Apple erweitert Zubehör-Palette und treibt Gesundheits-Features voran

Neue Farben für iPhone-Griff und Watch-Armband, Ausweitung klinischer Gesundheits-Tools auf über 160 Länder.

Der Technologiekonzern hat sein Zubehör-Sortiment im Mai 2026 um neue Farbvarianten ergänzt und treibt gleichzeitig die globale Expansion seiner Gesundheitsfunktionen voran.

Neue Farben für Hikawa Grip und Pride Edition

Apple hat den Hikawa Grip & Stand für iPhone mit MagSafe in drei neuen Farben auf den Markt gebracht. Das Zubehör, das sowohl als sicherer Griff als auch als Ständer fungiert, kostet 54 Euro. Mit diesem Schritt setzt der Konzern seine Strategie fort, das Zubehör zwischen den großen iPhone-Launches frisch zu halten und die Kundenbindung an das MagSafe-Ökosystem zu stärken.

Parallel dazu erschien die 2026er Pride Edition Sport Loop für die Apple Watch zum Preis von 49 Euro. Das Armband setzt die langjährige Tradition des Unternehmens fort, im Frühjahr thematische Sondereditionen zu veröffentlichen. Die Zubehör-Updates fallen in eine Phase intensiver Werbeaktionen: Bis zum 15. Juni 2026 lockt Apple mit einem Apple-Card-Bonus von bis zu 250 Euro beim Kauf der kürzlich erschienenen AirPods Pro 3 – ausgezahlt als monatliche Gutschriften von 25 Euro von Juli 2026 bis April 2027.

Anzeige

Während Apple das iPhone-Zubehör ständig erweitert, macht das technische Fachchinesisch vielen Anwendern das Leben schwer. Dieses Gratis-Lexikon erklärt die 53 wichtigsten Begriffe in einfachen Worten und wird von über 450 Lesern ausdrücklich empfohlen. iPhone-Lexikon jetzt kostenlos herunterladen

Rekord-Rabatte auf M5-Hardware zum Memorial Day

Die Zubehör-Neuheiten fallen mit einer massiven Rabattwelle zusammen. Zum Memorial Day Ende Mai 2026 senkten Drittanbieter wie Amazon und Best Buy die Preise für Apples Kernprodukte drastisch. Die AirPods Pro 3 erreichten mit 199 Euro einen Quartalstiefststand – 50 Euro unter dem regulären Preis von 249 Euro.

Auch bei Desktop und Notebook gab es deutliche Preisnachlässe. Das 15-Zoll MacBook Air mit M5-Chip fiel auf einen Rekordtiefstand von 1.099 Euro, das 13-Zoll-Modell auf 999 Euro. Im Tablet-Bereich wurde das iPad der 11. Generation auf 299 Euro reduziert.

Diese aggressive Preispolitik kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der PC-Markt sich erholt. Bereits im April 2026 zeigten Marktdaten: Die Mac-Auslieferungen stiegen im ersten Quartal 2026 um neun Prozent auf 6,2 Millionen Einheiten. Damit wuchs Apple deutlich stärker als der Gesamtmarkt (plus 2,5 Prozent) und positionierte sich als vierter PC-Hersteller hinter Lenovo, HP und Dell.

Klinische Gesundheitsfunktionen für über 160 Länder

Apple-Manager Greg Joswiak bestätigte am 22. Mai 2026 die Ausweitung mehrerer Gesundheitsfunktionen auf über 160 Länder. Der Rollout konzentriert sich auf klinisch geprüfte Überwachungstools für Apple Watch und AirPods Pro. Konkret erhalten die Apple Watch Series 9, Ultra 2 und die neue SE 3 Schlafapnoe-Benachrichtigungen.

Die AirPods Pro der zweiten und dritten Generation bekommen einen klinischen Hörtest und eine Hörgeräte-Funktion. Der etwa fünfminütige Test deckt den Frequenzbereich von 250 Hz bis 8.000 Hz ab und wurde in einer Studie mit 200 Teilnehmern validiert. Zu den jüngsten regionalen Erweiterungen im Mai 2026 gehören Bluthochdruck-Benachrichtigungen auf der Apple Watch in Taiwan, Hörgeräte-Funktionen in Italien sowie Schlafapnoe-Erkennung und Hörtests in Indien, Saudi-Arabien und Vietnam.

Ebenfalls am 22. Mai veröffentlichte Apple den corecrypto-Quellcode auf GitHub – inklusive Implementierungen für Post-Quanten-Kryptografie. Die enthaltenen Verfahren ML-KEM und ML-DSA entsprechen den aktuellen NIST-Standards für kryptografische Sicherheit gegen künftige Quantencomputer-Angriffe.

Anzeige

Wer die beeindruckende Leistung der aktuellen Mac-Generation optimal ausschöpfen möchte, sollte unnötige Klickwege vermeiden. Ein Apple-Experte verrät in diesem kostenlosen PDF-Ratgeber die 19 nützlichsten Shortcuts, mit denen Sie sofort messbar Zeit bei Ihrer täglichen Arbeit sparen. Die 19 besten Mac-Tastenkombinationen gratis sichern

Wettbewerb bei KI-Chips verschärft sich

Während Apple weiter auf den M5-Chip in iPad und Mac setzt, wächst die Konkurrenz im Hochleistungssegment. Im Mai 2026 zeigten Tests: Der Apple M4 Max mit 128 GB Arbeitsspeicher erreicht zehn Tokens pro Sekunde bei KI-Modellen mit 70 Milliarden Parametern.

Die Antwort von AMD ließ nicht lange auf sich warten: Am 23. Mai 2026 kündigte der Chip-Hersteller die Ryzen AI Max 400 Serie an. Diese Chips nutzen eine 192-GB-Architektur und sollen große Sprachmodelle mit bis zu 300 Milliarden Parametern lokal ausführen können. Eine direkte Herausforderung für Apples Dominanz bei einheitlichen Speicherarchitekturen.

Um die technische Führung zu halten, arbeitet Apple Berichten zufolge mit TSMC am 2-Nanometer-N2-Prozess für den künftigen M6-Chip. Auf die fortschrittlichere N2P-Variante verzichtet der Konzern wohl aus Kostengründen.

Ausblick: OLED-Displays und dünnere Gehäuse

In der Produktionspipeline zeichnen sich bedeutende Veränderungen ab. Samsung Display bereitet die Serienproduktion von OLED-Panels für das nächste MacBook Pro vor – der Start ist für Juni 2026 geplant. Die Panels sollen auf Samsungs 8.6G-IT-OLED-Linie eine Ausbeute von über 90 Prozent erreichen.

Die kommenden MacBook Pro Modelle, die für Ende 2026 oder Anfang 2027 erwartet werden, könnten dünnere Gehäuse, Touchscreens und eine Punch-Hole-Kamera oder „Dynamic Island“ anstelle der bisherigen Notch erhalten. Laut Lieferkettenberichten aus dem Frühjahr 2026 plant Apple bis zu 15 neue Produkte bis Jahresende, darunter ein iPhone 18 Pro mit variabler Blende, ein aktualisiertes Mac Studio mit M5 Ultra und ein neues Home-Hub-Gerät mit 7-Zoll-Display.