Android-Backup: 40 MB mehr Speicher belegt ab sofort

Seit Juli 2026 verbrauchen Android-Backups Speicherplatz im Google-Konto. Nutzer müssen Daten löschen oder kostenpflichtige Abos abschließen.

Android-Nutzer aufgepasst: Ab sofort belegt auch das Backup von SMS, Anruflisten und Geräteeinstellungen Speicherplatz im Google-Konto. Der bisher kostenlose Schutz wird zur Kostenfalle.

Bislang galten bestimmte Datenkategorien bei Android-Backups als „Freifahrtschein“ – sie fraßen keinen Platz im kostenlosen 15-GB-Kontingent. Das ist seit dem 7. Juli 2026 Geschichte. Wer sein Smartphone regelmäßig sichert, muss nun mit einem spürbar knapperen Speicherkonto rechnen.

Backup wird 40 MB schwerer – pro Gerät

Die Neuerung betrifft alle Android-Geräte, die mit einem Google-Konto verknüpft sind. App-Daten, Anrufprotokolle und Systemkonfigurationen werden nun vom 15-GB-Limit abgezogen. Branchenbeobachter schätzen, dass das durchschnittliche Backup dadurch um rund 40 Megabyte pro Gerät wächst. Auf den ersten Blick wenig – wer aber mehrere Handys oder Tablets mit einem Account sichert, spürt den Unterschied schnell.

Für Neukunden gilt die Regelung sofort. Bestehende Nutzer bekommen die Umstellung schrittweise in den kommenden Monaten. Wer das Limit überschreitet, wird von Google aufgefordert, entweder Daten zu löschen oder auf ein kostenpflichtiges Google-One-Abo umzusteigen. Die Preise: 100 GB für 1,99 Euro, 200 GB für 2,99 Euro oder 2 TB für 9,99 Euro monatlich.

Mehr Kontrolle – aber auch mehr Verantwortung

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Seit dem 7. Juli 2026 belegt das Android-Backup plötzlich 40 MB mehr Speicher pro Gerät – und Ihr kostenloses 15-GB-Kontingent schrumpft schneller als gedacht. Wer nicht aufpassen, zahlt bald für Google One. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen in drei Schritten, wie Sie Speicherfresser abschalten und Ihr Konto optimal verwalten. Jetzt kostenlosen Backup-Optimierer anfordern

Google reagiert auf den Aufschrei mit neuen Einstellungsmöglichkeiten. Seit dem 9. Juli 2026 bestätigen Berichte die Einführung einer lokalen Dokumenten-Backup-Funktion für Android. Zeitgleich erschien die Google-Play-Services-Version 26.25, die feinere Einstellungen ermöglicht. Nutzer können nun manuell festlegen, ob SMS, MMS oder RCS-Nachrichten gesichert werden.

Besitzer eines Pixel-Handys bekommen sogar noch mehr Optionen: Neue, app-bezogene Backup-Schalter (ab Play-Services-Version 25.5.xx) erlauben es, einzelne Anwendungen von der Cloud-Synchronisation auszuschließen. Wer eine Kategorie oder App deaktiviert, löscht damit automatisch auch die bereits in der Cloud liegende Kopie – der Speicherplatz wird sofort frei. Die entsprechenden Schalter finden sich in den System-Backup-Einstellungen oder im Account-Backup-Menü.

Samsung-Nutzer außen vor – vorerst

Parallel zu den Cloud-Änderungen arbeitet Google an einer PC-Backup-Lösung per Quick Share für Windows. Sie soll Fotos, Videos und Audiodateien über das lokale WLAN sichern – ganz ohne Cloud-Umweg. Klingt vielversprechend, doch es gibt einen Haken: Samsung-Galaxy-Geräte sind von dieser Funktion ausgeschlossen.

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Samsung-Nutzer aufgepasst: Googles neue PC-Backup-Lösung per Quick Share schließt Galaxy-Geräte aus. Gleichzeitig frisst das Cloud-Backup ab sofort mehr Speicher. Mit unserer Checkliste behalten Sie den Überblick, welche Daten wirklich gesichert werden müssen – und vermeiden unnötige Kosten. Checkliste jetzt kostenlos sichern

Der Grund liegt auf der Hand: Samsung hat mit Smart Switch eine eigene, konkurrierende Software für Migration und Backup im Angebot. Analysten gehen davon aus, dass Google hier zunächst keine Überschneidungen riskieren will. Wann die Funktion auch für andere Hersteller freigegeben wird, steht noch nicht fest.

Die Botschaft ist klar: Googles großzügige Backup-Politik hat ein Ende. Wer seine Daten sicher wissen will, muss entweder clever verwalten – oder tiefer in die Tasche greifen.