Apple hat zum 1. September 2026 die Gutschriften für Altgeräte im Rahmen seines Trade-In-Programms deutlich angehoben. Der Schritt erfolgt unmittelbar vor der für den 9. September angekündigten Keynote und wird in Branchenkreisen als strategische Vorbereitung auf den Verkaufsstart der neuen Smartphone-Generation gewertet.
Beobachter sehen in der Maßnahme ein Instrument zur stärkeren Ökosystem-Bindung sowie ein Element des Nachhaltigkeits-Marketings, kritisieren jedoch auch eine psychologische Beeinflussung der Konsumenten.
Anpassungen der Rücknahmepreise für Bestandsgeräte
Im Zuge der Aktualisierung hat Apple die Anrechnungswerte für zahlreiche iPhone-Modelle sowie ausgewählte Android-Geräte und MacBooks nach oben korrigiert. Für ein iPhone 16 Pro Max erhalten Kunden nun bis zu 720 US-Dollar, während der Wert zuvor bei 695 US-Dollar lag. Das iPhone 16 Pro wird mit 630 US-Dollar statt bisher 560 US-Dollar bewertet.
Auch für ältere Generationen wie die iPhone-14-Serie wurden die Sätze leicht angehoben; so stieg der Wert für ein iPhone 14 von 225 US-Dollar auf 235 US-Dollar.
In Australien wird für ein iPhone 16 Pro Max im Top-Zustand ein Kredit von bis zu 1.105 Australischen Dollar gewährt. Neben Smartphones wurden auch die Trade-In-Werte für das MacBook Pro um 250 US-Dollar erhöht. Das Programm umfasst zudem Konkurrenzmodelle wie das Pixel 9 von Google oder das Galaxy S21 Ultra von Samsung.
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Während Apple in den USA verstärkt auf diese internen Gutschriften setzt, bieten Mobilfunkanbieter wie Verizon laut Berichten vom 2. September beim Abschluss eines Neuvertrags und gleichzeitigem Gerätetausch Nachlässe von bis zu 1.000 US-Dollar an.
Erwartungen an das Event „Surprise and Shine“
Die offizielle Präsentation der neuen Hardware wird am 9. September 2026 um 10:00 Uhr Ortszeit (Pazifische Zeit) im kalifornischen Cupertino stattfinden. Es handelt sich um die erste Keynote unter der Leitung von CEO John Ternus, der die Position am 1. September übernommen hat, während der bisherige CEO Tim Cook als Executive Chairman im Unternehmen verbleibt.
Unter dem Motto „Surprise and shine“ werden die Modelle iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max erwartet, die voraussichtlich mit einem in 2-Nanometer-Technologie gefertigten Chip ausgestattet sind.
Ein Standardmodell des iPhone 18 wird für diesen Termin nicht erwartet; Branchenanalysten rechnen mit dessen Einführung erst im Frühjahr 2027. Stattdessen verdichten sich Hinweise auf die Vorstellung eines ersten faltbaren iPhones. In einem internen Memo bezeichnete CEO John Ternus die bevorstehende Veröffentlichung als phänomenal.
Berichten zufolge sollen Zulieferer bereits angewiesen worden sein, für das Jahr 2026 rund 10 Millionen Einheiten des faltbaren Modells zu produzieren, wobei dem Konzern ein Marktanteil von 25 Prozent im Foldable-Segment für das erste Jahr prognostiziert wird. Zusätzlich stehen eine neue Generation der Apple Watch (Series 12 und Ultra 4) sowie AirPods 5 im Fokus der Erwartungen.
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Reaktionen im Einzelhandel und Marktprognosen
Im Vorfeld der Keynote reagieren Händler weltweit mit Preisnachlässen auf aktuelle Modelle. In Großbritannien senkten Anbieter wie EE, Currys und John Lewis die Preise um 100 Britische Pfund auf 1.099 Britische Pfund. In Spanien wurden Nachlässe von 150 Euro verzeichnet, während in Australien Preisreduzierungen von bis zu 300 Australischen Dollar für das Modell mit 256 GB Speicherplatz gemeldet wurden.
Auf den Philippinen eröffnete der Händler Power Mac Center einen neuen Store auf einer Online-Plattform, um sich für den bevorstehenden Launch zu positionieren. Dort werden Einstiegspreise von 1.399 US-Dollar für das iPhone 18 Pro und über 2.000 US-Dollar für das erwartete Foldable prognostiziert.
Der Händler Beyond the Box kündigte für Anfang September Sonderaktionen an, bei denen beispielsweise das iPhone 17 Pro Max für 73.890 Philippinische Peso statt der regulären 93.890 Philippinische Peso angeboten wird.
Die Vorbestellungsphase für die neue iPhone-18-Pro-Serie wird voraussichtlich am 12. September beginnen, gefolgt von einer Markteinführung am 18. September. Bei dem faltbaren Modell, das teilweise als „iPhone Ultra“ bezeichnet wird, könnte es laut Einschätzungen von Experten aufgrund von Produktionsengpässen zu einer späteren Auslieferung im vierten Quartal 2026 kommen.
Neben der Hardware wird zudem ein grundlegendender Umbau des Sprachassistenten Siri erwartet, der künftig auf Google Gemini basieren soll. Die Aktie des Unternehmens notierte zuletzt bei 324,96 US-Dollar mit einem leichten Minus von 0,17 Prozent.

