Am 1. September 2026 übergibt Tim Cook das Ruder an Hardware-Veteran John Ternus – und der hat Großes vor: zehn neue Produktkategorien, darunter ein faltbares iPhone und KI-gesteuerte Wearables.**
Der 51-jährige Ternus, seit 2001 im Unternehmen, übernimmt einen Konzern, dessen Marktwert unter Cook von 348 Milliarden auf rund vier Billionen Dollar explodierte. Doch während Cook „nur“ drei neue Produktlinien einführte – Apple Watch, AirPods und Vision Pro –, plant sein Nachfolger einen wahren Produkt-Tsunami. Der Fokus: Künstliche Intelligenz und flexible Displays, um das Wachstum in gesättigten Märkten neu zu beleben.
Während Apple mit „Apple Intelligence“ die künstliche Intelligenz künftig fest in seine Hardware integriert, suchen viele Nutzer bereits heute nach Wegen, KI-Tools effektiv im Alltag einzusetzen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen mit fertigen Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie Sie etwa für die Reiseplanung oder Organisation spürbar Zeit sparen. Kostenlosen PDF-Report mit ChatGPT-Prompts jetzt herunterladen
Das iPhone Fold kommt – zum Premiumpreis
Das Herzstück der Hardware-Offensive ist ein faltbares Smartphone, das Branchenkenner als iPhone Fold oder iPhone Ultra bezeichnen. Der Launch ist für September 2026 geplant, pünktlich zum üblichen iPhone-Zyklus und zum Amtsantritt von Ternus.
Das Gerät soll ein 7,8 Zoll großes OLED-Display besitzen, das sich nach innen falten lässt, plus einen 5,5 Zoll Außenbildschirm. Besonderes Augenmerk legt Apple auf die Minimierung der berüchtigten Knickfalte und hohe Stabilität. Der Preis: über 2.000 Euro – ein klares Signal für das Luxussegment.
Ob auch ein faltbares iPad kommt, ist noch offen. Einige Quellen sprechen von einem 20-Zoll-Modell für die kommenden Jahre, andere halten das Projekt wegen Gewichts- und Haltbarkeitsproblemen für eine interne Spielerei. Klar ist: Flexible Displays werden unter Ternus zum entscheidenden Umsatzbringer.
Abschied vom Vision Pro – Hallo KI-Brille
Apple zieht Konsequenzen aus der Flaute im High-End-Mixed-Reality-Markt. Die Produktion des Vision Pro wurde drastisch zurückgefahren, nachdem die Verkaufszahlen im vierten Quartal 2025 auf 4.500 Einheiten einbrachen – ein Absturz von 500.000 Stück im Launch-Jahr 2024. Das Marketing für die Datenbrille wurde um 95 Prozent reduziert.
Stattdessen setzt Apple auf leichtere, zugänglichere KI-gesteuerte Brillen, die direkt mit Marktführern wie Meta konkurrieren sollen. Die sogenannten Reality Pro-Gläser nutzen einen hauseigenen R1-Chip und einen 4-nm-ARM-Prozessor mit 16-Kern-Neuronalem Netzwerk, das 35 Billionen Operationen pro Sekunde schafft. Technische Details: Augmented Reality mit niedriger Latenz und ein LiDAR-System mit acht Metern Reichweite.
Die Wearable-Offensive umfasst auch AirPods mit integrierten Kameras und einen KI-Anhänger – alle als Hubs für Apple Intelligence, das firmeneigene KI-Paket. Im Smart-Home-Bereich plant Ternus einen neuen Smart-Home-Hub, einen Tischroboter und Sicherheitskameras. Ziel: ein nahtloses Ökosystem, in dem KI alltägliche Aufgaben übernimmt.
M5-Chips und TSMC-Rekordproduktion
Die neue Hardware braucht Power. Apples M5-Chip-Architektur, die bereits in aktuellen MacBook Pro Modellen steckt, liefert einen massiven KI-Schub. Der M5 Pro besitzt 15 CPU-Kerne und 16 GPU-Kerne, bietet bis zu 27 Stunden Akkulaufzeit und eine Vierfach-Steigerung bei der Verarbeitung großer Sprachmodelle.
Der Chip-Lieferant TSMC fährt die Produktion hoch: 3-nm-Wafer sollen bis Ende 2026 um 20 Prozent auf 180.000 Stück pro Monat steigen, die 2-nm-Fertigung auf 100.000 Wafer. Diese Kapazitäten sind essenziell für die A20-Chips im faltbaren iPhone und die Hochleistungsprozessoren der Reality Pro-Brille.
Apple setzt dabei auf eine „Hardware-first“-KI-Strategie: Seit Frühjahr 2026 läuft ein Foundation Models Framework, das KI-Aufgaben wie Zusammenfassungen direkt auf dem Gerät erledigt. Das senkt Latenz und schützt die Privatsphäre – komplexe Anfragen wandern weiterhin in die Cloud.
Marktumfeld: China bleibt hart umkämpft
Der Führungswechsel fällt in eine Zeit scharfer Konkurrenz. In China hält Apple zwar 19 Prozent Marktanteil (erstes Quartal 2026), muss sich aber gegen Huawei und Xiaomi behaupten. Der gesamte AR/VR-Markt schrumpfte zuletzt um 14 Prozent – ein Trend, den Apple mit schlanken KI-Brillen umkehren will.
Angesichts technischer Neuerungen wie LiDAR-Systemen, R1-Chips und dem Foundation Models Framework wird die Apple-Welt für viele Nutzer immer komplexer. Damit Sie bei der nächsten Generation von iPhones und Wearables nicht den Überblick verlieren, erklärt dieses Gratis-Lexikon die 53 wichtigsten Begriffe klar und verständlich. Apple-Fachchinesisch endlich verstehen – zum kostenlosen Download
Finanziell steht Apple solide da: Analysten erwarten für das zweite Quartal 2026 Umsätze zwischen 109 und 110 Milliarden Dollar, getrieben vom Dienstleistungssektor mit 14 Prozent Plus im Jahresvergleich. Die Börse reagierte positiv auf den klaren Fahrplan für den Chefwechsel – Cooks letzte Monate bescherten Apple Rekordkurse.
Ausblick: Das Jahr der Entscheidung
Der Erfolg des faltbaren iPhones wird zum Gradmesser für Ternus‘ Führungsqualitäten. Gelingt der Start, könnte Apple seine Innovationskraft beweisen. Die langfristige Roadmap sieht Touchscreen-MacBooks für Anfang 2027 und vollwertige AR-Brillen zwischen 2028 und 2030 vor.
Vorerst gilt: Apple will seine Position im KI-Rennen stabilisieren, indem es sein riesiges Hardware-Ökosystem zur zentralen Schnittstelle für generative Intelligenz macht. Mit der M5-Architektur und den hochgefahrenen TSMC-Kapazitäten sind die technischen Grundlagen für die Zehn-Kategorien-Offensive gelegt. Jetzt muss Ternus liefern.





