Apple hat einen lästigen Videodrehfehler behoben, der vor allem iPhone-Einsteigern das Leben schwer machte. Die Lösung ist bereits in einer Beta-Version verfügbar.
Veröffentlicht: 31. Januar 2026
Das Display dreht sich einfach nicht mit – für viele neue iPhone-Nutzer ist das eine der ersten und frustrierendsten technischen Hürden. Ein Video, das im Hochformat stecken bleibt, oder eine App, die nicht ins Querformat wechseln will, kann die Nutzererfahrung schnell verderben. Apple hat nun in einem neuen Beta-Update einen solchen Fehler ins Visier genommen.
Im dritten Beta-Release von iOS 26.3, das diese Woche erschien, hat der Konzern eine Lösung für einen hartnäckigen Drehsperren-Bug integriert. Dieser Fehler sorgte dafür, dass sich Videos beim Wechsel in den Landschaftsmodus falsch ausrichteten. Die Korrektur ist derzeit nur für Entwickler und öffentliche Beta-Tester verfügbar, kündigt aber eine baldige Lösung für alle Nutzer an.
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Gezielter Bug-Fix für besseres Videovergnügen
Die neueste Maßnahme gegen Display-Probleme kommt direkt von Apple. iOS 26.3 Beta 3 behebt gezielt einen Fehler, der die Videowiedergabe im Querformat störte. Betroffen war ein Bug, bei dem sich Videos nicht korrekt neu ausrichteten – besonders störend auf den großen Displays der Pro-Modelle.
Diese Aktion ist Teil der kontinuierlichen Fehlerbereinigung von Apple. Nach großen Hauptupdates folgen oft kleinere, inkrementelle Updates für mehr Stabilität. So erschien bereits diese Woche iOS 26.2.1, um nicht näher spezifizierte Fehler zu beheben. Für den Durchschnittsnutzer sind diese „Point Releases“ entscheidend, da sie oft wichtige Patches für einen reibungslosen Betrieb enthalten.
Erster Check: Die Drehsperre im Blick
Bevor man einen Softwarefehler vermutet, sollten Einsteiger den häufigsten Übeltäter prüfen: die Portrait Orientation Lock. Diese Funktion soll verhindern, dass sich der Bildschirm dreht, wenn man es nicht möchte – etwa im Liegen. Aktiviert man sie aber vergisst sie, ist die Verwirrung groß.
Um den Status zu prüfen, wischen Sie vom oberen rechten Bildschirmrand nach unten, um die Systemsteuerung zu öffnen. Suchen Sie nach dem Symbol mit einem Schloss und einem Pfeilkreis. Ist dieses Symbol hervorgehoben (oft in Weiß oder Rot), ist die Drehsperre aktiv. Ein Tipp auf das Symbol deaktiviert sie. Dieser einfache Schritt löst die meisten Drehprobleme und sollte der erste Check sein.
Grundlegende Fehlerbehebung für Display-Probleme
Ist die Drehsperre nicht schuld, helfen andere grundlegende Schritte. Diese Skills sollte jeder iPhone-Einsteiger beherrschen.
Zuerst gilt: Ist das Problem auf eine einzelne App beschränkt? Manche Apps unterstützen den Landschaftsmodus schlicht nicht. Tritt der Fehler nur in einer App auf, schließen und öffnen Sie sie neu. Tritt er dagegen in mehreren Apps und sogar auf dem Home-Bildschirm auf, ist ein Neustart des iPhones oft die effektivste Lösung. Das Ausschalten und Wiederanschalten kann temporäre Softwarekonflikte bereinigen.
Eine weitere Einstellung zum Prüfen ist „Display-Zoom“, eine Bedienungshilfe, die manchmal die Bildschirmdrehung stört. Gehen Sie in den Einstellungen zu „Anzeige & Helligkeit“ und suchen Sie „Display-Zoom“. Ist „Größerer Text“ eingestellt, wechseln Sie zurück auf „Standard“, um zu sehen, ob das das Drehproblem löst.
Ausblick: Software-Updates sind entscheidend
Der spezifische Fix für den Videodrehfehler soll für alle Nutzer mit dem öffentlichen Release von iOS 26.3 verfügbar werden. Analysten erwarten dieses Update bis Mitte Februar 2026. Das unterstreicht den wichtigsten Ratschlag für alle iPhone-Nutzer: Halten Sie Ihre Software stets aktuell.
Regelmäßige Updates bringen nicht nur neue Funktionen, sondern auch entscheidende Sicherheitspatches und Fehlerkorrekturen, die die tägliche Performance direkt verbessern. Für Einsteiger mögen diese kleineren Probleme entmutigend wirken. Doch wer die Drehsperre checkt, das Gerät neu startet und Updates einspielt, löst die meisten Alltagsprobleme – und profitiert von den Lösungen, die Apple bereitstellt.
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