Apple iMac M4: Wie ein 2024er Desktop die KI-Ära einläutete

Apples iMac M4 etablierte 2024 mit 16 GB Basisspeicher einen neuen Standard für KI-fähige Desktops und bereitete den Weg für längere Produktzyklen.

Der iMac M4 setzte Ende 2024 mit 16 GB Standard-Arbeitsspeicher einen neuen Branchenstandard für KI-fähige Desktops. Jetzt, im März 2026, steht bereits sein Nachfolger in den Startlöchern.

Strategischer Neustart mit Blick auf Apple Intelligence

Apple stellte den iMac M4 offiziell am 28. Oktober 2024 vor. Die Auslieferung begann am 8. November. Der Launch war mehr als nur ein Prozessor-Update: Er markierte einen fundamentalen Strategiewechsel. Nach Jahren mit 8 GB Arbeitsspeicher in Einsteigermodellen verdoppelte Apple die Basiskonfiguration auf 16 GB – und das für die gesamte Modellreihe.

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Analysten sehen darin keine Großzügigkeit, sondern eine technische Notwendigkeit. Treiber war die lokale Verarbeitung von Apple Intelligence, die deutlich mehr Ressourcen fordert. Das Basismodell startete bei 1.299 Euro und bot einen 8-Kern-CPU und 8-Kern-GPU. Für 1.499 Euro gab es eine 10-Kern-Variante mit mehr Anschlüssen. Durch die Standardisierung von 16 GB RAM wurde der All-in-One-PC von Beginn an für die KI-Aufgaben der kommenden Jahre gerüstet.

Premium-Display und modernisierte Peripherie

Äußerlich blieb der 24-Zoll-Aluminium-Körper unverändert schlank. Unter der Haube und am Zubehör gab es jedoch entscheidende Neuerungen:

  • Nano-Texture-Glas: Erstmals beim Standard-iMac erhältlich. Diese Option reduziert Spiegelungen stark – ein Feature, das zuvor den teuren Profi-Displays vorbehalten war.
  • USB-C für alles: Die farblich abgestimmte Tastatur, Maus und Trackpad erhielten endlich USB-C-Anschlüsse zum Laden. Damit folgte Apple nicht nur EU-Vorgaben, sondern harmonisierte auch sein Ökosystem.
  • Farbenfrohe Palette: Alle sieben lebhaften Gehäusefarben – von Silber über Grün bis Blau – waren in jeder Konfiguration wählbar. Bisher waren einige Töne teureren Modellen vorbehalten.

Leistungssprung für KI und Kreativarbeiten

Der M4-Chip brachte spürbare Leistungssteigerungen. Apple Gave an, dass die CPU bis zu 1,7-mal schneller als im M1-iMac sei. Bei anspruchsvollen Tasks wie Bildbearbeitung seien sogar bis zu 2,1-fache Geschwindigkeiten möglich. Der integrierte 16-Kern-Neural Engine und eine hohe Speicherbandbreite machten den Rechner zum idealen Partner für lokale KI-Modelle.

Eine verbesserte 12-Megapixel-Center-Stage-Kamera mit „Desk View“ unterstützte die anhaltende Hybrid-Arbeit, indem sie gleichzeitig das Gesicht und die Arbeitsfläche zeigte. Für Power-User war die neue Unterstützung für zwei externe 6K-Monitore an den 10-Kern-Modellen ein großer Schritt nach vorn.

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Analyse: Längere Lebenszyklen und der Blick auf 2026

Aus heutiger Sicht, im März 2026, hat der M4-iMac-Lunch einen längeren Update-Zyklus für Apple-Desktops zementiert. Während MacBooks häufiger aktualisiert werden, scheint der All-in-One-PC nun einen 18- bis 24-monatigen Rhythmus zu haben. Der Grund: Die jährlichen Leistungssprünge bei Alltagsaufgaben sind für den Durchschnittsnutzer kaum noch spürbar. Stabilität und KI-Tauglichkeit werden zum Hauptverkaufsargument.

Trotz der anstehenden Ablösung durch ein M5-Modell, das noch 2026 erwartet wird, gilt der M4-iMac weiterhin als äußerst leistungsfähig. Die strategische Entscheidung für 16 GB Basisspeicher hat sich bewährt und verhinderte die Engpässe, unter denen ältere 8-GB-Modelle litten.

Das Erbe des iMac M4 ist damit klar: Er modernisierte das Ökosystem und machte den ikonischen All-in-One-Desktop durch seine sofortige KI-Tauglichkeit fit für die Mitte der 2020er Jahre.