Der Konzern setzt dabei voll auf künstliche Intelligenz direkt im Gerät.**
Am 1. September 2026 übernimmt John Ternus den Chefposten. Der bisherige Hardware-Chef soll die Integration von KI auf Chipebene vorantreiben. Gleichzeitig plant Apple den Einstieg in Robotik und smarte Heimdisplays – ein strategischer Schwenk, der das Unternehmen unabhängiger vom gesättigten Smartphone-Markt machen soll.
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Ternus-Ära: KI direkt auf dem Chip
Der neue CEO steht für Kontinuität und Innovation zugleich. Ternus, der bereits den Umstieg auf eigene Prozessoren verantwortete, will KI-Funktionen künftig direkt auf dem Gerät ausführen lassen. Branchenbeobachter sehen darin einen klaren Fokus auf Datenschutz und geringere Latenzzeiten – ein Gegenentwurf zu cloudbasierten Lösungen der Konkurrenz.
Forschungsergebnisse untermauern diesen Kurs. Im Frühjahr 2026 präsentierte Apples Forschungsteam ParaRNN – eine Methode, die das Training rekurrenter neuronaler Netze mit bis zu sieben Milliarden Parametern um das 665-fache beschleunigt. Die auf der KI-Konferenz ICLR 2026 vorgestellte Technik erreicht Leistungen auf Transformer-Niveau bei deutlich geringeren Kosten – entscheidend für mobile und Heimanwendungen.
Zudem arbeitet Apple offenbar mit Broadcom an maßgeschneiderten KI-Chips. Diese sollen künftige Geräte in die Lage versetzen, komplexe generative Aufgaben lokal zu bewältigen. Das lang erwartete iPhone Fold, dessen Markteinführung für September 2026 erwartet wird, soll von dieser Entwicklung profitieren.
Zehn neue Produktkategorien: Vom Roboter bis zur Türklingel
Apples Expansionspläne sind ambitioniert: Mindestens zehn neue Produktkategorien stehen auf der Roadmap. Bereits im September 2026 sollen drei KI-gesteuerte Heimgeräte erscheinen:
- Ein magnetisches 7-Zoll-Tablet als zentraler Hub
- Eine Smart-Türklingel mit KI-Gesichtserkennung
- Ein Tischroboter mit 9-Zoll-Display
Besonders der Tischroboter markiert Apples Einstieg in die Robotik. Das Gerät soll als interaktiver Mittelpunkt im Zuhause dienen und auf neuen Foundation-Modellen basieren – teils trainiert mit Googles Gemini-Infrastruktur. Ziel ist es, das iPhone als alleinigen digitalen Mittelpunkt abzulösen und KI nahtlos in den Alltag zu integrieren.
Darüber hinaus plant Apple Wearables der nächsten Generation: Smart Glasses, KI-gesteuerte AirPods mit Kameras und sogar KI-Anhänger. Alle nutzen Apples Neural Engine für Echtzeit-Umgebungsanalyse und Assistenzfunktionen.
M5-Serie und MacBook Neo: Leistungssprung für Profis und Einsteiger
Parallel zur Expansion bleibt Apple seinen Kernprodukten treu. Das MacBook Pro 14 mit M5 Pro – seit Frühjahr 2026 auf dem Markt – zeigt beeindruckende Leistungssteigerungen. Dank einer neuen Fusion-Architektur mit Dual-Chiplet-Design (15-Core-CPU, 16-Core-GPU) erreicht es im Cinebench-2026-Benchmark 25 bis 28 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger M4 Pro.
Die SSD-Geschwindigkeit verdoppelt sich auf 14,5 GB/s. Hinzu kommen Wi-Fi 7, Bluetooth 6.0 und drei Thunderbolt-5-Ports mit 120 GBit/s. Große Sprachmodelle verarbeitet das Gerät bis zu viermal schneller als bisher.
Für preisbewusste Käufer bringt Apple seit März 2026 das MacBook Neo für 599 Euro (umgerechnet) auf den Markt. Es nutzt eine abgespeckte Version des A18-Pro-Chips. Zwar fehlen Tastaturbeleuchtung und haptisches Trackpad, doch Reparaturexperten von iFixit loben es als reparierbarstes Apple-Notebook seit 14 Jahren. Im Single-Core-Geekbench-Test übertrifft es das M1-MacBook Air um rund 46 Prozent – bleibt aber auf 8 GB RAM und einen einzigen USB-C-Anschluss beschränkt.
Mit der Einführung des iPhone Fold und neuen KI-Technologien wie ParaRNN kommen immer mehr Fachbegriffe auf die Nutzer zu. Wer bei Apple-Fachchinesisch nicht mehr den Anschluss verlieren möchte, findet in diesem Gratis-Lexikon klare Erklärungen für die 53 wichtigsten Begriffe. Das kostenlose iPhone-Lexikon jetzt gratis herunterladen
Marktumfeld: Druck von allen Seiten
Das MacBook Neo sorgt für Unruhe im PC-Markt. Konkurrenten wie Asus bezeichnen den Preis als „Schock für die Branche“. Modular-Spezialist Framework hingegen zeigt sich gelassen: Der Fokus auf vollständige Anpassbarkeit und Modularität bleibe ihr Alleinstellungsmerkmal.
Microsofts Surface Laptop 13 startet bei rund 1.150 Euro – für preissensible Käufer kaum konkurrenzfähig gegen das Neo. Redmond versucht gegenzusteuern: Seit Ende April 2026 können Windows-Insider Updates für bis zu 35 Tage pausieren – eine Antwort auf jahrelange Kritik an erzwungenen Neustarts.
Apples Übergang zur Ternus-Ära fällt in eine phase hoher Erwartungen. Interne Prognosen sehen den Umsatz im Schlussquartal 2026 bei rund 150 Milliarden Euro – befeuert durch iPhone Fold und die neuen KI-Heimprodukte.
Ausblick 2027: Touchscreen-MacBook und 2-Nanometer-Chips
Der Blick in die Zukunft verspricht weitere Umwälzungen. Für 2027 erwartet die Branche den M6-Chip im 2-Nanometer-Verfahren – ein Quantensprung in Transistordichte, Effizienz und KI-Leistung.
Noch bedeutsamer: Apple plant offenbar die Einführung eines Touchscreen-MacBook Pro – ein radikaler Bruch mit jahrzehntelanger Designphilosophie. Zusammen mit OLED-Displays in weiteren MacBook-Modellen signalisiert dies: Unter John Ternus ist Apple bereit, alte Hardware-Dogmen zu opfern, um im KI-dominierten Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.
Während die Produktion zunehmend diversifiziert wird – rund 25 Prozent aller iPhones entstehen bereits in Indien –, verfolgt Apple eine klare Strategie: High-End-Innovation mit breiterer Marktabdeckung verbinden.





