Im Rahmen der fortlaufenden Weiterentwicklung seiner Infotainment-Plattform bereitet Google offenbar funktionale Erweiterungen für die Benutzeroberfläche vor.
In der aktuellen Beta-Version 17.6.663424 von Android Auto wurden Hinweise auf die Integration von Schnelleinstellungskacheln, sogenannten Quick Settings Tiles, innerhalb des Benachrichtigungsbereichs entdeckt. Diese Neuerung zielt darauf ab, die Interaktion zwischen Fahrzeugdisplay und Smartphone während der Fahrt zu optimieren.
Fokus auf erweiterte Systemsteuerung
Die Analyse der Programmdaten zeigt, dass Google derzeit primär mit einer Schaltfläche für den Modus „Bitte nicht stören“ (Do Not Disturb, DND) experimentiert.
Dieser Toggle innerhalb der Benachrichtigungsansicht ermöglicht es dem Nutzer, den Status des verbundenen Smartphones direkt über den Autobildschirm zu steuern. Damit ließe sich die akustische Signalisierung am Mobilgerät unterdrücken, ohne dass eine physische Bedienung des Telefons erforderlich ist.
Diese Funktion ist in der aktuellen Testphase noch nicht für die allgemeine Öffentlichkeit freigeschaltet. Fachleute, die den Softwarecode untersucht haben, bestätigen jedoch die technische Implementierung der Steuerungseinheit, die unmittelbar auf das verbundene Endgerät zugreift.
Umfassendes Redesign der Benutzeroberfläche
Die Einführung der Quick Settings Tiles ist eingebettet in ein größeres Redesign von Android Auto. Die Überarbeitung sieht eine fließendere Gestaltung der Elemente vor, die unter anderem durch eine rahmenlose Benutzeroberfläche (borderless UI) und den verstärkten Einsatz von Widgets gekennzeichnet ist. Auch der integrierte Media Player soll im Zuge dieser Anpassungen aktualisiert werden.
Ein deutliches Anzeichen für die optische Neuausrichtung findet sich zudem beim Markendesign selbst. In der Version 17.6.663424 wurde ein Wechsel der Farbgebung des Android-Auto-Logos beobachtet.
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Die bisher prägende blaue Farbe wird durch einen grünen Farbton ersetzt, was eine stärkere visuelle Angleichung an die allgemeine Android-Markenidentität signalisiert. Wann diese Designänderungen final in die stabile Version der Anwendung einfließen, ist derzeit noch nicht bekannt.
Experimentelle Funktionen für kompakte Displays
Neben den globalen Designänderungen testet Google spezifische Lösungen für Fahrzeuge mit kleineren Bildschirmdiagonalen. Ein unter dem Codenamen „Jimothy“-Raccoon identifiziertes Feature ermöglicht die Anzeige von Wetterdaten unmittelbar über dem Musik-Widget. Dieses Modul beinhaltet verschiedene Wetteranimationen und wurde als experimentelles Element in der Software entdeckt.
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Da diese Funktion aktuell manuell aktiviert werden muss und als eine Art internes Test-Feature behandelt wird, gilt eine offizielle Veröffentlichung in dieser Form als ungewiss. Es verdeutlicht jedoch das Bestreben, den begrenzten Platz auf kleineren Infotainment-Displays durch die Stapelung von Informationselementen effizienter zu nutzen.
Alle derzeit in der Beta-Version 17.6.663424 beobachteten Neuerungen befinden sich im Teststadium. Google hat bislang keine offiziellen Angaben dazu gemacht, welche dieser Funktionen in künftige Updates für alle Endnutzer übernommen werden.

