Google hat mit der dritten Beta von Android 17 QPR2 einen neuen Layout-Editor für die Schnelleinstellungen eingeführt. Damit können Nutzer künftig selbst festlegen, in welcher Reihenfolge Helligkeitsregler, Kacheln und Media Player im Schnelleinstellungsmenü erscheinen. Die Beta trägt die Build-Nummer CP41.260731.005.A2/B1 und wurde am 16. August 2026 veröffentlicht.
Sechs Layout-Varianten zur Auswahl
Der neue Editor bietet laut heise.de insgesamt sechs verschiedene Layout-Variationen, mit denen sich die Anordnung der Kacheln sowie die Position von Helligkeitsregler und Media Player anpassen lassen. Nutzer erhalten damit erstmals eine flexible Kontrolle darüber, wie das Schnelleinstellungsmenü strukturiert ist, statt sich mit einer festen Standardanordnung zufriedenzugeben.
Verfügbarkeit für Pixel-Geräte
Android 17 QPR2 Beta 3 steht laut androidauthority.com für eine Reihe von Pixel-Geräten zur Verfügung: vom Pixel 6a bis zur Pixel-10-Serie sowie für das Pixel Fold und das Pixel Tablet.
Die älteren Modelle Pixel 6 und Pixel 6 Pro wurden hingegen aus dem Beta-Programm entfernt und erhalten die neue Testversion nicht mehr. Wer teilnehmen möchte, kann die Beta über das Android Beta Program beziehen.
Weitere Neuerungen: Themes, Blur-Effekte und Fehlerbehebungen
Neben dem Layout-Editor bringt die Beta laut heise.de erweiterte Theme-Optionen mit sich. Ein Hue-Slider ermöglicht die Feinabstimmung der Akzentfarbe, zudem stehen vier Stile zur Auswahl: Neutral, Soft, Bright und Bold. Ergänzend wurden mehr Blur-Effekte in der Oberfläche integriert. Für Foldables kommt zudem ein sogenanntes App-Handle hinzu, wie androidauthority.com berichtet.
Die dritte Beta behebt außerdem mehrere Fehler: Laut androidauthority.com wurden Bugs behoben, die zu Abstürzen der Schnelleinstellungen sowie zu fälschlich angezeigten Batteriewarnungen geführt hatten.
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Neue Schutzmaßnahmen gegen Anrufweiterleitungs-Betrug
Ein weiterer Schwerpunkt der Aktualisierung liegt auf der Sicherheit. Google führt neue API-Restriktionen ein, die verhindern sollen, dass USSD-Codes im Hintergrund ausgeführt werden – ein Mechanismus, der bislang von Betrügern für die missbräuchliche Weiterleitung von Anrufen genutzt werden konnte. Gibt ein Nutzer einen solchen Code künftig manuell ein, erscheint zusätzlich ein Bestätigungsdialog, bevor der Befehl ausgeführt wird.
Wie streamlinefeed.co.ke berichtet, sind Mobile-Money-Dienste sowie USSD-Codes von Banken von diesen neuen Sicherheitsbeschränkungen ausdrücklich nicht betroffen. Damit will Google sicherstellen, dass legitime Finanzdienstleistungen, die auf USSD-Codes angewiesen sind, weiterhin reibungslos funktionieren, während gleichzeitig ein gängiger Betrugsvektor eingeschränkt wird.
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Ausblick auf die stabile Version
Laut droid-life.com wird die stabile Veröffentlichung von Android 17 QPR2 für Pixel-Geräte im Dezember 2026 erwartet. Bis dahin dürften weitere Beta-Versionen folgen, in denen Google zusätzliche Funktionen testet und bestehende Fehler behebt. Die aktuelle Beta 3 gibt bereits einen konkreten Ausblick darauf, welche Anpassungen an der Bedienoberfläche und welche Sicherheitsverbesserungen Nutzer mit der finalen Version erwarten können.

