Android 17: Eclipsa behebt Überstrahlungen in HDR-Videos

Google führt mit Android 17 den Eclipsa-Standard ein, der HDR-Videos automatisch an jedes Display anpasst und Farbverzerrungen eliminiert.

Neuer Videostandard Eclipsa soll grelle Überstrahlungen und Farbverzerrungen endgültig abschaffen.

Jeder kennt das Problem: Man schaut ein HDR-Video auf dem Smartphone, und plötzlich wirken helle Szenen wie überbelichtet – Gesichter sind überstrahlt, Farben sehen aus wie aus einem Groschenroman. Mit Android 17 will Google diesem Ärgernis ein Ende bereiten. Der neue Eclipsa-Videostandard sorgt dafür, dass HDR-Inhalte auf jedem Gerät so aussehen, wie es die Filmemacher beabsichtigt haben.

Wie Eclipsa funktioniert

Die Technologie steckt voller raffinierter Details. Im Kern arbeitet sie mit einem sogenannten HDR-Referenzweiß – einem festen Helligkeitsanker, der als Grundlage dient. Darauf aufbauend passen dynamische Verstärkungskurven die Helligkeit automatisch an die maximalen Fähigkeiten des jeweiligen Displays an. Und das ist noch nicht alles: Der Standard liefert bildgenaue Anweisungen für jedes einzelne Frame, sodass Farben und Kontraste während des gesamten Videos konstant bleiben.

Entwickelt wurde Eclipsa von der HDR10+ Alliance – einem Bündnis, dem neben Google auch Apple und NBCUniversal angehören. Die enge Zusammenarbeit der Tech-Giganten zeigt, wie sehr das HDR-Problem die gesamte Branche beschäftigt.

Schluss mit dem manuellen Regler

Ein besonders ärgerliches Detail der Vorgängerversion Android 16 war der manuelle „Enhanced HDR“-Helligkeitsregler. Wer optimales HDR-Erlebnis wollte, musste selbst Hand anlegen. Mit Android 17 übernimmt das Betriebssystem diese Aufgabe automatisch. Die Helligkeitssteuerung läuft im Hintergrund – der Nutzer merkt nichts davon, genießt aber durchgehend optimale Bildqualität.

Juli-Update behebt Startschwierigkeiten

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Schluss mit überstrahlten Gesichtern in HDR-Videos: Der neue Eclipsa-Standard in Android 17 passt Helligkeit und Farben automatisch an Ihr Display an. So sehen Inhalte immer so aus, wie vom Filmemacher beabsichtigt. Jetzt kostenlosen HDR-Guide anfordern

Pünktlich zur Einführung von Android 17 hat Google das erste Update für Pixel-Geräte ausgerollt. Der Juli-Sicherheitspatch (Build CP2A.260705.006) ist rund 65 Megabyte groß und steht für Modelle vom Pixel 6 bis zum Pixel 10a bereit. Der Fokus liegt auf Fehlerbehebungen, nicht auf Sicherheitslücken.

Konkret wurden folgende Probleme gelöst:
Systemabstürze und Boot-Schleifen – sowohl auf Systemebene als auch bei bestimmten Apps
Interface-Probleme – korrigierte Farben und Kontraste bei Widgets sowie ausgerichtete Navigationsbuttons für Faltgeräte wie das Pixel 10 Pro Fold
Hintergrund-Effekte – ein Bug bei den Wallpaper-Formen wurde beseitigt

Mehr Multitasking und neue Freiheiten

Doch Android 17 kann weit mehr als nur bessere Videos. Eine der spannendsten Neuerungen ist die „Bubbles“-Multitasking-Funktion. Sie erlaubt es, bis zu vier Apps gleichzeitig in schwebenden Fenstern zu nutzen – ein echter Produktivitätsschub für Power-User.

Für Gamer gibt es einen speziellen Controller-Modus, der auf die Bedürfnisse von Faltgeräten zugeschnitten ist. Weitere Feinarbeiten am Interface umfassen:
Screen-Recording mit Selfie-Einblendung – perfekt für Tutorials und Let’s Plays
Individueller Home-Screen – App-Beschriftungen lassen sich ausblenden, die Suchleiste wird transparent
Getrennte Schnelleinstellungen – WLAN und mobile Daten haben wieder eigene Kacheln, was viele Nutzer seit der Zusammenlegung vermisst hatten

Ausblick: Pixel 11 und QPR1 im Herbst

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Der Sommer verspricht weitere Neuigkeiten aus dem Android-Lager. Am 12. August 2026 wird Google voraussichtlich das Pixel 11 vorstellen. Nur einen Monat später, im September, folgt dann das erste große Plattform-Update (QPR1) für Android 17.

Interessant ist auch die Entwicklung im weiteren Smart-Geräte-Markt: Amazon arbeitet eigenen Berichten zufolge an maßgeschneiderten Chipsätzen für Fire TV, Echo und Kindle. Bis 2027 sollen bis zu 40 Millionen selbst entwickelte Prozessoren zum Einsatz kommen. Gleichzeitig plant der Konzern, Fire TV auf das Linux-basierte Vega OS umzustellen – ein Schritt, der die Möglichkeiten für das Sideloaden von Drittanbieter-Apps grundlegend verändern könnte.