Android 17: Eclipsa Video bringt HDR-Standard für brillante Bilder

Google, Apple und NBCUniversal entwickeln Eclipsa Video für konsistente HDR-Darstellung auf Smartphones. Das Update bringt zudem Sicherheitsfixes und neue Funktionen.

Android 17 führt mit Eclipsa Video einen neuen Standard für brillantere und konsistentere Bildqualität ein.

Die Zeiten, in denen HDR-Inhalte auf dem Smartphone mal überstrahlten und mal matschig aussahen, könnten bald vorbei sein. Mit dem neuen Eclipsa Video-Standard, den Google zusammen mit Apple und NBCUniversal entwickelt hat, soll die Wiedergabe von hochdynamischen Inhalten endlich zuverlässig funktionieren – unabhängig vom Display.

Drei Schichten für perfekte Bilder

Die Technologie basiert auf dem Industriestandard SMPTE ST 2094-50. Ihr Kern: Ein dreistufiges System aus einem „HDR-Referenzweiß“ und adaptiven Reserven für Helligkeitsspitzen. Statt dass das Betriebssystem nur grobe Vorgaben macht, passt Eclipsa Video die Darstellung bildgenau an die Fähigkeiten des jeweiligen Bildschirms an.

Das System berechnet dafür in Echtzeit Helligkeitskurven und gleicht sie mit den Metadaten des Videomaterials ab. Das Ergebnis: Kein manuelles Herumspielen mehr an den Einstellungen. Der Nutzer sieht einfach das, was der Regisseur sehen wollte. Branchenbeobachter erwarten, dass Samsung den Standard über die kommende Oberfläche One UI 9 ebenfalls unterstützen wird.

Android 17: Mehr als nur schöne Bilder

Der neue HDR-Standard ist nur ein Teil des großen Android-17-Updates, das Google bereits am 16. Juni ausgerollt hat. Seitdem gab es Nachbesserungen: Erst Anfang der Woche schloss ein Juli-Update kritische Sicherheitslücken und behob einen Bootloop-Fehler, der mehrere Pixel-Generationen betraf. Auch Probleme mit Widgets auf dem Startbildschirm wurden ausgemerzt.

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Die neue Betriebssystemversion bringt zudem praktische Neuerungen: Getrennte Schalter für WLAN und mobile Daten, die Möglichkeit, App-Namen auszublenden, und eine dunkle Oberfläche, die sich pro App einstellen lässt. In puncto Sicherheit setzt Google auf Post-Quanten-Kryptografie, geschützte Einmalpasswörter (OTPs) und ein verifiziertes Anrufsystem für Bankdienstleistungen.

Hardware zieht nach

Die Software-Offensive wird von neuen Hardware-Standards flankiert. Erst am 9. Juli hat die Video Electronics Standards Association (VESA) die Zertifizierung DisplayHDR True Black 1400 für OLED-Bildschirme vorgestellt. Sie verlangt eine Spitzenhelligkeit von 1400 cd/m² bei einem Schwarzpegel von gerade einmal 0,0005 cd/m².

Samsung Display arbeitet bereits an entsprechend zertifizierten Produkten, Lenovo hat eines der ersten Notebooks mit diesem Standard vorgestellt. Die Kombination aus leistungsfähiger Hardware und intelligentem Software-Stack verspricht eine deutlich homogenere visuelle Erfahrung – vom High-End-Smartphone bis zum Monitor.

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Auch Entwickler kommen auf ihre Kosten

Parallel zum stabilen Release hat Google am 9. Juli die Canary-Version 2607 für Entwickler veröffentlicht. Sie richtet sich an Tester mit Pixel 6 und neueren Geräten und enthält unter anderem eine integrierte Linux-Terminal-Unterstützung. Ebenfalls im Juli-Rollout: Das Google-Play-System-Update für Samsung-Galaxy-Geräte, das verbesserte Konnektivität und eine neue API für die Einrichtung von Arbeitsprofilen mitbringt.