Cupertino. Apple steuert mit seinem iPhone 17-Erfolg in eine Gewinn-Falle. Während die Nachfrage nach den neuen Smartphones alle Erwartungen übertrifft, bedrohen explodierende Preise für Speicherchips die legendären Profitmargen des Konzerns. Die Tech-Branche steht vor einer grundlegenden Kostenwende.
Die jüngsten Finanzzahlen zeigen ein zweigeteiltes Bild: Der Absatz des iPhone 17, besonders in China, brummt. Doch gleichzeitig steigen die Kosten für essentielle DRAM- und NAND-Flash-Speicher dramatisch. Diese Entwicklung wird die Margen in den kommenden Quartalen spürbar belasten und Apple zu einem schwierigen Balanceakt zwingen.
KI-Boom als Preistreiber
Die Wurzel des Problems liegt in einer globalen Knappheit an Speicherchips – eine ironische Folge des KI-Booms. Hersteller wie Samsung und SK Hynix verlagern ihre Kapazitäten massiv auf teure High-Bandwidth Memory (HBM)-Chips für KI-Server. Für konventionelle Smartphone-Speicher bleibt weniger übrig.
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Die Folge: Die Preise für bestimmte Speichermodule sind seit Anfang 2025 stark gestiegen. Die Knappheit ist strategisch bedingt, nicht nur zyklisch. Apple hat seine Einkaufsstrategie bereits angepasst und verhandelt Berichten zufolge nun quartalsweise statt halbjährlich über Preise. Die Volatilität am Markt ist enorm.
Der schwierige Spagat zwischen Marktanteil und Profit
Für Apple, dessen Geschäft nach wie vor auf dem iPhone ruht, wird es eng. Das Management räumt steigende Kosten ein, die in Zukunft stärker auf die Margen durchschlagen werden. Die Wall Street ist alarmiert. Bisher hat Apple mit seiner enormen Marktmacht und ausgeklügelten Lieferkette Kostenerhöhungen geschluckt oder ausgehandelt.
Doch das aktuelle Ausmaß der Preissteigerungen ist neu. Die Alternative zum Ausgleich der Kosten wäre eine Preiserhöhung für Endkunden. Ein riskanter Schritt, der die hohe Nachfrage nach dem iPhone 17 direkt bremsen könnte. Wie wird sich der Konzern entscheiden?
Eine Krise für die gesamte Branche
Betroffen ist nicht nur Apple. Die gesamte Smartphone- und PC-Industrie ächzt unter den gestiegenen Materialkosten. Bei Highend-Geräten machen Speicher bereits 10 bis 15 Prozent der Gesamtkosten aus. Marktforscher haben ihre Prognosen für den weltweiten Smartphone-Absatz 2026 bereits nach unten korrigiert.
Hersteller müssen über Preiserhöhungen nachdenken. Unternehmen mit starker Verhandlungsposition im Premium-Segment, wie Apple, gelten zwar als widerstandsfähiger. Doch die Krise trifft alle. Sie stellt die Wirtschaftlichkeit des gesamten Smartphone-Marktes infrage.
Rekorderfolg mit bitterem Beigeschmack
Die Kostendebatte überschattet den eigentlichen Triumph: Das iPhone 17, besonders das Pro-Max-Modell, hat das Umsatzwachstum revitalisiert und in mehreren Regionen Rekorde gebrochen. Dieser Erfolg bietet einen Puffer, erhöht aber auch den Druck, die Komponentenkrise clever zu managen.
Die Branche blickt gespannt auf Cupertino. Apples nächste Schritte werden richtungsweisend für den gesamten Elektronikmarkt sein. Ob der Konzern die Kosten frisst oder an die Kunden weitergibt – die Entscheidung wird die Tech-Landschaft 2026 prägen. Die Speicherknappheit bleibt vorerst ein Dauerproblem, kein kurzfristiger Engpass.
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