Im Fokus: Schutz vor Betrugsanrufen, mehr Sicherheit für Kinder und bessere Datenübertragung zwischen Geräten.
„Fake Call Detection“ erkennt betrügerische Anrufe
Die neue Funktion „Fake Call Detection“ soll Nutzer vor Anrufen schützen, bei denen Betrüger eine falsche Identität vortäuschen. Die Technik nutzt den RCS-Standard (Rich Communication Services) für ein digitales „Händeschütteln“ zwischen den Geräten.
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Das anrufende Gerät sendet eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Bestätigung ans Zielgerät. Fehlt dieses Signal, pingt das Empfängergerät den vermeintlichen Absender an. Erfolgt keine Bestätigung, warnt das Display vor einem möglichen Betrugsversuch.
Die Funktion steht für Smartphones ab Android 12 bereit. Google startet zunächst auf Pixel-Geräten, der offene Standard soll aber auch anderen Herstellern und App-Entwicklern zur Verfügung stehen.
Mehr Sicherheit für Kinder und Jugendliche
Die „Personal Safety“-App bekommt spezielle Optionen für Minderjährige. Kinder unter 13 Jahren können medizinische Informationen und Notfallkontakte hinterlegen. Zudem aktiviert Google die automatische Autounfallerkennung für diese Altersgruppe.
Für Teenager gibt es eine Standortfreigabe-Funktion. Sie erlaubt es, den aktuellen Aufenthaltsort mit vertrauenswürdigen Kontakten zu teilen.
Quick Share verbindet sich mit AirDrop
Google weitet die Unterstützung von „Quick Share“ auf AirDrop aus. Der Dateitransfer funktioniert nun zwischen einer Vielzahl von Geräten – darunter Samsungs Galaxy S24, S25 und S26 sowie die Z-Flip- und Z-Fold-Serien. Auch Xiaomi, OnePlus, Oppo, Vivo und Honor sind mit dabei.
Der Clou: Der Austausch klappt sogar ohne aktive Internetverbindung.
Parallel aktualisiert Google die Play-Dienste auf Version 26.21. Das bringt Unterstützung für das „Credential Exchange Protocol“ (CXP) der Fido Alliance. Damit lassen sich Passwörter und Passkeys zwischen dem Google Passwort-Manager und Drittanbieter-Apps wie Bitwarden, 1Password oder Dashlane verschlüsselt importieren und exportieren.
Circle to Search erkennt jetzt komplette Outfits
Die visuelle Suchfunktion wurde optimiert. Circle to Search kann nun komplette Outfits auf Bildern identifizieren – vorausgesetzt, das Gerät läuft mit Android 14 oder neuer.
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Google Fotos führt in den USA, Indien und Brasilien eine „digitale Garderobe“ ein. Google Play Bücher bekommt eine KI-Zusammenfassung namens „Bring mich auf den neuesten Stand“. Sie fasst Kapitel englischsprachiger Titel kurz zusammen und beantwortet Fragen zu Charakteren.
Der Play Store wurde auf Version 51.7 aktualisiert. Die Kaufdialoge und Rabattdarstellungen sind überarbeitet – für bessere Übersicht auf Smartphones, Tablets und Android Auto.
Die Verteilung der neuen Funktionen hat Anfang Juni 2026 begonnen. Während die Sicherheits-Features global ausgerollt werden, bleiben einige Inhaltsfunktionen wie die digitale Garderobe oder KI-Zusammenfassungen zunächst auf bestimmte Regionen oder Sprachen beschränkt.

