Apple bereitet offenbar die Einführung neuer Mac-Modelle mit der aktuellen M6-Chip-Generation vor. Branchenberichten zufolge sollen sowohl das 14-Zoll-MacBook-Pro im Einstiegsbereich als auch der iMac auf die neue Prozessorgeneration umgestellt werden.
Der Branchenbeobachter Mark Gurman berichtete, dass der US-Konzern bis zum 28. Oktober 2026 neue Versionen der beiden Rechner ankündigen will. Bei den bevorstehenden Geräten soll es sich um reine Chip-Upgrades ohne äußere Designänderungen handeln.
Reines Prozessor-Upgrade für Desktop und Notebook
Nach den vorliegenden Informationen wird Apple das bestehende Gehäuse des 14-Zoll-MacBook-Pro, das unverändert seit 2021 genutzt wird, für die neue M6-Einstiegskonfiguration beibehalten. Der Verkaufsstart könnte aktuellen Hinweisen aus Vorbereitungen im Einzelhandel zufolge auf den 6. November 2026 fallen. Preislich wird für das neue 14-Zoll-Modell mit M6 ein Einstieg von rund 1.999 US-Dollar erwartet.
Der neue 24-Zoll-iMac soll im Zuge der Modellpflege den M5-Chip gänzlich überspringen und direkt vom M4 auf den M6 wechseln. Während das äußere Design identisch bleibt, werden neue Farbvarianten erwartet. Das aktuelle iMac-Modell mit M4-Prozessor startet bei 1.499 US-Dollar. Eine Umstellung des stationären All-in-One-Rechners auf OLED-Displays steht nach aktuellem Stand erst in einigen Jahren an.
Der M6-Prozessor selbst feierte sein Debüt bereits im August 2026 im Mac mini. Es handelt sich um den ersten im 2-Nanometer-Verfahren gefertigten Chip des Unternehmens, der mit einer 12-Core-CPU und einer 12-Core-GPU ausgestattet ist. Die Speicherbandbreite beläuft sich auf bis zu 170 GB/s, während der Arbeitsspeicher im Mac mini Konfigurationen von bis zu 32 GB unterstützt.
Die weitere Roadmap der Apple-Silicon-Reihe
Entgegen früheren Produktzyklen deutet sich für die M6-Generation ein stark verkürzter Ablauf an. Nach Angaben von Mark Gurman sei die M6-Reihe im Grunde bereits abgeschlossen.
Wer sich für die neuen Mac-Modelle interessiert, sollte von Beginn an die richtigen Einstellungen wählen, um die volle Leistung der Geräte auszuschöpfen. Dieses kostenlose PDF-Starterpaket verrät die cleveren Tricks, mit denen Sie Ihren Apple-Computer von Tag 1 an optimal nutzen. So werden Sie in kürzester Zeit zum Mac-Profi – völlig kostenlos
Höher positionierte Varianten wie ein M6 Pro, M6 Max oder M6 Ultra seien demnach nicht geplant. Leistungsstärkere Mac-Rechner sollen stattdessen direkt von der M5-Generation auf künftige M7-Prozessoren wechseln.
Für diese nachfolgende Generation zeichnet sich bereits ein grober Zeitplan ab: Die Basisversion des M7 wird für die erste Hälfte des Jahres 2027 erwartet, während der M7 Pro und der M7 Max Ende 2027 folgen sollen.
Für die leistungsfähigste Variante, den M7 Ultra, wird ein Erscheinen in der ersten Jahreshälfte 2028 prognostiziert. Für das Mac Studio soll im Jahr 2027 wiederum keine Aktualisierung anstehen.
Neben der Hardware-Leistung entscheidet oft die effiziente Bedienung über die tatsächliche Zeitersparnis im Alltag am Apple-Rechner. Ein Apple-Experte mit 20 Jahren Erfahrung hat die 19 nützlichsten Shortcuts zusammengestellt, die Ihnen das lästige Suchen in Menüs ersparen. Kennen Sie schon die Mac-Tastenkombination, die Ihnen das lästige Menü-Suchen erspart?
Für die erste Hälfte des Jahres 2027 wird zudem ein überarbeitetes 14-Zoll-MacBook-Pro mit M7-Chip erwartet, das das Gehäusedesign künftiger Touchscreen-Modelle aufgreifen soll. Dieses Gerät werde voraussichtlich leichter ausfallen als die 1,55 Kilogramm der M5-Generation, behalte jedoch einen Mini-LED-Bildschirm ohne Touch-Funktion bei.
Gestaffelte Ankündigungen und flankierende Hardware
Die Enthüllungen könnten nach Branchenberichten in einem gestaffelten Ablauf im Rahmen einer dreitägigen Präsentationsphase erfolgen. Für den 28. Oktober 2026 um 13 Uhr ET hat Apple ein nicht gestreamtes Vor-Ort-Event in Los Angeles bestätigt, ohne jedoch vorab offizielle Produktnamen zu nennen.
Flankierend zu den M6-Einstiegsgeräten stehen weitere Hardware-Neuheiten im Raum. Berichtet wird über ein iPad mini mit OLED-Display und A20-Chip anstelle des A17, das rund 100 US-Dollar teurer werden könnte, sowie über die ersten MacBook-Pro-Modelle mit OLED-Touchscreen in 14 und 16 Zoll.
Diese Touch-Modelle sollen weiterhin auf den im März 2026 gestarteten M5 Pro und M5 Max setzen. Marktbeobachter von Counterpoint Research rechnen bei diesen neuen Touchscreen-Laptops infolge der Fertigungskosten für die Bildschirme mit einem Preisaufschlag zwischen 300 und 500 US-Dollar gegenüber den aktuellen Modellen.
Mehr zum Thema bei The Verge: „What to expect from Apple’s ‘Pro and tell’ event“

