Die großen Smartphone-Hersteller haben mit der Verteilung von Android 17 auf ihren angepassten Benutzeroberflächen begonnen. Nachdem Google das Betriebssystem bereits am 16. Juni 2026 für die Modelle Pixel 6 bis Pixel 10 sowie das Pixel Fold und das Pixel Tablet veröffentlicht hatte, ziehen nun Samsung mit One UI 9, Xiaomi mit HyperOS 4, OnePlus, Oppo und Realme mit ColorOS 17, Vivo und iQOO mit OriginOS 7 sowie Nothing mit Nothing OS 5.0 nach. Die Verteilung erfolgt dabei über gestaffelte Rollout-Fenster.
ColorOS 17 bei OnePlus, Oppo und Realme
Bei OnePlus startete die Verteilung von ColorOS 17 auf Basis von Android 17 für das OnePlus 15 und das Pad 4 laut Berichten bereits am 22. Oktober 2026 vor dem ursprünglich anvisierten Termin.
In Indien erreichte die stabile Version ab dem 26. Oktober 2026 vorzeitig das OnePlus 13, das 13s und das 15R, gefolgt vom OnePlus 13R ab dem 27. Oktober 2026. Zu den bereitgestellten Builds zählen CPH2649_17.0.0.102(EX01) für das OnePlus 13, CPH2691_17.0.0.105(EX01) für das 13R, CPH2723_17.0.0.101(EX01) für das 13s sowie CPH2767_17.0.0.106(EX01) für das 15R.
Der Wechsel von OxygenOS zu ColorOS 17 ist für Bestandsgeräte optional, wobei eine Rückkehr möglich ist, dabei jedoch Daten gelöscht werden. Bis zum ersten Quartal 2027 sollen alle vorgesehenen Geräte versorgt sein.
Oppo startete ColorOS 17 unter anderem für das Find N6 sowie die Find-X9-Reihe, während am 30. Oktober 2026 Modelle wie das Find N5, die Find-X8-Serie und die Reno16-Serie folgen. Weitere Wellen sind bis ins erste Quartal 2027 terminiert.
Bei Realme ersetzt ColorOS 17 die bisherige Oberfläche Realme UI 7.0 auf insgesamt 49 eingeplanten Geräten. Nach dem Auftakt mit dem GT 8 Pro und der entsprechenden Dream Edition stehen ab dem 30. Oktober 2026 das GT 7 Pro sowie die Modelle Realme 16 Pro 5G und 16 Pro+ 5G im Zeitplan.
Xiaomis Zeitplan für HyperOS 4
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Xiaomis Verteilungsplan für den chinesischen Markt begann am 15. Oktober 2026 mit der Xiaomi-17-Serie, der Redmi-K90-Reihe und dem Pad 8. Zum 31. Oktober 2026 folgen die Xiaomi-16-Serie, das Pad 7 Ultra und die Redmi-K80-Serie. Eine zweite Welle umfasst Geräte wie das Xiaomi 17 Max, das 17T Pro sowie ausgewählte Fernsehmodelle der Reihe TV S Pro Mini LED.
Bis Dezember 2026 und Januar 2027 sind schrittweise weitere Smartphones, Tablets und Wearables vorgesehen. Zu den Neuerungen der Oberfläche zählen unter anderem Super XiaoAi 2.0, MiMo-LLM, ein Expertenmodus und Inspiration Ball. Globale Termine sind bisher unbestätigt.
One UI 9 bei Samsung und Pläne weiterer Anbieter
Samsung veröffentlichte zwar keinen offiziellen Gesamtfahrplan, One UI 9 erreichte jedoch bereits zahlreiche Galaxy-Geräte der Reihen S26, S25, S24 und S23 sowie faltbare Modelle und Vertreter der A- und M-Klasse.
Für das Galaxy M36 begann der globale Rollout mit einer Update-Größe von 2.892,96 MB unter der Firmware-Kennung M366BXXU8CZJ5. Samsung Japan bestätigte ausgewählte Modelle für eine Aktualisierung bis spätestens Dezember 2026. Sondereditionen wie das Galaxy S23 FE erhalten die neue Version erst 2027. Für manche ältere Modelle endet der Software-Support mit One UI 8.5. Zu den Neuerungen gehören Statusanzeigen für Garantie und Pflege, Anpassungen im Quick-Panel sowie Erweiterungen für Samsung DeX.
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OriginOS 7 von Vivo und iQOO startete Ende Oktober 2026 mit dem X Fold 5, der X300-Serie und dem iQOO 15; weitere Wellen reichen bis Ende Februar 2027. Nothing startete Mitte Oktober 2026 mit Nothing OS 5.0 für das Phone (3), gefolgt von weiteren Modellen bis Januar 2027. Motorola stellt eine Kompatibilitätsliste ohne vollständigen Zeitplan bereit.
Herstellerübergreifend stellen die genannten Zeitfenster keine garantierten Installationsdaten dar, da Over-the-Air-Updates in Chargen nach Region und Netzbetreiber variieren.

