Apple iMac und Studio Display: LCD-Panels sollen bis 2029 verfügbar bleiben

Die LCD-Versorgung für künftige iMacs und Studio Displays wird vorbereitet; OLED-Einführungen bleiben zeitlich offen.

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Apple bereitet offenbar die längerfristige Versorgung mit klassischen Bildschirmen vor. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, hat der Konzern eine offizielle Informationsanfrage für großformatige LCD-Panels an Display-Zulieferer übermittelt. Die Ausschreibung zielt demnach auf künftige Generationen des Desktop-Computers iMac sowie des externen Monitors Studio Display ab und peilt einen Zeithorizont bis zum Jahr 2029 an.

Parallele Modellreihen mit LCD und OLED erwartet

Die Anfrage deutet darauf hin, dass Apple die bewährte Flüssigkristall-Technologie auch nach dem für die kommenden Jahre erwarteten Übergang zu OLED nicht vollständig aufgeben wird. Beobachter gehen davon aus, dass der Konzern LCD-Ausführungen parallel zu neuen OLED-Varianten im Sortiment behalten dürfte.

Während OLED-Geräte demnach voraussichtlich als höherpreisige Modelle mit Touchscreen-Funktionalität positioniert werden könnten, sollen reguläre LCD-Modelle das bisherige Preissegment abdecken.

Bereits im Laufe des Jahres 2026 wurde bekannt, dass Apple bei Partnern wie Samsung Display und LG Display die Fertigung von OLED-Mustern für den iMac für den Zeitraum um 2029 angefragt hatte.

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Ähnliche Differenzierungen zeichnen sich bei den tragbaren Computern ab: Für das MacBook Pro stehen Ausführungen in 14 und 16 Zoll mit OLED-Bildschirmen und Touchscreen im Raum, die mit Pro- und Max-Prozessoren bestückt werden sollen.

Ein Standardmodell in 14 Zoll mit regulärem M-Chip könnte hingegen vorerst bei Mini-LED-LCD verbleiben. Auch für das MacBook Air ist eine spätere Umstellung auf OLED im Gespräch.

Interne Tests und verschobene Einführungszeitpläne

Aktuell testet Apple entsprechende Bildschirme bereits hinter verschlossenen Türen. Wie aus Berichten des Bloomberg-Journalisten Mark Gurman hervorgeht, laufen Ende Oktober 2026 interne Prototypentests mit OLED-Panels für den iMac sowie für Notebooks sowohl im Apple-Hauptquartier in Kalifornien als auch in Laboren der Zuliefererkette. Ein Produktionsstart oder Markteintritt steht jedoch keineswegs unmittelbar bevor.

Zunächst setzt das Unternehmen weiterhin auf die bisherige Display-Technologie. Ein aktualisierter iMac ohne OLED soll bereits in den kommenden Tagen erscheinen, während eine neue Version des MacBook Air ohne OLED für Anfang 2027 erwartet wird. Weder der derzeitige 24-Zoll-iMac noch das aktuelle MacBook Air setzen auf OLED.

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Die Zeitpläne für die breitere Einführung von organischen Leuchtdioden haben sich in den vergangenen Monaten spürbar nach hinten verschoben. Während ein Bericht aus der Lieferkette im Dezember 2025 noch von einem 24-Zoll-iMac mit OLED für das Jahr 2027 ausging, nannten Berichte im August 2026 bereits das Jahr 2029 als realistischeren Termin.

Auch Analyst Ming-Chi Kuo verwies im März 2026 auf Verzögerungen beim MacBook Air mit OLED bis 2029 und beschrieb im September 2026 ein mögliches zusätzliches OLED-Modell für 2029 als Brücke zwischen MacBook Air und MacBook Pro.

Technische Hürden und langfristige Umstellung

Obwohl OLED-Panels durch höhere Kontrastraten und eine verbesserte Energieeffizienz überzeugen, dürften vor allem Produktionskapazitäten und Kostenbedingungen für die Verzögerungen verantwortlich sein. Eine verbindliche Roadmap hat Apple bislang nicht öffentlich bestätigt.

Offizielle Produktankündigungen im Jahr 2027 könnten erste verlässliche Hinweise darauf geben, wann und in welchem Umfang die Technik die herkömmlichen LCD-Panels in den Standardgeräten ablösen wird. Bis dahin sichert sich der Konzern über Anfragen an Display-Hersteller den Nachschub für seine klassischen Bildschirme.