt gibt.
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Da sämtliche Angaben bislang ausschließlich auf Insider-Leaks beruhen, sind die genannten Spezifikationen und Performance-Werte mit der gebotenen Vorsicht zu betrachten. Erst offizielle Ankündigungen von AMD werden zeigen, ob sich die kolportierten Zahlen zu Compute Units, Speicherausstattung und Rasterisierungsleistung tatsächlich bestätigen.

