Android Auto und Gemini: Sprachbefehle für Anrufe und SMS hängen fest

Google untersucht Probleme bei der Kontaktwahl; ein Update zur Fehlerbehebung oder eine verlässliche Umgehung ist bislang nicht verfügbar.

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Bei der Nutzung von Android Auto in Kombination mit dem KI-Assistenten Gemini kommt es seit Anfang Oktober 2026 zu spürbaren Einschränkungen bei Sprachbefehlen. Nutzerberichten zufolge erkennt das System zwar den gewünschten Kontaktnamen und stellt diesen auf dem Bildschirm korrekt dar, führt den Befehl für Telefonate oder Textnachrichten jedoch nicht aus.

Stattdessen verharrt der Assistent in einer Abfrageschleife und erkundigt sich wiederholt nach dem gewünschten Ziel, sodass der Vorgang teilweise überhaupt nicht abgeschlossen werden kann.

Fehlerhafte Kontakterkennung bei Anrufen und Kurznachrichten

Wie Fachmedien anhand von Berichten aus Googles Support-Foren darlegten, betrifft die Fehlfunktion sowohl ausgehende Telefonanrufe als auch den Versand von SMS. Selbst nach mehrfacher und deutlicher Wiederholung des Namens bittet der Assistent den Anwender erneut darum mitzuteilen, wer kontaktiert werden soll.

Interessanterweise tritt das Problem offenbar primär bei der Zuordnung gespeicherter Namen auf. Wird dem Assistenten stattdessen direkt eine vollständige Telefonnummer per Sprachbefehl diktiert, lassen sich Anrufe in einigen Fällen dennoch erfolgreich aufbauen.

Von den Aussetzern sind diverse aktuelle Smartphone-Modelle verschiedener Hersteller betroffen. Zu den dokumentierten Geräten gehören unter anderem das Pixel 10 und das Pixel 10 Pro von Google sowie das Galaxy S24, das Galaxy S25 Ultra und das Galaxy S26 von Samsung.

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Ursachenforschung ohne konkrete Lösung

Bislang gibt es weder eine offiziell bestätigte Ursache noch ein verfügbares Software-Update zur Behebung des Problems. Auch eine zuverlässige Umgehungslösung für den Alltag im Fahrzeug ist derzeit nicht bekannt.

Google hat jedoch begonnen, das Verhalten näher zu untersuchen. Community-Spezialisten des Konzerns erfassen dazu systematisch Diagnosedaten von betroffenen Anwendern. Abgefragt werden unter anderem das genaue Smartphone-Modell, der Software-Build des Betriebssystems sowie die Versionsnummern von Android Auto und den Google-Play-Diensten.

Zudem bitten die Experten um Details zum genutzten Fahrzeug beziehungsweise zur verbauten Infotainment-Einheit, zur Verbindungsart über Kabel oder Funk, zum Zeitpunkt des ersten Auftretens sowie zur Häufigkeit des Fehlers. Auch eventuell kurz zuvor installierte Updates und die Frage, ob Gemini oder der klassische Google Assistant aktiv genutzt wird, fließen in die Untersuchung ein.

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Wiederkehrende Schwierigkeiten mit Sprachfunktionen

Die aktuellen Ausfälle reihen sich in eine Serie von Softwareproblemen bei der Integration neuer Assistenzfunktionen in Fahrzeugen ein. Bereits im Juni 2026 war es bei Android Auto zu Fehlern im Zusammenhang mit Gemini und der Sprach-Telefonie gekommen.

Zudem traten im Oktober 2026 Störungen bei allgemeinen Suchanfragen und Wissensfragen über die Schnittstelle auf. Wann betroffene Autofahrer mit einer dauerhaften Fehlerkorrektur für Anrufe und SMS rechnen können, bleibt vorerst offen.