Der US-Technologiekonzern Apple bereitet eine umfassende Erweiterung seines Hardware-Portfolios vor. Wie das Unternehmen bestätigte, sollen bis Ende des Jahres 2026 insgesamt 16 neue Produkte auf den Markt gebracht werden. Diese Ankündigung fällt in eine Phase des personellen Umbruchs an der Unternehmensspitze: Zum 1. September wird der langjährige CEO Tim Cook die Leitung an John Ternus übergeben. Flankiert wird die Expansionsstrategie von soliden Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026, in dem Apple einen Umsatz von 109,4 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von 29,8 Milliarden US-Dollar verzeichnete.
iPhone-Generation 18 und das erste faltbare Modell
Im Zentrum der kommenden Veröffentlichungen steht die iPhone-18-Serie, deren Markteinführung für den Herbst 2026 erwartet wird. Das iPhone 18 Pro soll dabei über einen A20 Pro-Chip verfügen, der im 2-Nanometer-Verfahren bei TSMC gefertigt wird. Branchenbeobachter rechnen durch diese Technologie mit einer Leistungssteigerung von etwa 15 Prozent bei einer gleichzeitigen Verbesserung der Energieeffizienz um 30 Prozent. Zur weiteren Ausstattung gehören voraussichtlich 12 GB Arbeitsspeicher, eine Kamera mit variabler Blende und die Integration des hauseigenen C2-Modems für Satelliten-5G, womit Apple die Abhängigkeit von Zulieferern wie Qualcomm weiter reduzieren möchte.
Ein technologischer Meilenstein wird zudem mit dem iPhone Ultra erwartet, dem ersten faltbaren Smartphone des Herstellers. Analysen der iOS 27 Beta 4 deuten auf ein Dual-Batterie-System mit einer Gesamtkapazität von 4883 mAh hin, bestehend aus zwei unabhängig austauschbaren Zellen. Das Gerät soll über ein 5,49 Zoll großes Außendisplay sowie ein 7,76 Zoll großes Innendisplay verfügen. Im Gegensatz zu den Standardmodellen könnte Apple hier auf Touch ID statt Face ID setzen.
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Neuausrichtung im Bereich MacBook und Smart Home
Auch die Mac-Sparte steht vor signifikanten Veränderungen. Für Ende 2026 oder Anfang 2027 wird das MacBook Ultra mit OLED-Display und einem überarbeiteten, dünneren Design erwartet. Dieses Modell soll zudem eine Lochkamera sowie das vom iPhone bekannte „Dynamic Island“-Feature erhalten. Das neue Design soll im weiteren Verlauf des Jahres 2027 auch auf das günstigere 14-Zoll-MacBook Pro ausgeweitet werden. Bloomberg-Berichten zufolge plant Apple, die gesamte Mac-Flotte innerhalb der nächsten zwei Jahre zu aktualisieren.
Im Segment Smart Home plant Apple die Einführung eines neuen Hubs, der intern teilweise als „HomePad“ bezeichnet wird. Das Gerät soll über ein Display mit einer Größe von 6 bis 7 Zoll verfügen und Apples Ökosystem stärker mit Funktionen der künstlichen Intelligenz vernetzen. Ergänzt wird dieses Angebot durch neue Generationen des Apple TV mit A17 Pro-Chip sowie aktualisierte Versionen des HomePod und HomePod mini.
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Langfristige Roadmap bis 2027
Über das Jahr 2026 hinaus zeichnen sich bereits weitere Großprojekte ab. Für den Herbst 2027 wird ein spezielles iPhone zum 20-jährigen Jubiläum erwartet. Dieses Modell soll ein vollständig neues „All-Glass-Design“, unter dem Display verbaute Face-ID-Sensoren sowie haptische Solid-State-Tasten besitzen.
Zudem verdichten sich die Hinweise auf Apples Einstieg in den Markt für Smart Glasses. Eine erste Enthüllung dieser datenschutzorientierten Brillen mit On-Device-KI könnte im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni 2027 erfolgen, wobei der kommerzielle Verkaufsstart für einen späteren Zeitpunkt im selben Jahr angesetzt ist. Trotz der ambitionierten Hardware-Pläne warnte das Management in der jüngsten Guidance für das vierte Quartal vor einem moderateren Wachstum von 9 bis 11 Prozent, was unter den ursprünglichen Markterwartungen liegt. Als Grund hierfür werden unter anderem gestiegene Speicherpreise angeführt.

