Apple-Broadcom-Deal: 27 Milliarden Euro für Chip-Versorgung bis 2031

Apple und Broadcom schließen 27-Milliarden-Euro-Vertrag über Funkchips. Neue iOS-Betas bringen Diebstahlschutz und WLAN-Optimierung.

Die Vereinbarung umfasst die Entwicklung und Fertigung von über 15 Milliarden kundenspezifischen Funkchips in den USA – und sichert die Hardware-Versorgung für kommende iPhone- und iPad-Generationen bis ins Jahr 2031.

30 Milliarden Dollar für Funktechnologie „Made in USA“

Der Deal hat ein Volumen von umgerechnet rund 27 Milliarden Euro. Im Kern geht es um die Produktion von Hochfrequenz-Chips, Wi-Fi- und Bluetooth-Komponenten. Broadcom verpflichtet sich im Gegenzug, 1,5 Milliarden Dollar in seinen Standort in Fort Collins (Colorado) zu investieren. Dort sollen unter anderem sogenannte FBAR-Filter gefertigt werden – Spezialbauteile, die für die Signalverarbeitung in modernen Smartphones unverzichtbar sind.

Für Apple ist der Deal eine strategische Absicherung. In Zeiten globaler Chip-Knappheit sichert sich der Konzern eine verlässliche Lieferkette. Kein Wunder: Apple macht schätzungsweise 20 Prozent des Jahresumsatzes von Broadcom aus. Die Börse reagierte positiv: Broadcom-Aktien legten am Tag der Ankündigung um 3,73 Prozent zu, Apple-Papiere stiegen um 1,31 Prozent.

Die Investition ist Teil von Apples umfassendem „American Manufacturing Program“. Der Konzern hatte zugesagt, innerhalb von vier Jahren rund 600 Milliarden Dollar in den USA zu investieren.

Software-Update gegen lästige WLAN-Probleme

Doch Apple denkt nicht nur an die Hardware-Zukunft. Parallel zum Broadcom-Deal hat der Konzern neue Software-Updates veröffentlicht, die den Alltag der Nutzer verbessern sollen. Seit dem 7. Juli sind die vierten öffentlichen Betas von iOS 26.6 und macOS Tahoe 26.6 verfügbar.

Ein besonderes Ärgernis nimmt Apple dabei ins Visier: unzuverlässige öffentliche WLAN-Netze. Die neue Software erkennt problematische Zugangspunkte und deaktiviert automatisch die „Auto-Join“-Funktion. Schluss mit lästigen Verbindungsabbrüchen in Cafés oder Hotels.

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Anti-Klau-Funktion: iPhone erkennt Diebstahl

Die iOS-26.6-Beta bringt zudem wichtige Sicherheitsfunktionen. Die wohl spektakulärste Neuerung: der Anti-Snatching-Schutz. Wird das iPhone einem Nutzer gewaltsam entrissen, erkennt das der Beschleunigungssensor. In Kombination mit einer gekoppelten Apple Watch wird das Gerät sofort gesperrt. Zugriff auf persönliche Daten oder Apple Pay? Fehlanzeige.

Weitere Neuerungen:
– Ein verbessertes System zur Verwaltung blockierter Kontakte
– Die Integration der Diebstahlschutz-Funktionen in bestehende Sicherheitsprotokolle

Blick in die Zukunft: iOS 27 und eigene KI-Chips

Bereits am 6. Juli hatte Apple die dritte Entwickler-Beta von iOS 27 veröffentlicht. Sie enthält ein spezielles Modem-Update für bessere Funkleistung. Entwickler dürfen sich außerdem über neue Siri-Sprachoptionen freuen – inklusive Anpassungen von Sprechtempo und Ausdrucksstärke.

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Die aktuellen Software-Updates folgen auf einen kritischen Sicherheits-Patch vom 29. Juni. Das Update auf iOS 26.5.2 schloss Schwachstellen im Kernel und in WebKit. Seitdem signiert Apple keine älteren Betriebssystemversionen mehr – ein klarer Schritt, um Nutzer auf dem aktuellen Sicherheitsstand zu halten.

Und die Zukunft? Branchenkreisen zufolge arbeitet Apple bereits an „Baltra“, einem Satz eigener Server-Chips für das Jahr 2027. Ziel: maßgeschneiderte Hardware für anspruchsvolle KI-Anwendungen. Der Broadcom-Deal sichert die Funktechnik von heute – die Chips von morgen entwickelt Apple zunehmend selbst.