Apple AirPods: Neuer Beta-Firmware-Update für Pro 3 und AirPods 4

Apple verteilt eine neue Beta-Firmware für aktuelle AirPods-Modelle, um Kompatibilität mit iOS 26.4 sicherzustellen und Funktionen wie Herzfrequenzmessung zu optimieren.

Apple rollt ein umfangreiches Software-Update für seine aktuellen Kopfhörer aus. Die Beta-Firmware soll die AirPods Pro 3 und AirPods 4 optimal auf das kommende iOS 26.4 vorbereiten.

Seit Montag erhalten Teilnehmer des öffentlichen Beta-Programms die neue Firmware-Version 8B5034f. Sie steht für die AirPods Pro 2, die aktuellen AirPods Pro 3 und beide Varianten der AirPods 4 bereit. Das Timing ist strategisch: Der Update-Zyklus ist eng mit der Beta-Phase von iOS 26.4 verknüpft. Experten sehen darin den Versuch, Stabilität und Kompatibilität mit neuen Systemfunktionen des iPhones sicherzustellen.

Die Installation läuft im Hintergrund. Voraussetzung ist die Teilnahme am Beta-Programm. Legt der Nutzer die angeschlossenen AirPods in die Ladebox und in die Nähe eines gekoppelten iPhones oder iPads, installiert sich die Software automatisch. So soll die Mehrheit der Geräte noch vor dem finalen iOS-Release im Frühjahr auf dem neuesten Stand sein.

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AirPods Pro 3: Feinschliff für das Premium-Segment

Besonders bedeutend ist das Update für die erst im September 2025 vorgestellten AirPods Pro 3. Sie gelten als Benchmark im Premium-Segment und bringen hardware-exklusive Features mit, die auf präzise Firmware-Optimierung angewiesen sind.

Dazu zählt der erstmals in AirPods integrierte Herzfrequenzsensor. Er ermöglicht kontinuierliche Biometrie-Messungen während des Trainings. Die neue Firmware dürfte die Algorithmen für diese Daten verfeinern – für mehr Genauigkeit und bessere Akkulaufzeit. Auch die verbesserte aktive Geräuschunterdrückung (ANC) und die „Live-Übersetzung“ für Gespräche profitieren von regelmäßigen Software-Anpassungen.

AirPods 4: Preisdruck und algorithmische Präzision

Während die Pro-Modelle die Spitze bedienen, festigen die seit September 2024 erhältlichen AirPods 4 ihre Position im Mittelklasse-Segment. Aktuell sind sie so günstig wie nie in diesem Jahr zu haben. Der Preisverfall deutet darauf hin, dass Apple den Absatz ankurbeln will, während sich das Produkt der Mitte seines Lebenszyklus nähert.

Das Update adressiert die besondere H2-Chip-Architektur dieser offenen Ohrhörer. Anders als die Pro-Modelle verzichten sie auf Silikon-Aufsätze. Die Geräuschunterdrückung erreichen sie rein rechnerisch durch Algorithmen. Diese müssen sich ständig an verschiedene Ohrformen und Umgebungsgeräusche anpassen – ohne die Hilfe eines passiven Schallschutzes. Software-Updates sind für die ANC-Leistung daher entscheidend.

Blick in die Zukunft: Warten auf die AirPods Pro 4

Während Apple sein aktuelles Portfolio verfeinert, richtet sich der Branchenblick bereits auf den nächsten Hardware-Sprung. Gerüchten zufolge arbeitet das Unternehmen an AirPods Pro 4 mit noch ambitionierteren Gesundheits- und Steuerungsfunktionen.

Spekulationen aus der Lieferkette sprechen von integrierten Infrarot-Kameras in künftigen Modellen. Diese Mini-Kameras könnten räumliches Bewusstsein und Gestensteuerung ermöglichen – etwa zur Bedienung der Wiedergabe per Kopfbewegung. Ein mögliches Veröffentlichungsfenster wird für Ende 2026 oder 2027 gehandelt.

Die aktuelle Firmware 8B5034f unterstreicht indes den Anspruch auf langfristigen Support. Sie soll sicherstellen, dass Käufer der Modelle von 2024 und 2025 auch künftig von Verbesserungen profitieren.

Implikationen für den „Hearables“-Markt

Das Update zeigt die wachsende Komplexität des Marktes für intelligente Ohrhörer. Aus simplen Audiogeräten sind leistungsstarke Edge-Computing-Plattformen geworden. Sie tracken Biometrie, übersetzen in Echtzeit und bereiten den Weg für erweiterte Audio-Realität.

Mit gleichzeitigen Updates über mehrere Produktgenerationen hinweg festigt Apple seinen Ökosystem-Vorteil. Die nahtlose Integration von Hardware und Software wird zum wichtigsten Argument, im „walled garden“ zu bleiben. Konkurrenten stehen unter Druck, diese Art der Vernetzung nachzubauen.

Mit dem finalen Release von iOS 26.4 dürften weitere Optimierungen folgen. Beta-Nutzer testen die Weichenstellung bereits jetzt.