Android 16 erreicht 7,5 Prozent der Geräte. Die Zahlen stammen von Google und beruhen auf Daten, die im frühen Dezember 2025 erhoben wurden, und geben einen ersten Einblick in die fragmentierte Android-Landschaft.
Die Verteilung im Überblick
Android 15 bleibt mit 19,3 Prozent der Nutzerbasis die verbreitetste Version. Android 14 folgt mit 17,2 Prozent. Android 13 kommt auf 13,9 Prozent, Android 11 auf 13,7 Prozent – ein Zeichen, dass Geräte aus früheren Jahren nach wie vor im Einsatz sind. Android 16 hat nach dem Start 7,5 Prozent erreicht. Aus der Statistik fällt zudem Android 4.4 KitKat unter 0,1 Prozent der Geräte.
Schnellerer Update-Zyklus – ist der Trend endlich nachhaltig?
Branchenbeobachter sehen in Android 16 einen Hinweis auf einen beschleunigten Update-Zyklus. Gegenüber dem gleichen Zeitraum nach dem Start von Android 15 ist die Adoption deutlich stärker. Der Rollout profitiert von einer engeren Abstimmung zwischen Google und Hardware-Partnern. So begann Samsung im September 2025 mit dem Android-16-basierten One UI 8-Update, gefolgt von Oppo, OnePlus und Nothing im weiteren Jahresverlauf. Könnte dies der Wendepunkt sein, an dem Updates schneller zur breiten Nutzerschaft gelangen?
Fragmentierung bleibt größte Herausforderung
Trotz der Fortschritte bleibt die Android-Landschaft stark fragmentiert. Der Großteil der Nutzer sitzt weiterhin auf älteren Versionen, was die Entwicklung und Prüfung von Apps erschwert. Hinzu kommt: Geräte mit Android 12 oder älter erhalten häufig keine regelmäßigen Sicherheitsupdates mehr, wodurch Sicherheitsrisiken steigen.
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Im Vergleich dazu adressiert Apples iOS-Ökosystem Updates in der Regel deutlich zügiger – eine Entwicklung, die für Google und die Android-Partner weiterhin eine zentrale Aufgabe bleibt.
Ausblick: Blick nach vorn
Experten rechnen damit, dass Android 16 2026 weiter an Fahrt gewinnt, insbesondere wenn Updates auch auf Mittelklasse- und Budget-Geräten stärker ausgerollt werden. Darüber hinaus hat Google die erste Beta-Version von Android 17 für Pixel-Geräte freigegeben. Die nächste Entwicklungsstufe steht damit bereits in Sichtweite und könnte die Fragmentierung weiter beeinflussen. Bleiben die Hersteller beim geschlossenen Rollout-Kurs, könnte sich der Trend fortsetzen und neue Versionen schneller in den Alltag der Nutzer bringen.





