Apple erhöht Preise: iCloud+ bis 55% teurer in acht Ländern

Apple hebt Abo-Gebühren für iCloud+ und Apple Music in mehreren asiatischen Ländern an. Auch iPhones und iPads in Japan werden teurer.

Grund sind Währungsturbulenzen und gestiegene Betriebskosten.

iCloud+: Bis zu 55 Prozent mehr in acht Ländern

Zwischen dem 17. und 18. Juli 2026 zog Apple bei iCloud+ in Japan, Vietnam, den Philippinen, Indonesien, der Türkei, Nigeria, Ägypten und Neuseeland die Preise an. Je nach Markt und Speichergröße liegen die Aufschläge zwischen elf und satten 55 Prozent.

Besonders hart trifft es Nigeria: Der 50-Gigabyte-Tarif stieg von umgerechnet 900 auf 1.300 Naira – ein Plus von 44 Prozent. In Vietnam kletterte der Einstiegstarif von 19.000 auf 25.000 VND (plus 32 Prozent). Auch auf den Philippinen zog Apple nach: Der 50-GB-Plan kostet nun 59 statt 49 Philippinische Pesos. Branchenbeobachter verweisen auf den historischen Tiefstand der Landeswährung gegenüber dem US-Dollar.

In Japan stieg der 50-GB-Tarif von 150 auf 180 Yen. Unverändert bleiben die Preise dagegen in den USA, Kanada, Großbritannien und weiten Teilen Europas.

Apple Music und Apple One: Indien an der Reihe

Seit dem 18. Juli 2026 zahlen indische Nutzer mehr für Musik-Streaming. Apple begründet den Schritt mit gestiegenen Lizenzkosten. Das Apple-Music-Einzelabo verteuerte sich von 119 auf 139 Rupien, das Familienabo von 179 auf 229 Rupien. Auch das Studentenabo stieg von 59 auf 69 Rupien.

Das Apple-One-Bündel – mehrere Dienste in einem Paket – zog ebenfalls an: Die Einzelstufe kostet nun 195 statt 175 Rupien, die Familienversion 295 statt 235 Rupien. Die Premiumstufe stieg von 899 auf 995 Rupien. Erst im Juni hatte Apple bereits MacBooks und iPads in Indien verteuert.

Anzeige

Während die Preise für Apple-Dienste steigen, bleibt der optimale Einstieg in die Apple-Welt für Sie kostenfrei. Dieser Ratgeber enthüllt die wichtigsten Funktionen Ihres iPhones, die viele Nutzer auch nach Jahren noch nicht kennen. Gratis Starter-Ratgeber für Ihr iPhone sichern

Hardware-Schock in Japan

Japanische Kunden müssen gleich doppelt tiefer in die Tasche greifen. Neben den Dienstpreisen erhöhte Apple am 17. und 18. Juli die Preise für die iPhone-17-Reihe, iPads und Apple Watches. Grund ist der Yen, der nahe einem 40-Jahres-Tief notiert – Importgüder werden für Apple so massiv teurer.

Konkret bedeutet das:
iPhone Air (256 GB): 11 Prozent mehr – von 159.800 auf 177.800 Yen
iPhone 17 Pro Max (256 GB): 10 Prozent mehr – von 194.800 auf 214.800 Yen
iPhone 17 (256 GB): 10 Prozent mehr – von 129.800 auf 142.800 Yen
iPhone 16 (128 GB): 9 Prozent mehr – von 114.800 auf 124.800 Yen

Weltweite Anpassungen bei Musikdiensten

Die regionalen Preiserhöhungen in Asien sind Teil einer größeren Welle. Bereits am 17. Juli stiegen die Apple-Music-Preise in den USA, Brasilien und Europa – auch hier mit Verweis auf höhere Lizenzgebühren.

Anzeige

Ob Preisänderungen oder System-Aktualisierungen – wer sein Gerät sicher im Griff haben will, sollte die Fachsprache von Apple beherrschen. Dieses kostenlose Lexikon erklärt Ihnen 53 wichtige Begriffe wie iCloud oder iOS einfach und verständlich. Kostenloses iPhone-Lexikon jetzt herunterladen

In den USA kostet das Einzelabo nun 11,99 statt 10,99 Dollar, das Familienabo 19,99 statt 16,99 Dollar. Damit liegt Apple Music weiter knapp unter dem Konkurrenten Spotify. Beim Apple-One-Bündel blieb die Einzelstufe in den USA bei 19,95 Dollar, während Familien- und Premiumstufe auf 27,95 und 39,95 Dollar stiegen. Ähnliche Anpassungen um eine lokale Währungseinheit gab es in Großbritannien und mehreren europäischen Märkten.