Apple iPad Air mit M4-Chip: KI-Power zum Altpreis

Apple stattet das neue iPad Air mit dem M4-Prozessor, 12 GB RAM und eigenen Netzwerkchips aus, während die Preise stabil bleiben. Die Modelle starten am 11. März.

Apple bringt mit dem neuen iPad Air die Leistung des M4-Chips in die Mittelklasse – bei unveränderten Preisen. Die Modelle mit 11 und 13 Zoll starten am 11. März und setzen mit 12 GB Arbeitsspeicher und hauseigenen Netzwerkchips auf KI und Zukunftsfähigkeit.

M4-Chip und mehr RAM für KI und Multitasking

Das Herzstück der neuen iPad Air-Modelle ist der M4-Prozessor. Mit einer 8-Kern-CPU, 9-Kern-GPU und einem 16-Kern-Neural Engine verspricht Apple bis zu 30 Prozent mehr Leistung als beim Vorgänger mit M3-Chip. Die größte Neuerung neben dem Prozessor ist der Arbeitsspeicher: Statt 8 GB bietet das neue iPad Air durchgängig 12 GB. Diese 50-prozentige Erhöhung soll rechenintensive KI-Aufgaben direkt auf dem Gerät und anspruchsvolles Multitasking ermöglichen – von 3D-Rendering bis zur Videobearbeitung.

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Eigene Chips für WLAN 7 und Mobilfunk

Erstmals verbaut Apple im iPad Air seine eigenen Netzwerkchips. Der neue N1-Chip bringt Unterstützung für den schnellen Wi-Fi 7-Standard, Bluetooth 6 und Thread. Wi-Fi 7 soll vor allem in dicht besiedelten Gebieten für stabilere und schnellere Verbindungen sorgen. In den Cellular-Modellen ersetzt der hauseigene C1X-Modemchip Fremdanbieter-Lösungen. Apple verspricht bis zu 50 Prozent schnellere Mobilfunk-Daten und eine bis zu 30 Prozent bessere Energieeffizienz. Ein klares Signal: Apple setzt zunehmend auf komplett eigene Technik.

Bewährtes Design, starkes Zubehör-Ökosystem

Äußerlich bleibt das iPad Air unverändert. Die Wahl besteht zwischen dem handlichen 11-Zoll-Modell und der großen 13-Zoll-Variante für Multitasking und kreative Arbeit. Beide sind mit dem Magic Keyboard und dem Apple Pencil Pro kompatibel – ein wichtiger Punkt für Besitzer dieser oft teuren Zubehöre. Die Farbpalette umfasst Blau, Violett, Starlight und Space Grau. Die hochauflösenden Displays mit präziser Farbwiedergabe richten sich weiterhin an kreative Profis.

Aggressive Preispolitik gegen die Konkurrenz

Trotz der deutlichen Aufrüstung bleibt der Preis stabil. Das 11-Zoll-iPad Air mit WLAN startet bei 599 US-Dollar, die 13-Zoll-Version bei 799 US-Dollar. Beide Basis-Modelle bieten 128 GB Speicher, erweiterbar bis 1 TB. Die Cellular-Varianten kosten ab 749 bzw. 949 US-Dollar. Für Bildungseinrichtungen gilt ein reduzierter Einstiegspreis von 549 US-Dollar. Analysten sehen darin eine klare Marktstrategie: Mit M4-Leistung und 12 GB RAM zu diesem Preis verwischt Apple die Grenze zum High-End-iPad Pro. Für die meisten Nutzer dürfte das neue Air die logische Wahl sein.

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Teil einer großen Produktoffensive

Die Vorstellung des iPad Air war nur der Auftakt einer umfangreichen Hardware-Offensive von Apple in der ersten März-Woche 2026. Parallel präsentierte der Konzern das günstige MacBook Neo für 599 US-Dollar, neue MacBook Pro-Modelle mit M5 Pro und Max Chips, das iPhone 17e und erweiterte Studio Displays. Das Ziel ist klar: Die neueste eigene Chip-Architektur in allen Produktklassen zu etablieren. Der Fokus auf leistungsstarke Hardware für lokale KI-Verarbeitung spiegelt einen generellen Branchentrend wider.

Kann das neue iPad Air mit M4-Chip und attraktivem Preis die in den letzten Jahren verlängerten Upgrade-Zyklen im Tablet-Markt durchbrechen? Marktbeobachter sind gespannt, ob die deutlichen Leistungsvorteile und die zukunftssichere Ausstattung Besitzer älterer Geräte zum Kauf bewegen. Die Antwort gibt der Verkaufsstart am 11. März.