Apple Intelligence: China genehmigt KI-Features für iPhone

Google, OpenAI und Apple treiben ihre KI-Assistenten voran, während Nischen-Startups mit spezialisierten Apps für Unternehmer und Handwerker punkten.

Google, OpenAI und Apple liefern sich ein Wettrennen um die besten KI-Assistenten – während gleichzeitig Nischen-Startups mit cleveren Lösungen für spezifische Berufsgruppen auf sich aufmerksam machen.

Google setzt auf „AI Mode“ und Marken-Relaunch

Google hat am 16. Juli seinen KI-Notizblock NotebookLM in Gemini Notebook umbenannt. Zeitgleich führte der Konzern in den USA einen sogenannten „AI Mode“ für sein mobiles Ökosystem ein. Der digitale Helfer kann nun direkt mit externen Anwendungen wie Canva, YouTube oder Instacart interagieren – ein Schritt, der die Grenzen zwischen Sprachassistent und echter Arbeitsplattform verschwimmen lässt.

OpenAI rüstet mobil und am Desktop auf

Nur einen Tag zuvor, am 15. Juli, hatte OpenAI eine neue Suchfunktion für seine mobilen und Web-Anwendungen ausgerollt. Nutzer können jetzt durch vergangene Chats, Projekte, Dokumente und Bilder stöbern. Zwei Tage später folgte ein Update für die macOS-Version: OpenAI behob Zugriffsprobleme und erlaubt nun das Umschalten zwischen Standard-Chat und dem kürzlich gestarteten ChatGPT Work. Dieser professionelle Tarif, Anfang Juli eingeführt, soll Ein-Personen-Unternehmen die meisten Routineaufgaben abnehmen – ganz ohne Programmierkenntnisse.

Anthropic zog am 7. Juli nach: Der KI-Assistent Claude Cowork ist nun für Max-Abonnenten im Webbrowser und auf iOS verfügbar. Die cloudgestützte Aufgaben-Synchronisation und Hintergrundausführung machen ihn zum direkten Konkurrenten von Google und OpenAI.

Apple Intelligence: Siri bekommt ein eigenes Zuhause

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Mit der öffentlichen Beta von iOS 27, die am 13. Juli startete, verändert Apple die Art, wie Nutzer mit ihrem iPhone interagieren. Auf dem iPhone 15 Pro und neueren Modellen erscheint eine eigenständige Siri-App. Sie unterstützt Apple Intelligence – die KI kann Bildschirminhalte erkennen, geräteübergreifend agieren und Chatverläufe über iCloud synchronisieren.

Ein entscheidender Durchbruch gelang Apple am 15. Juli: Die chinesische Internetaufsicht (Cyberspace Administration of China) genehmigte Apple Intelligence für den Markt. Um die KI-Funktionen – darunter systemweite Schreibwerkzeuge und erweiterte Fotobearbeitung – in China anbieten zu können, arbeitet Apple mit den lokalen Partnern Alibaba und Baidu zusammen.

Netzwerken neu gedacht: Spezial-Apps für Unternehmer

Während die Tech-Giganten um die Vorherrschaft kämpfen, entstehen innovative Nischenlösungen. Kyle D. Amaker von Go Black Own LLC brachte am 17. Juli TapBlk auf den Markt. Die App ist ein dediziertes Netzwerk-Tool für schwarze Unternehmer: Sie kombiniert eine digitale Visitenkarte mit KI-gestütztem CRM, Notizfunktion und einem Assistenten für Veranstaltungsnetzwerke. NFC- und QR-Code-Technologie ermöglichen den kontaktlosen Austausch.

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Im Handwerkssektor launchte Driive den virtuellen Terminplaner Dot. Das Tool richtet sich an Klempner, Elektriker und Heizungsbauer: Eine fahrzeitbasierte Termin-Engine bucht automatisch passende Termine, bearbeitet Kalenderanfragen und erledigt Formularausfüllungen – ganz ohne manuellen Aufwand.

Gamification: Wenn Produktivität zum Spiel wird

Der Trend, Arbeit mit spielerischen Elementen zu verbinden, setzt sich fort. Focus Traveler ist ein neu veröffentlichter Pomodoro-Timer mit Bergsteiger-Thema: Statt eines Countdowns erklimmt ein Avatar virtuelle Gipfel. Die App verfügt über einen Halte-zum-Stopp-Mechanismus, der versehentliche Unterbrechungen verhindert, und integriert Musikdienste. Das Abo kostet 0,99 Euro monatlich oder 7,99 Euro jährlich.

Bereits am 21. Juni war Pactive gestartet – eine Workout-App, die mit dem virtuellen Maskottchen Jim motiviert. Entwickelt von den BYU-Absolventen Evan Jensen und Carter Ferguson, verzeichnete die App in der ersten Woche über 200 Downloads. Soziale Gruppen-Challenges kombiniert mit einem KI-Coach sollen die Nutzer bei Laune halten.

Für strukturierte Aufgabenverwaltung bietet SyncTasks in Version 2.6.1 (seit 27. Juni) eine Zwei-Wege-Synchronisation zwischen Notion und Apple Reminders. Entwickelt von Toh Kar Le, funktioniert die App per Abo oder lebenslanger Lizenz – mit minimalistischen Widgets und Ordnerstruktur, ganz ohne tracking oder Werbung.