Android 17: Motorola startet Auslieferung für Edge 2025

Motorola verteilt Android 17 stabil an das Edge 2025 und öffnet die Beta für weitere Modelle. Neue KI-Funktionen und Design-Updates erreichen deutsche Nutzer.

Motorola bringt Android 17 nun auch auf weitere Geräte. Der Hersteller startet die stabile Verteilung für das Edge 2025 und weitet das Beta-Programm deutlich aus. Deutsche Nutzer profitieren von neuen KI-Funktionen und überarbeiteten Oberflächen.

Stabiles Update für das Edge 2025

Am 7. August begann Motorola mit der Auslieferung von Android 17 für das Edge 2025 in den USA. Die erste stabile Version trägt die Bezeichnung A171VDH.33 und wurde zunächst auf Geräten im Netz von MetroPCS gesichtet. Der Sicherheitspatch-Stand entspricht dem Niveau vom Juli 2026.

Die Aktualisierung bringt mehrere Neuerungen für die Benutzeroberfläche. Dazu zählen anpassbare Sperrbildschirm-Uhren, ein überarbeitetes Benachrichtigungssystem und die Einführung von „Live Activities“. Zudem verspricht Motorola flüssigere Systemanimationen für ein insgesamt runderes Nutzererlebnis.

Beta-Programm wächst rasant

Bereits am 5. August weitete der Konzern sein Beta-Programm für Android 17 auf weitere Modelle aus. Nutzer des Razr 70 Plus, des Razr+ 2026 und der Edge-70-Serie wurden zur Teilnahme eingeladen. Auch mehrere G-Serie-Geräte sind dabei, darunter das Moto G Power und die Moto-G-Modelle der Baujahre 2025 und 2026 sowie das Moto G Play 2026.

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Der Zugang zu den Testversionen läuft über die Community-Foren von Motorola. Die Plätze sind begrenzt. Die Beta-Builds enthalten Designänderungen, ein neu gestaltetes Benachrichtigungszentrum und verbessertes haptisches Feedback.

Am 7. und 8. August folgten weitere Fortschritte: Beta 3 für das Motorola Signature (Build A171WVH.21-16) und die erste Beta für das Moto G86 Power in Europa. Diese Versionen zeigen neue technische Integrationen wie Qira AI, ein KI-Tool zur Tastenanpassung, Tiefeneffekt-Hintergründe und Unterstützung für Bluetooth LE Audio.

Diese Geräte erhalten Android 17

Bereits Anfang August zeichnete sich ab, welche Modelle mit dem Update rechnen dürfen. Die Edge-Serie soll breite Unterstützung erhalten – vom Edge 2026 über die komplette Edge-70-Familie (Pro+, Pro, Max, Neo, Plus, Fusion+, Fusion und das Basismodell) bis zu mehreren 2025er-Modellen wie Edge 60 Stylus, Edge 60 Pro und Edge 50 Ultra. Der Status des Edge 60 Neo bleibt vorerst unklar.

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Bei den Faltgeräten sind Razr 70 Ultra, Razr 70 und Razr 70 Plus vorgesehen, ebenso wie Razr 2026 und Razr+ 2026. Auch ältere Modelle wie die Razr-60-Serie und das Razr+ 2024 stehen auf der Liste. Die G-Serie bleibt ein Schwerpunkt: Von G37 und G47 bis zu den kommenden G87- und G86-Modellen gelten zahlreiche Geräte als update-fähig.

Der japanische Anbieter Rakuten Mobile bestätigte am 7. August, dass auch das moto g37j in seinem Portfolio das Android-17-Update erhalten wird.

Branche zieht nach

Die Dynamik hinter Android 17 erfasst die gesamte Mobilfunkbranche. Google veröffentlichte am 7. August das August-Update für die Pixel-8-Serie und neuere Modelle. Der Patch (Build CP2A.260805.005) schließt eine kritische Sicherheitslücke: CVE-2026-0163 betrifft eine Schwachstelle mit hohem Risiko bei der Rechteausweitung. Zudem behebt das Update Abstürze bei Spielen und Probleme mit der Touchscreen-Reaktionsfähigkeit beim Pixel 10.

Samsung präzisierte am 8. August seine Unterstützungs-Roadmap: One UI 9.0 auf Basis von Android 17 wird das letzte große Betriebssystem-Update für die Galaxy-S23-Serie sein. Während damit die großen OS-Updates enden, sicherte Samsung weiterhin Sicherheitsupdates für insgesamt fünf Jahre zu.