Apple iMac M6: Bis zu fünfmal schneller in LM Studio laut Hersteller

Der iMac M6 bringt einen 2-nm-Prozessor und neue Schnittstellen; unabhängige Leistungstests stehen noch aus.

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Aktuelle Vergleichsanalysen zwischen der Modellgeneration mit M4-Chip und dem neuen iMac mit M6 zeigen, wie stark der Fokus der jüngsten Überarbeitung auf dem Prozessor liegt.

Äußerlich und in zentralen Peripheriemerkmalen setzt der Hersteller auf Kontinuität: Das Gehäuse, das 24-Zoll-4.5K-Display mit einer Auflösung von 4480×2520 Bildpunkten und einer Helligkeit von 500 Nits sowie das System aus sechs Lautsprechern bleiben gegenüber dem Vorgänger unverändert. Auch bei der 12MP-Kamera und der Palette von sieben Gehäusefarben führt Apple die bisherige Ausstattung des M4-Modells fort.

Technischer Generationswechsel auf zwei Nanometer

Die wesentlichen Neuerungen konzentrieren sich auf das Innere des All-in-One-Rechners. Der neue M6-Chip entsteht bei TSMC im 2-nm-Verfahren, während der M4 noch in einem 3-nm-Prozess gefertigt wurde.

Apple staffelt das Prozessorangebot in zwei Konfigurationen: Das kleinere Modell verfügt über 10 CPU-Kerne (zwei Super-, drei Performance- und fünf Efficiency-Kerne), während die größere Ausführung auf 12 Kerne setzt (zwei Super-, vier Performance- und sechs Efficiency-Kerne). Die Grafikeinheit ist wahlweise mit 10 oder 12 Kernen ausgestattet. Die Neural Engine besteht aus zwei Blöcken mit jeweils 16 Kernen.

Unterschiede zeigen sich zudem beim Speicherdurchsatz. Eine Speicherbandbreite von bis zu 170 GB/s steht erst ab einer Arbeitsspeicherausstattung von 24 oder 32 GB zur Verfügung; das Basismodell mit 16 GB RAM erreicht 153 GB/s. Für den Mac mini mit M6 wurden im Benchmark Geekbench 7 Werte von 4071 Punkten im Single-Core und 22783 Punkten im Multi-Core ermittelt.

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Herstellerangaben und die Einordnung der Leistungsdaten

Nach Angaben von Apple bringt der M6 spürbare Zuwächse gegenüber dem M4: Bis zu 1,5-mal schnellere Berechnungen in Excel, eine Verdopplung in Affinity, bis zu zweimal schnellere Raytracing-Leistung sowie eine bis zu fünffache Ausführungsgeschwindigkeit in LM Studio.

Im Vergleich zum älteren M1 nennt das Unternehmen Steigerungen um den Faktor 2,5 bis 12, während gegenüber Intel-basierten Vorgängern bis zum 18-Fachen erreicht werden soll. Die Grafikgeschwindigkeit soll bis zum Doppelten früherer Generationen reichen, und On-Device-KI-Aufgaben sollen laut Herstellerangaben viermal bis fünfmal so schnell wie beim M4 laufen.

Unabhängige Leistungsdaten zum iMac mit M6 liegen bisher jedoch nicht vor, sodass die Herstellerangaben noch nicht durch eigenständige Messungen verifiziert werden konnten. Berichten vom 1. November 2026 zufolge stuften Kritiker das Modell vor allem als iteratives Update ein. Von sechs im Pressetext herausgestellten Hauptmerkmalen des neuen iMacs träfen vier bereits auf das M4-Modell zu.

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Konnektivität, Ausstattung und internationale Preisstruktur

Zu den weiteren Neuerungen der Plattform zählt die Unterstützung modernerer Schnittstellen. Das Modell bietet Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und die Unterstützung von bis zu zwei externen 6K-Displays. Die interne SSD soll bis zu zweimal schneller arbeiten, als Betriebssystem kommt macOS 27 zum Einsatz.

Je nach Chip-Variante variiert die Portausstattung: Das 10-Kern-Modell verfügt über zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse, das 12-Kern-Modell über vier Thunderbolt-4-Ports. Ein 2,5-Gb-Ethernet-Anschluss ist als Option für 30 US-Dollar erhältlich.

Apple stellte den iMac mit M6 am 27. Oktober 2026 vor. Die Vorbestellphase begann am 28. Oktober in 35 Ländern, während der offizielle Verkaufsstart auf den 6. November 2026 terminiert wurde. Die US-Preise bleiben mit 1499 US-Dollar für die Version mit zwei Anschlüssen und 1699 US-Dollar für das Modell mit vier Ports unverändert.

International variieren die Preise: In Frankreich liegt der Einstieg für die Variante mit 10-Kern-CPU und -GPU bei 1.799 Euro. Auf den Philippinen startet die Basiskonfiguration bei ₱109.990 (Bildungspreis ₱105.990) und die 12-Kern-Version bei ₱124.990 (Bildung ₱117.990).

In Indien beginnen die Preise bei Rs 174.900 für 10 Kerne sowie bei Rs 199.900 für 12 Kerne, während Kunden in Taiwan ab NT$49.900 (Bildung NT$47.900) beziehungsweise NT$57.900 für das 12-Kern-Modell zahlen.