Android 17 QPR2: Pixel-Nutzer können Kacheln und Helligkeit neu anordnen

Pixel-Betas bringen neue Kontrollzentrum-Funktionen; Nothing OS 5.0 wird verteilt, weitere Geräte sollen später folgen.

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Aktuelle technische Ratgeber beleuchten ausführlich, wie Nutzer auf Android-Geräten ihre Schnellzugriff-Kacheln individualisieren und die Bildschirmhelligkeit anpassen können. Die Benutzeroberflächen moderner Mobiltelefone bieten dafür inzwischen tiefgreifende Konfigurationsmöglichkeiten.

Verschiedene Hersteller und Plattform-Updates erlauben es, zentrale Bedienelemente direkt im Benachrichtigungsbereich flexibler anzuordnen und den Energiebedarf des Displays gezielter zu steuern.

Erweiterte Layout-Optionen und Shortcuts auf Google Pixel

Mit kommenden Aktualisierungen für Google-Pixel-Smartphones stehen zusätzliche Anpassungsoptionen für das Kontrollzentrum bereit. Unter Android 17 QPR2 führt ein neuer Layout-Manager die Möglichkeit ein, die Reihenfolge von Kacheln, Helligkeitsregler und Media-Player nach eigenen Wünschen festzulegen.

Diese Funktion ist derzeit in der Version Android 17 QPR2 Beta 3 verfügbar, während die stabile Veröffentlichung für Dezember 2026 angekündigt ist. Die drei Kernkomponenten lassen sich zwar neu anordnen, jedoch nicht vollständig entfernen. Ergänzend erweitert diese Software-Iteration das dynamische Farbdesign um eigene Farbpaletten.

In der Testversion Android 17 QPR3 Beta 3 führt Google zudem einen neuen Kamera-Kurzbefehl in den Schnelleinstellungen ein. Branchenbeobachter Mishaal Rahman erläuterte dazu, die Neuerung richte sich an Nutzer, die Schwierigkeiten mit dem Doppeltippen auf die Power-Taste oder dem langen Drücken auf das Kamerasymbol des Sperrbildschirms haben.

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Darüber hinaus integriert Google laut Berichten in Android 17 QPR3 Beta 2 für Modelle ab dem Pixel 8 eine Funktion zur automatischen Display-Aufhellung bei schwachem Licht für die Gesichtserkennung.

Die Option bietet Abstufungen für Zuverlässigkeit und Komfort sowie Einstellungen für vollständige Dunkelheit, Schlafenszeit-Modi, den Nicht-stören-Betrieb und erkannte Autofahrten. Dabei weist das System darauf hin, dass Funktionen wie die Extra-Dimmung, das Deaktivieren von Animationen oder die Farbumkehr vorübergehend abweichend reagieren können.

Schnelle Bedienung und Sperrbildschirm-Anpassungen

Auf Google-Pixel-Geräten lassen sich auch die beiden Verknüpfungsplätze am unteren Rand des Sperrbildschirms individuell belegen. Über das Menü für Hintergrund und Stil können Anwender dort Funktionen wie die Taschenlampe, einen QR-Code-Scanner, die digitale Geldbörse, Smart-Home-Steuerungen, Kamera, Video, Stummschaltung oder den Nicht-stören-Modus hinterlegen.

Zudem lässt sich die Taschenlampe über das rückseitige Doppeltippen aktivieren, indem die entsprechende Option in den Gesteneinstellungen eingerichtet wird.

Ein generelles Bedienungshilfen-Menü bündelt unter Android zentrale Steuerungen wie Lautstärke- und Helligkeitsregler, Screenshots sowie den Benachrichtigungszugriff an einem festen Ort. Es lässt sich in den Einstellungen über die Interaktionssteuerung als dauerhafte Verknüpfung zuschalten.

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Bei manchen Geräten kann zudem die Leuchtstärke der Taschenlampe durch langes Drücken des Symbols über einen Schieberegler oder drei bis fünf Stufen geregelt werden, wobei eine höhere Leuchtkraft den Akkuverbrauch und die Erwärmung erhöht.

Herstelleransätze bei Samsung und Nothing

Bei Samsung-Geräten mit One UI lässt sich das Kontrollzentrum auf eine zusammenhängende Ansicht umstellen, wodurch der Helligkeitsregler mit einem einzigen Wisch erreichbar ist. Samsung weist darauf hin, dass Bildschirmoptionen wie Bildwiederholrate, Auflösung, Farbe und Helligkeit technische Kompromisse darstellen.

Der Betrieb mit 120 Hertz verbraucht demnach mehr Akkuleistung als die Standardrate von 60 Hertz, und nicht jedes Modell unterstützt die hohe Bildwiederholrate bei voller WQHD-Plus-Auflösung.

Zudem warnt der Hersteller davor, dass die zuschaltbare Extra-Helligkeit nach Abschaltung der adaptiven Helligkeit den Strombedarf spürbar steigert und bei dauerhafter Anzeige statischer Inhalte Nachbilder auf AMOLED-Panels hinterlassen kann.

Einen alternativen Weg geht Nothing mit Nothing OS 5.0 auf Basis von Android 17. Das System trennt Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen in zwei getrennte Bereiche auf und integriert einen HDR-Helligkeitsregler.

Die Verteilung der stabilen Version begann am 12. Oktober 2026 auf dem Nothing Phone (3) und startete am 30. Oktober 2026 für die Modelle Phone (3a), Phone (3a) Pro, Phone (4a) und Phone (4a) Pro mit den Builds C5.0-261023-2146, C5.0-261023-2145 und C5.0-261021-1625. Neben neuen Widgets und Designoptionen wird das Update für das Phone (2a) und (2a) Plus für Mitte November 2026 erwartet, gefolgt von weiteren Geräten im Dezember 2026 und Januar 2027.