Apple-Event am 27. Oktober: iPad mini könnte rund 799 Dollar kosten

Berichten zufolge zeigt Apple Ende Oktober neue MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreens und ein überarbeitetes iPad mini.

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Apple bereitet laut Branchenberichten für Ende Oktober eine weitere Produktpräsentation vor, bei der neben neuen Mac-Rechnern eine grundlegend überarbeitete Generation des iPad mini vorgestellt werden soll. Wie Mark Gurman von Bloomberg in einem Bericht vom 11. Oktober 2026 darlegte, plant der Konzern den Termin für den 27. Oktober 2026 oder die unmittelbar anschließenden Tage.

Neben technischen Neuerungen rückt dabei vor allem die Preisgestaltung des kompakten Tablets in den Fokus: Nach Gurmans Einschätzung könnte der Einstiegspreis des iPad mini von bislang 599 US-Dollar auf rund 799 US-Dollar ansteigen. Diese Schätzung ist vom Hersteller bislang nicht bestätigt.

Deutliche Aufwertung für das iPad mini

Das neue iPad mini, das unter der internen Kennung J510 geführt wird, soll erstmals mit einem 8,3 Zoll großen OLED-Bildschirm mit 120-Hz-Unterstützung ausgestattet sein. Im Inneren arbeitet dem Vernehmen nach ein A20-Pro-Prozessor.

Zu den weiteren Neuerungen gehören ein überarbeitetes Lautsprechersystem sowie eine an die Längsseite verlegte FaceTime-Frontkamera für die Nutzung im Querformat. Während andere Berichte zuvor noch von einem Einstiegspreis ab 599 US-Dollar ausgegangen waren, begründet der erwartete Technologiesprung die Spekulationen über die deutliche Preiserhöhung auf rund 799 US-Dollar.

Premiere für den ersten Touchscreen-Mac

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Das geplante Event, das als Online-Videopräsentation mit Vor-Ort-Terminen für Medienvertreter ablaufen soll, markiert nach Angaben von Branchenkennern zudem eine Zäsur in der 42-jährigen Geschichte der Mac-Reihe.

Apple bereitet demnach die ersten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreen vor. Die unter den Codenamen K114 (14 Zoll) und K116 (16 Zoll) entwickelten Laptops sollen über Displays mit 120-Hz-ProMotion-Technik und einer Spitzenhelligkeit von über 3.000 Nits verfügen.

Gestalterisch ersetzen die Geräte laut den Berichten die bisherige Bildschirmaussparung durch die vom iPhone bekannte Dynamic Island. Die Gehäuse sollen spürbar leichter ausfallen – beim 14-Zoll-Modell wird ein Gewicht von rund 1,4 Kilogramm genannt –, behalten jedoch die klassische Tastatur sowie das gewohnte Trackpad bei.

Auf der Softwareseite wurden Testläufe mit Touch-Gesten in Beta-Versionen von macOS 27.1 und 27.2 sowie Verweise auf macOS Golden Gate registriert. Für das OLED-Touchscreen-Modell kursieren Preisschätzungen ab rund 2.999 US-Dollar, wobei die Konfigurationen bis zu 128 Gigabyte gemeinsamen Arbeitsspeicher unterstützen sollen.

Uneinigkeit herrscht in Berichten noch über die Chipbestückung: Neben M6-Chips werden für die High-End-Ausführungen auch Varianten mit M5 Pro und M5 Max diskutiert.

Weitere Hardware und Ausblick auf den Veröffentlichungsrhythmus

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Flankierend zu den Touchscreen-Modellen stehen weitere Hardware-Aktualisierungen im Raum, die sich vor allem an Kreativschaffende in der Video-, Foto- und Musikproduktion richten. Erwartet werden ein reguläres 14-Zoll-MacBook Pro unter der Kennung J804 ab 2.299 US-Dollar sowie ein neuer iMac (J833) in Größen von 24 oder 27 Zoll ab 1.499 US-Dollar, jeweils mit Apples M6-Chip und weitgehend unverändertem Gehäusedesign.

Berichten zufolge könnte das Zusammentreffen der Produktlinien Teil einer Neuausrichtung sein: Der neue Vorstandsvorsitzende John Ternus erwäge eine Reform des internen Produktentwicklungs- und Release-Rhythmus.

Für den Übergang wird für das Frühjahr 2027 ein weiteres Einstiegs-MacBook-Pro mit neuem Gehäusedesign und M7-Prozessor gehandelt, bevor im Herbst 2027 Aktualisierungen mit M7 Pro und M7 Max folgen könnten. Konkrete Veröffentlichungstermine oder regionale Preisangaben für Märkte außerhalb der USA wurden bislang nicht bekannt.