Apple hat die Vorbestellungen für den neu gestalteten iPad Air freigeschaltet. Das Tablet erhält erstmals den leistungsstarken M4-Chip und ist in zwei Displaygrößen erhältlich – zum unveränderten Einsteigerpreis.
Die am Montag gestarteten Vorbestellungen markieren den nächsten Schritt in Apples Tablet-Strategie. Nach der Vorstellung am vergangenen Sonntag können Kunden ab sofort die Modelle mit 11 und 13 Zoll reservieren. Die Auslieferung beginnt am Mittwoch, dem 11. März. Der Einstiegspreis bleibt trotz erheblicher technischer Aufrüstung stabil.
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M4-Chip bringt Performance-Sprung
Das Herzstück der neuen Generation ist der M4-Chip. Er soll die CPU-Leistung um bis zu 30 Prozent gegenüber dem Vorgänger mit M3-Chip steigern. Noch deutlicher fällt der Vergleich mit dem M1-Modell aus: Hier verspricht Apple bis zu 2,3-fache Geschwindigkeit.
Die Aufrüstung betrifft auch den Arbeitsspeicher. Statt bisher 8 GB stehen nun 12 GB Unified Memory zur Verfügung. Die Bandbreite erhöht sich auf 120 GB/s. Diese Kombination aus mehr Rechenkraft und schnellerem Datentransfer soll anspruchsvolle Apps und Multitasking deutlich beschleunigen.
Besonders profitieren dürften KI-gestützte Funktionen. Die leistungsfähigere 16-Kern-Neural-Engine beschleunigt Machine-Learning-Aufgaben. Für Grafiker und Videoeditoren relevant: Der M4 unterstützt hardwarebeschleunigtes Raytracing und Mesh-Shading. Das ermöglicht realistischere Lichteffekte und komplexeres 3D-Rendering.
Zwei Größen und kluge Kamera-Position
Erstmals bietet Apple den iPad Air in zwei Displaygrößen an. Neben dem bewährten 11-Zoll-Modell kommt ein 13-Zoll-Tablet auf den Markt. Es bietet 30 Prozent mehr Bildschirmfläche – ideal für Multitasking, Zeichnen oder Medienkonsum. Beide Varianten behalten das Liquid-Retina-Display und das bekannte Design bei.
Eine praktische Neuerung betrifft die Frontkamera. Sie wurde an die längsseitige Kante verlegt. Damit sitzt sie bei Videoanrufen mit angedockter Tastatur in natürlicher, laptopähnlicher Position. Die 12-MP-Kamera unterstützt weiterhin Center Stage, das den Nutzer im Bild hält. Die Rückseitenkamera bleibt eine 12-MP-Weitwinkeloptik mit 4K-Videoaufnahme.
Schnelleres WLAN und Pro-Zubehör
Bei der Konnektivität setzt Apple auf neue Chips. Der N1-Chip ermöglicht Wi-Fi 7 für schnelleres und stabileres Drahtlosnetzwerk. Mobilfunkmodelle profitieren vom C1X-Modem mit bis zu 50 Prozent höherer 5G-Geschwindigkeit bei besserer Energieeffizienz.
Das Tablet unterstützt das aktuelle Apple-Zubehör. Dazu zählt der Apple Pencil Pro mit Druckgesten, Drehfunktion und haptischem Feedback. Auch der günstigere Apple Pencil (USB-C) ist kompatibel. Für produktives Arbeiten gibt es die Magic Keyboard mit Schwebedesign, integriertem Trackpad und USB-C-Durchgangsaufladung.
Preisstrategie und Marktposition
Trotz der umfangreichen Upgrades bleibt die Preisstruktur unverändert. Das 11-Zoll-Wi-Fi-Modell startet bei 599 US-Dollar, die 13-Zoll-Variante bei 799 US-Dollar. Beide sind mit 128 GB, 256 GB, 512 GB oder 1 TB Speicher erhältlich. Die Farboptionen sind Blau, Violett, Starlight und Space Grau.
Mit diesem Update festigt Apple die Position des iPad Air als leistungsstarkes Mittelklasse-Tablet. Die M4-Ausstattung und der größere Arbeitsspeicher nähern es den Pro-Modellen an – zu einem deutlich günstigeren Preis. Die Frage ist nun, ob diese Strategie bei Kunden ankommt, die Pro-Features wie das XDR-Display oder Face ID nicht benötigen. Die ersten Verkaufszahlen werden es zeigen.





