Google und mehrere Android-Hersteller haben ihre Sicherheitspatches für September 2026 veröffentlicht und dabei auch neue Funktionen eingeführt, darunter eine KI-gestützte Unterstützung zur Erinnerung an Objektablagen, wie smallbiztrends.com berichtete. Im Zentrum steht dabei eine erweiterte Version von Googles Ortungsdienst Find Hub, der künftig mit der KI-Assistentin Gemini zusammenarbeitet.
Gemini merkt sich, wo Dinge liegen
Die neue Funktion erlaubt es Nutzern, Gemini per Sprachbefehl oder manuell mitzuteilen, wo bestimmte Gegenstände abgelegt wurden – etwa ein Passwort im Nachttisch. Die Einträge lassen sich laut androidpolice.com optional mit einem Foto versehen und erscheinen anschließend im „Remembered“-Tab von Find Hub.
Laut thedailytechfeed.com wird die Funktion über die Play-Store-Version 3.1.732-02 gestaffelt ausgerollt und erlaubt neben Ort und Foto auch zusätzliche Notizen.
Mehrere Berichte betonen jedoch, dass es sich nicht um einen Ersatz für physische Tracker handelt: Es gibt kein GPS-Tracking, und Nutzer müssen ihre Einträge selbst aktualisieren, etwa nach einem Umzug, wie zoombangla.com und hindipic.com übereinstimmend berichteten.
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Ein Nutzerbericht bei androidpolice.com merkte zudem an, dass in der Praxis vor allem häufig bewegte Gegenstände wie Schlüssel oder ein iPod regelmäßig abgefragt würden. Die Funktion steht für Android 16 und höher in Regionen mit Gemini- und Find-Hub-Unterstützung zur Verfügung.
Laut gbnews.com hat Google im Zuge des September-Updates insgesamt fünf neue Android-Funktionen angekündigt: Neben Find Hub mit Gemini-Gedächtnis gehören dazu Motion Assist, ein Feature gegen Reisekrankheit, das zunächst auf dem Pixel 11 eingeführt wird, Guided Vision über Gemini Live für Android 9 und höher, eine Integration von Google Keep in Messages sowie neue Chat-Themes.
Ergänzend kündigte Google laut demselben Bericht einen eigenen Pixel Tag zum Preis von 29,99 britischen Pfund beziehungsweise 99,99 Pfund im Viererpack an, der zum 11. November erscheinen soll.
Über 90 Sicherheitslücken geschlossen
Parallel zu den neuen Funktionen hat Google im September 2026 nach einem Bericht von yahoo.com über 90 Sicherheitslücken in Android 14 bis 17 geschlossen, davon 26 als kritisch eingestuft.
Betroffen waren Systembereich, Framework und Kernel; einige Schwachstellen hätten Remote Code Execution oder Privilege Escalation ermöglicht. Aktive Angriffe wurden laut dem Bericht nicht gemeldet. Samsung meldete demnach zusätzlich weitere kritische Lücken in Bild-Decodern.
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Hersteller ziehen nach
Google selbst hat laut telecombyte.com ein außerplanmäßiges Update für die Pixel-11-Modelle sowie Pixel 11 Pro, 11 Pro XL und 11 Pro Fold ausgerollt, das den Build von CD1A.260714.001.A9 auf CD1A.260905.001.A1 anhebt und den Sicherheitspatch-Level auf den 1.9.2026 setzt.
Verizon listete laut demselben Bericht bereits die Version CD1A.260905.001.B1. Die Downloads für die Pro-Modelle blieben teils unter 100 Megabyte; ein separates Update auf Android 17 QPR1 werde noch erwartet.
Samsung brachte laut sammobile.com das September-Sicherheitsupdate für das Galaxy A57 mit der Firmware A576BXXS6AZI3 in Indien, Bangladesch und Nepal auf den Markt, mit einer Größe von rund 500 Megabyte; One UI 9.0 ist für das Gerät noch nicht verfügbar, es befindet sich laut Bericht erst in der zweiten Beta-Phase.
Für das Galaxy A55 startete laut whatmobile.com.pk zeitgleich die One-UI-9-Beta auf Basis von Android 17 in Südkorea und Indien mit rund 2 Gigabyte Umfang, inklusive des September-Sicherheitspatches.
Auch andere Hersteller aktualisierten ihre Systeme: Nothing startete laut gsmdome.com die Open Beta von Nothing OS 5.0 auf Android-17-Basis für das Phone (4a) Pro mit rund 2,73 Gigabyte Downloadgröße, die unter anderem ein neues Control Center und KI-Werkzeuge mitbringt.
Sony rollte laut trustedreviews.com Android 17 für fünf Xperia-Modelle aus, darunter die Reihen Xperia 1 und Xperia 10, mit einem neuen Desktop-Modus bei externem Display. Xiaomi startete laut androidpure.com die globale Beta von HyperOS 4 auf Android-17-Basis für sieben Geräte, zunächst für Xiaomi 17, 17 Ultra und Leica Leitzphone, weitere Modelle sollen folgen.
Weitere Systemänderungen
Laut den Release-Notes, über die jetstream.blog berichtete, hat Google zudem Google Play services in Version 26.35 aktualisiert, unter anderem mit NFC-Unterstützung für physische Transitkarten in Google Wallet, sowie den Play Store in Version 53.1 mit überarbeiteter Navigationsleiste.
Auch das Android System WebView wurde in Version 154 aktualisiert und dabei von einer anwendungskonsistenten auf eine geräteweit konsistente Struktur umgestellt, verbunden mit Sicherheits- und Datenschutzverbesserungen.

