Google hat Android 17 QPR2 Beta 6 (Build CP41.260831.007) veröffentlicht – knapp eine Woche nach Beta 5. Das Update behebt laut einem Bericht vom 24.09.2026 sechs konkrete Fehler und steht für 19 Pixel-Modelle vom Pixel 6a bis zum Pixel 10a sowie für Pixel Tablet, Pixel Fold und den Android Emulator bereit. Die neue Pixel-11-Serie ist bislang nicht in der Beta enthalten.
Behobene Fehler im Detail
Beta 6 adressiert eine Reihe von Problemen, die in den vorherigen Versionen aufgetreten waren: eine Statusleisten-Überlagerung bei App-Wechseln, einen leeren beziehungsweise schwarzen Bildschirmschoner während des Ladevorgangs sowie Neustarts des Pixel 9 Pro Fold, wenn der Kamera-Sucher in Drittanbieter-Apps geöffnet wird. Hinzu kommen ein Kernel-Absturz bei gleichzeitiger Kamera- und Mikrofonanfrage während einer biometrischen Prüfung, ein Fehler beim Wischen in der Recents-Ansicht, durch den gesperrte Apps nicht geschlossen werden konnten, sowie Abstürze, Neustarts oder Hänger beim Scrollen.
Der Sicherheitsupdate-Stand liegt laut einem Bericht vom 24.09.2026 bei 05.08.2026, die Google Play-Dienste sind auf Version 26.28.33 aktualisiert. Die Downloadgröße beträgt je nach Gerät rund 510 MB. Pixel 6 und 6 Pro erhalten das QPR2-Update dem Bericht zufolge nicht mehr, während das Pixel 7 den Kernel 6.12 zurückerhält.
Google stuft QPR2 als kleines Zwischenupdate ein
Laut Google handelt es sich bei QPR2 um ein inkrementelles Plattformupdate mit einem kleinen SDK-Release, ohne dass grundlegende Verhaltensänderungen geplant sind. Es handelt sich weiterhin um Beta-Software, nicht um ein stabiles Android-Release.
Builds für die Pixel-11-Serie fehlen bislang, sollen laut Google aber in den kommenden Tagen nachgereicht werden. Die finale Version von QPR2 wird für Anfang Dezember erwartet, wobei weitere Betas dazwischen möglich sind.
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Funktionen vorübergehend entfernt
Um zugrunde liegende Fehler zu beheben, hat Google mit Beta 6 einige Funktionen zeitweise deaktiviert. Dazu zählen App Lock, die Unschärfe im Benachrichtigungsfeld sowie verschwommene Sperrbildschirm-Benachrichtigungen und bestimmte Quick-Settings-Anpassungen. Google hat angekündigt, diese Funktionen in künftigen Updates wieder einzuführen.
Rollout des Pixel-VIPs-Widgets
Parallel zur Beta hat Google mit dem serverseitigen Rollout des im September-Pixel-Drop angekündigten Redesigns des Pixel-VIPs-Widgets begonnen, nachdem zu Wochenbeginn App-Version 2.0 erschienen war.
Das Widget ist künftig auf zwei Layouts begrenzt: Ein 5×1-Format zeigt bis zu vier priorisierte Kontakte in einer scrollbaren Reihe, während das maximale 5×2-Format je nach Kontaktzahl Karten mit Schnellzugriff auf Anruf und Nachricht bietet. Ungelesene Nachrichten werden über ein rundes Badge angezeigt.
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Insgesamt unterstützt das Widget bis zu acht Kontakte; kleinere Layouts mit etwa vier Kontakten zeigen ebenfalls die neuen Kontaktkarten samt Schnellzugriffen. Damit Benachrichtigungspunkte für Nachrichten oder verpasste Anrufe erscheinen, muss die Option zur Anzeige von Nachrichten im Widget aktiviert sein. Der Rollout war zuletzt auch bei weiteren Nutzern sichtbar.
Weitere gemeldete Probleme
Unabhängig von der neuen Beta berichten Nutzer nach der installation des September-Pixel-Drops 2026 von Sperrbildschirmfehlern. Bei einem Pixel 10 Pro XL setzte sich die Mustereingabe zurück, sodass ein Nutzer das Gerät auf Werkseinstellungen zurücksetzen musste, während ein anderer per erzwungenem Neustart über die Ein/Aus- und Leiser-Taste wieder Zugriff erhielt.
Bei Pixel 8a und Pixel 8 Pro wird die PIN-Eingabe teils bereits nach der ersten Ziffer als falsch gewertet. Betroffen sind zudem die Modelle Pixel 6, 7, 8, 9 und 10 mit teils starken Verzögerungen. Der Google-Support hat Betroffene kontaktiert, ein konkreter Fix wurde bislang nicht genannt.
Zusätzlich häufen sich Meldungen zu Weckern der Clock-App, die trotz eingestellter Zeit nicht klingeln und stattdessen die Meldung anzeigen, der Alarm sei aus unbekanntem Grund nicht ausgelöst worden. Der Fehler ist seit mindestens 2021 bekannt und tritt trotz einer früheren Zusage Googles, ihn zu beheben, erneut auf. Auch hierfür liegt derzeit keine Lösung vor.

