Die gezielte Konfiguration der Netzwerkeinstellungen ermöglicht es Nutzern von Android-Geräten, Verbindungsabläufe eigenhändig zu steuern. Wie aus Berichten hervorgeht, lässt sich die Domain-Name-System-Konfiguration (DNS) direkt am Smartphone manuell anpassen.
Der Weg führt dabei über die Einstellungen in das WLAN-Menü. Nach einem langen Druck auf das aktuell verbundene Netzwerk und der Auswahl der Option zur Netzwerkänderung können Anwender über die erweiterten Optionen die IP-Einstellung auf „Statisch“ umstellen, um anschließend die gewünschte DNS-Domain einzutragen.
Statische IP-Konfiguration und Funktionsprüfung im WLAN
Bei der Einrichtung einer statischen IP-Vergabe in einem Drahtlosnetzwerk müssen Nutzer neben der IP-Adresse auch die Subnetzmaske, das Standard-Gateway sowie die DNS-Server hinterlegen und speichern. Nach Angaben aus Fachberichten empfiehlt es sich, eine IP-Adresse im selben Subnetz wie der Router zu wählen, die über eine freie Endnummer verfügt.
Als Subnetzmaske ist der Wert 255.255.255.0 üblich, während das Gateway der IP-Adresse des Routers entspricht. Für die DNS-Felder werden beispielsweise Adressen wie 223.5.5.5 oder 114.114.114.114 vorgeschlagen.
Bei der Übertragung mobiler Daten bleibt die automatische Zuweisung durch das Mobilfunknetz hingegen bestehen. Bei der Bereitstellung eines mobilen Hotspots sollte das vorgegebene Standard-Subnetz beibehalten werden.
Um den Erfolg der Umstellung zu überprüfen, empfiehlt sich ein Blick in die WLAN-Details, in denen die statische Adresse aufgeführt sein muss. Zudem sollten der Internetbrowser Seiten fehlerfrei laden und mehrere Geräte parallel im selben Subnetz reibungslos funktionieren.
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Netzmodi anpassen: 4G-Priorisierung und Herstellereigenheiten
Neben den WLAN-Parametern lässt sich auch die Mobilfunkverbindung konfigurieren. Auf Android-Geräten kann der 4G-Netzmodus über die Einstellungen im Bereich Mobiles Netzwerk für die jeweilige SIM-Karte festgelegt werden, indem die Optionen „Nur 4G“ oder „4G bevorzugt“ aktiviert werden.
Bei Geräten mit Dual-SIM-Funktion ist diese Einstellung für beide Karten separat vorzunehmen. Reine Wi-Fi-Tablets ohne integriertes Mobilfunkmodul bieten diesen Schalter naturgemäß nicht.
Je nach Hersteller existieren unterschiedliche Wege und Eigenheiten bei der Netzwerkauswahl:
– Bei Xiaomi- und Redmi-Geräten lässt sich das entsprechende Netzwerkmenü über die Tastatureingabe #54638## aufrufen.
– Für Modelle von vivo und iQOO steht die Tastenkombination ##2288## zur Verfügung, um versteckte Einstellungen zu öffnen.
– Nutzer von OPPO und OnePlus können Entwickleroptionen aktivieren und dort den 5G-Schalter deaktivieren.
– Bei Huawei- und Honor-Geräten führt das Aktivieren des Energiesparmodus dazu, dass das System automatisch auf den 4G-Standard zurückfällt.
– Auf dem iPhone wird der LTE-Standard aktiviert, indem in den Einstellungen unter Mobilfunk und den Mobilfunkdatenoptionen im Bereich Sprache & Daten der Eintrag LTE ausgewählt wird.
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Angepasste Mobilfunkeinstellungen bei Samsung-Geräten
Auch auf spezifischen Modellen wie dem Samsung Galaxy S20 (Verizon) lässt sich der Mobilfunkstandard anpassen. Nutzer können 5G deaktivieren, indem sie in den Einstellungen unter Verbindungen und Mobile Netzwerke im Netzwerkmodus die Option „LTE/3G/2G“ anstelle von „5G/LTE/3G/2G“ markieren.
Danach verbindet sich das Gerät ausschließlich über 4G LTE sowie gegebenenfalls über ältere Standards wie 3G oder 2G, was durch ein entsprechendes Statussymbol in der Leiste signalisiert wird. Die Reaktivierung erfolgt über denselben Pfad durch die erneute Anwahl von „5G/LTE/3G/2G“.
Als Gründe für die Deaktivierung von 5G gelten das Schonen des Akkus, eine stabilere Verbindung in Regionen mit unvollständigem 5G-Ausbau sowie die Vermeidung möglicher Drosselungen nach Erreichen vertraglicher Datenlimits. Datendienste und Benachrichtigungen bleiben über 4G LTE und 3G weiterhin erreichbar, während auch die Sprachqualität in der Regel unverändert erhalten bleibt.

