Apple Intelligence: 250-Mio.-Settlement für iPhone-Käufer startet

Apple stellt 250 Millionen US-Dollar für den US-Vergleich bereit. Anspruchsberechtigte können bis zum 21. Dezember 2026 Anträge einreichen.

Im Rahmen eines weitreichenden US-Sammelklageverfahrens gegen den Technologiekonzern Apple wurden neue Details zur Abwicklung des Entschädigungsfonds bekannt. Apple stellt insgesamt 250 Mio. USD bereit, um rechtliche Auseinandersetzungen im Zusammenhang mit der Vermarktung von „Apple Intelligence“ beizulegen. Einer Mitteilung vom 21. September 2026 zufolge wurde nun das offizielle Portal für die Einreichung von Ansprüchen freigeschaltet.

Umfang des Entschädigungsfonds und geplante Auszahlungen

Der Vergleichswert von 250 Mio. USD basiert auf einer Einigung, die bereits im Mai 2026 erzielt wurde. Aus dem bereitgestellten Settlement-Fonds sollen berechtigte Nutzer entschädigt werden, wobei die tatsächliche Höhe der Zahlungen von der Gesamtzahl der eingereichten Ansprüche abhängt. Branchenberichten zufolge könnten bis zu 36 Mio. iPhone-Besitzer für eine Entschädigung infrage kommen.

Die geschätzte Summe pro berechtigtem Gerät liegt bei rund 25 USD. Sollten weniger Ansprüche geltend gemacht werden, kann dieser Betrag auf maximal 95 USD pro iPhone ansteigen.

Bevor die Auszahlungen an die Verbraucher beginnen, werden Verwaltungskosten von bis zu 5.444.056 USD aus dem Fonds gedeckt. Zudem sind für die sogenannten Klassenvertreter des Verfahrens Service Awards in Höhe von bis zu 2.000 USD vorgesehen.

Eine finale Genehmigungsanhörung durch das zuständige Gericht ist für den 24. Februar 2027 angesetzt. Zahlungen werden demnach nicht vor dem Jahr 2027 erfolgen, wobei die Frist für die Überweisungen auf 90 Tage nach der endgültigen Genehmigung festgesetzt wurde.

Voraussetzungen für die Anspruchsberechtigung und betroffene Modelle

Die Anspruchsberechtigung ist an strikte Bedingungen geknüpft. Anträge können von US-Bürgern gestellt werden, die ein iPhone der Modellreihen 15 Pro, 15 Pro Max, 16, 16e, 16 Plus, 16 Pro oder 16 Pro Max erworben haben. Maßgeblich ist ein Kaufzeitraum zwischen dem 10. Juni 2024 und dem 29. März 2025 innerhalb der USA. Die Geräte müssen für den Eigen- oder Geschäftsgebrauch und ausdrücklich nicht zum Wiederverkauf erworben worden sein.

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Die offizielle Anspruchsfrist begann am 21. September 2026 und endet am 21. Dezember 2026. Bis zu diesem Datum müssen betroffene Nutzer ihre Forderungen über das bereitgestellte Webportal anmelden oder sich alternativ von dem Vergleich ausschließen lassen. Berechtigte Verbraucher sollen zudem per E-Mail über ihre Möglichkeiten informiert werden.

Rechtliche Hintergründe zur Siri-AI-Vermarktung

Der rechtliche Konflikt geht auf das Jahr 2024 zurück, als die Sammelklage unter dem Aktenzeichen Landsheft et al. v. Apple Inc. von Peter Landsheft vor einem US-Bundesgericht in Kalifornien eingereicht wurde.

Im Kern warfen die Kläger Apple eine irreführende Bewerbung der KI-gestützten Siri-Funktionen vor. Diese Funktionen wurden im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC 2024 angekündigt, doch der tatsächliche Rollout verzögerte sich bis zum März 2025.

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Trotz der Einigung auf die Zahlung von 250 Mio. USD bestreitet Apple die Vorwürfe der Gegenseite. Der Vergleich wird seitens des Unternehmens nicht als Schuldeingeständnis gewertet, sondern dient der Beilegung des langwierigen Rechtsstreits.

Geographische Einschränkungen und aktueller Status

Das Verfahren und der damit verbundene Vergleich beschränken sich ausschließlich auf den US-amerikanischen Markt. Nutzer in Europa, Kanada, Australien und dem Vereinigten Königreich sind von den Entschädigungszahlungen ausgeschlossen. Dies gilt ebenfalls für Geräte, die in Indien erworben wurden.

Hinsichtlich der technischen Umsetzung bleibt festzuhalten, dass sich die Siri-KI-Funktionen für das iPhone 15 Pro und neuere Modelle unter dem Betriebssystem iOS 27 weiterhin im Beta-Status befinden. In der Europäischen Union ist die Funktion derzeit nicht verfügbar.