Apple 9. September: AirPods 5 und iPad mini mit OLED

Apple plant für September neue AirPods und weitere Geräte. Bis Oktober soll zudem ein iPad mini mit OLED-Panel und stärkeren Komponenten folgen.

Der Technologiekonzern Apple hat für den 9. September 2026 eine Keynote angekündigt, die maßgebliche Neuerungen im Hardware-Portfolio einleiten soll. Im Mittelpunkt der Veranstaltung, die um 10:00 Uhr PT beginnt, stehen die Markteinführung der AirPods 5 sowie detaillierte Erwartungen an ein grundlegend überarbeitetes iPad mini.

Branchenanalysten zufolge markiert dieses Event zudem einen personellen Einschnitt, da es sich um die erste Keynote unter der Leitung von CEO John Ternus handeln soll.

Neue Generation der AirPods und strategische Terminanpassung

Die AirPods 5 werden für den September erwartet und sollen voraussichtlich in zwei verschiedenen Ausführungen erscheinen. Berichten zufolge plant Apple eine Standard-Variante sowie ein Modell mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC). Während diese Audiogeräte unmittelbar bevorstehen, werden Modelle mit integrierten Kamerasystemen erst für das kommende Jahr prognostiziert.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf der zeitlichen Planung der Vorbestellungen. Diese sollen am 12. September beginnen. Damit weicht der Konzern von dem Turnus ab, Vorbestellungen auf den 11. September zu legen, was mit dem Jahrestag der Anschläge vom 11. September begründet wird.

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Neben den Audioprodukten werden für das Event weitere bedeutende Produktankündigungen erwartet, darunter das iPhone 18 Pro und Pro Max, das erste faltbare Endgerät des Herstellers sowie die Apple Watch Series 12 in einer Keramik-Ausführung und die Apple Watch Ultra 4.

Das iPad mini erhält erstmals ein OLED-Display

Bis Ende Oktober wird zudem eine umfassende Aktualisierung des iPad mini erwartet. Es wäre die erste Erneuerung dieses Modells seit Oktober 2024. Die auffälligste technische Neuerung betrifft den Bildschirm: Apple plant den Wechsel von der bisherigen LCD-Technologie zu einem 8,4-Zoll-OLED-Display. Dieses Panel soll auf der LTPS-Technologie basieren und eine Bildwiederholrate von 60Hz unterstützen.

Die Umstellung auf OLED gilt als strategischer Schritt, um tiefere Schwarztöne, höhere Kontrastwerte und eine verbesserte Energieeffizienz zu erreichen. Das Vorhaben ist Teil einer umfassenderen Transition, bei der bis zum Jahr 2029 insgesamt fünf Hauptgerätekategorien auf OLED-Bildschirme umgestellt werden sollen. Das neue iPad mini wird dabei voraussichtlich auf ein Single-Stack-LTPS-Panel setzen.

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Hardware-Upgrades und wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Neben dem Display stehen signifikante Verbesserungen der internen Architektur bevor. Es wird erwartet, dass das Gerät entweder mit dem A19 Pro oder dem A20 Pro Chip ausgestattet wird. Zudem soll das iPad mini das erste Tablet des Herstellers sein, das über eine zertifizierte Wasserresistenz verfügt. Ein neues Lautsprechersystem, das auf Vibrationstechnologie basiert, soll die Audioausgabe weiter optimieren.

Die technischen Aufwertungen könnten jedoch Auswirkungen auf die Preisgestaltung haben. Experten weisen darauf hin, dass die höheren Produktionskosten für die OLED-Panels den Startpreis des Geräts anheben könnten.

Zusätzlich belaste eine allgemeine Knappheit bei RAM-Komponenten die Kalkulation, was den Preisdruck für Endkunden weiter verschärfen dürfte. Trotz der potenziellen Kostensteigerungen wird der Schritt als notwendig erachtet, um den Tablet-Markt neu zu formen und die Wettbewerbsfähigkeit des kompakten Modells langfristig zu sichern.

Mehr zum Thema bei MacRumors: „Beyond iPhone 18 Pro: AirPods 5 in September, iPad Mini With OLED Display in October“