Apple-Betriebssystem 27: Intune verlangt manuelle DDM-Update-Richtlinien

Intune stellt Apple-Updates auf DDM um und ergänzt Verwaltungsfunktionen für Windows, Android und Cloud-PCs.

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Microsoft hat mit dem Intune Service Release 2610 der Woche des 26. Oktober 2026 die bisherige Einrichtungsassistenten-Authentifizierung für Apples automatisierte Geräteregistrierung gestrichen. Bestehende Profile werden im Rahmen dieser Umstellung automatisch auf moderne Authentifizierungsverfahren migriert. Geräte, die den Registrierungsprozess bereits durchlaufen haben, bleiben weiterhin regulär im Verwaltungssystem erfasst.

Umstellung auf deklaratives Management bei Apple-Systemen

Neben dem Registrierungsverfahren betrifft die Aktualisierung auch die Verwaltung von Betriebssystem-Updates. Da Apple entsprechende Befehle und Konfigurationsprofile im Betriebssystem 27 zurückgezogen hat, entfernt Microsoft die bisherigen Apple-MDM-Workloads für Software-Updates aus Intune. Als Ersatz dienen Richtlinien für das deklarative Gerätemanagement (DDM).

Eine automatische Migration dieser Richtlinien erfolgt durch Microsoft nicht. IT-Administratoren müssen die DDM-Update-Richtlinien eigenständig einrichten. Fehlt diese Konfiguration, erhalten verwaltete Geräte unter Apples Betriebssystem 27 weder Fristen noch Aufschubzeiten für Updates.

Zudem besteht das Risiko, dass ältere Richtlinien einen erfolgreichen Patch-Vorgang im System vorspiegeln, obwohl die Aktualisierung auf dem Endgerät faktisch nicht durchgesetzt wurde.

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Ergänzend führt das Update für iOS 27 und iPadOS 27 eine Option zum Überspringen der Einführung in neue Gerätefunktionen während der automatisierten Geräteregistrierung ein. Auf macOS führt der Client die Überprüfung nun unmittelbar nach der Erstanmeldung und anschließend in stündlichen Intervallen durch.

Das Unternehmensportal auf iOS und iPadOS unterstützt zudem deklarative Downloads von VPP-Anwendungen, während DDM-Statusdaten für Apples Betriebssystem 27 künftig im Gerätebestand erfasst werden sollen.

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Der Einstellungskatalog wurde parallel um App-Optionen, Apple Intelligence, Netzwerk- und Webfilter sowie Anmeldefenster für macOS erweitert. Bei Apple-VPN-Profilen wird nun das Erzwingen von Routen auf iOS, iPadOS und macOS unterstützt.

Anpassungen für Windows, Android und Cloud-Infrastrukturen

Für die Bereitstellung von Windows-Push-Aktionen erfordert das Release 2610 die Freigabe eines neuen Firewall-Endpunkts unter *.trouter.communications.svc.cloud.microsoft. Ist diese Verbindung blockiert, verzögert sich die Übermittlung von Befehlen bis zum nächsten regulären Geräte-Check-in. Gleichzeitig übernimmt Windows Autopatch nun neben Treiber-Updates auch die Steuerung von regulären Windows-Qualitätsupdates.

Über eine Richtlinie zur Erhöhung von Systemrechten in der Endgeräte-Privilegienverwaltung können Standardanwender Änderungen an IPv4-, IPv6- und DNS-Einstellungen im Unternehmensportal ohne lokale Administratorrechte vornehmen. Diese Freigabe kann wahlweise automatisch oder nach Benutzerbestätigung erfolgen, wobei Administratoren die Angabe einer Begründung anfordern können.

Für Cloud-PCs vom Typ Windows 365 for Agents steht ab Oktober 2026 eine neue Sicherheits-Baseline bereit, während STIG-Empfehlungen der US-Verteidigungsinformationssystem-Agentur DISA nun auch kommerziellen Kunden für Audits von Windows-Konfigurationen offenstehen.

Eine weitere Richtlinie stellt sicher, dass Rückmeldungen kommerzieller Mandanten im Feedback Hub ab Version 2.2608.301 nicht öffentlich geteilt werden.

Im Android-Segment ergänzt Microsoft das Release um einen neuen Referenz-App-Typ für das Android Open Source Project (AOSP). Dieser identifiziert Anwendungen anhand des Paketnamens anstelle eines APK-Dateiuploads.

Über Zuweisungen können Administratoren vorhandene Anwendungen ein- oder ausblenden. Zudem ist eine App-Konfiguration über JSON möglich, während der Konfigurations-Designer und verbundene Apps nicht unterstützt werden. Für Android Enterprise wurde darüber hinaus MEFERI OEMConfig integriert.