Android-Taschenlampe: Pixel und Galaxy leuchten auch ohne Entsperren

Pixel und Galaxy bieten Gesten, Sprachbefehle und Sperrbildschirm-Shortcuts; Samsung begrenzt den Betrieb zudem durch Schutzfunktionen.

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Die Aktivierung der Smartphone-Taschenlampe erfordert bei modernen Android-Geräten keinen vollständigen Entsperrvorgang mehr. Sowohl auf Google-Pixel- als auch auf Samsung-Galaxy-Modellen lässt sich die Beleuchtung direkt über das Schnellzugriffsmenü einschalten, indem das Bedienfeld vom oberen Displayrand nach unten gewischt wird.

Neben dieser Standardmethode bieten die Hersteller herstellerspezifische Gesten, anpassbare Sperrbildschirme und Sprachbefehle, um das Licht in Alltagssituationen noch schneller bereitzustellen.

Zusätzliche Steuerungsoptionen bei Google Pixel

Auf Google-Pixel-Smartphones stehen neben dem Schnellmenü alternative Wege zur Verfügung. Über die Systemeinstellungen im Bereich Gesten lässt sich die Funktion für ein schnelles Tippen auf die Geräterückseite einrichten, um Aktionen unmittelbar auszulösen. Ebenso reagiert das System auf den Sprachbefehl, die Taschenlampe einzuschalten.

Darüber hinaus bietet Google die Möglichkeit, zwei Verknüpfungen am unteren linken und rechten Rand des Sperrbildschirms individuell zu belegen. Nutzer können dort neben der Taschenlampe auch Funktionen wie einen QR-Code-Scanner, die digitale Geldbörse, Smart-Home-Steuerungen, Ruhemodi sowie Kamera- und Videofunktionen hinterlegen.

Die Konfiguration erfolgt über ein langes Drücken auf den Startbildschirm im Menü für Hintergrund und Stil unter dem Reiter für den Sperrbildschirm. Das Auslösen der Verknüpfung erfordert ein längeres Drücken auf das jeweilige Symbol, wobei einzelne Aktionen eine Authentifizierung verlangen. Unabhängig davon bleibt die Kamera standardmäßig per Doppelklick auf die Ein-/Aus-Taste erreichbar.

Vielfältige Schnellstartwege und Schutzfunktionen bei Samsung

Auf Samsung-Galaxy-Geräten funktioniert das Einschalten über das Herunterziehen der Statusleiste über alle Versionen der Benutzeroberfläche hinweg, unabhängig davon, ob das Gerät gesperrt oder entsperrt ist. Durch langes Drücken auf das Taschenlampensymbol im Schnellzugriffsmenü lässt sich zudem die Helligkeit regulieren.

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Als alternative Startwege stehen ein Desktop-Widget auf dem Startbildschirm, die Sprachsteuerung über Bixby oder den Google Assistant sowie ein Doppeltippen auf die Geräterückseite zur Auswahl, welches in den erweiterten Einstellungen für Bewegungen und Gesten bei mittleren und oberen Modellreihen hinterlegt ist.

Zudem lässt sich die seitliche Taste so konfigurieren, dass ein Doppeltipp die Taschenlampe startet. Unter den Bedienungshilfen finden sich ergänzend Optionen für optische Blitzbenachrichtigungen.

Um die Hardware zu schonen, greifen bei Samsung integrierte Sicherheitsmechanismen. Nach 30 Minuten ununterbrochenem Betrieb gibt das System eine Warnung aus oder schaltet die Leuchte teils automatisch ab. Bei laufender Kamera- oder Nachtaufnahme bleibt die Taschenlampe gesperrt. Fällt der Akkustand unter fünf Prozent, wird die Funktion ebenfalls blockiert; auch ein aktivierter Energiesparmodus kann die Nutzung einschränken.

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Erweiterte Bedienhilfen und Gesten im Android-System

Zur Erleichterung der Handhabung auf großen Displays verfügen aktuelle Geräte über ergänzende Hilfen. Der reguläre Android-Einhandmodus verkleinert die Bildschirmanzeige und verschiebt sie an den unteren Rand, was durch ein Wischen nach unten an der unteren Kante ausgelöst wird. Bei Samsung steht dieser Modus ebenfalls per Wischgeste bereit, ergänzend durch Zusatzfunktionen wie Rand-Paneele, adaptive Hintergründe oder Verbindungsdiagnosen.

Geräteübergreifend lässt sich in den Android-Bedienungshilfen zudem ein Schnellzugriffsmenü aktivieren. Dieses blendet eine schwebende Schaltfläche ein oder reagiert auf ein Wischen mit zwei Fingern nach oben beziehungsweise das gleichzeitige Halten beider Lautstärketasten, um raschen Zugriff auf Basisfunktionen wie die Lautstärke und Bildschirmhelligkeit zu gewährleisten.