Apple-Klage: 3,5 Milliarden Euro Schadensersatz für 40 Millionen

Britische Sammelklage über 3,5 Milliarden Euro gegen Apple wegen angeblichen iCloud-Missbrauchs zugelassen.

Der Vorwurf: Der iPhone-Konzern soll seine Marktmacht bei iCloud missbraucht haben.

Betroffen sind schätzungsweise 40 Millionen britische Nutzer, die zwischen November 2018 und Juni 2026 iCloud-Dienste genutzt haben. Die Verbraucherschutzorganisation Which? wirft Apple vor, Kunden systematisch in die eigene Cloud-Infrastruktur zu drängen, indem das Unternehmen Alternativen für Komplett-Backups blockiert. Die Folge: überhöhte Preise für iCloud-Speicher.

Sollte die Klage Erfolg haben, könnten betroffene Nutzer mit einer Entschädigung von umgerechnet etwa 90 Euro pro Person rechnen. Apple weist die Vorwürfe zurück. Betroffene können sich bis zum 8. Oktober 2026 von der Sammelklage ausschließen. Ein Prozessbeginn ist für Oktober 2028 angesetzt.

iOS 27: Speicher-Regeln für geteilte Alben geändert

Während Apple in Großbritannien juristisch unter Druck gerät, ändert der Konzern parallel die Spielregeln für iCloud-Nutzer. Die zweite Entwickler-Beta von iOS 27 bringt eine weitreichende Neuerung: Geteilte Fotoalben belegen künftig Speicherplatz.

Bisher konnten Nutzer bis zu 5.000 Fotos in gemeinsamen Alben teilen, ohne dass dies das persönliche iCloud-Kontingent belastete. Damit ist jetzt Schluss. Wer ein dauerhaftes geteiltes Album erstellt, muss iCloud Fotos aktiviert haben – und jeder neue Inhalt wird auf das Speicherkonto des Erstellers angerechnet. Einzige Ausnahme: Temporäre Alben, die nach 30 Tagen automatisch verfallen, bleiben weiterhin kostenfrei.

Beta 2 bringt Stabilität und neue Funktionen

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Wer wegen der neuen iOS-27-Speicherregeln für geteilte Alben oder der drohenden iCloud-Klage über Alternativen nachdenkt, findet in diesem kostenlosen Guide die wichtigsten Schritte – von der Speicherfreigabe bis zu Cloud-freien Lösungen. Jetzt kostenlosen Speicher-Guide anfordern

Die aktuelle Beta-Version (Build 24A5370H) adressiert vor allem Kritik aus der ersten Entwickler-Vorschau. Besitzer des iPhone 17 Pro Max berichten von einer behobenen WLAN-Problematik. Insgesamt läuft das System spürbar runder.

Optisch setzt Apple auf die weiterentwickelte „Liquid Glass“-Oberfläche. Siri erhält mit „Visual Intelligence“ und der Funktion „Schreibe mit Siri“ neue Fähigkeiten – allerdings nur auf dem iPhone 15 Pro, dem iPhone Air und der 17-Pro-Serie. Ältere Modelle ab dem iPhone 11 sind kompatibel, bleiben aber von den KI-Features ausgeschlossen.

Der Kalender lernt natürliche Spracheingabe für Termine und Erinnerungen, dazu kommen neue XL-Widgets. Eine öffentliche Beta folgt voraussichtlich Mitte Juli, der finale Release ist für September 2026 geplant.

Speicher-Engpässe clever umgehen

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Das iOS-27-Update benötigt bis zu 15 GB freien Speicher – und geteilte Alben belegen künftig Ihr iCloud-Kontingent. Wer ohne teures Abo auskommen will, erhält hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Speicher-Optimierung und zu MFi-zertifizierten USB-C-Sticks. Speicher-Guide jetzt sichern

Wer vor dem großen iOS-Update auf dem aktuellen Gerät knapp bei Kasse ist – die Updates benötigen zwischen einem und 15 Gigabyte freien Speicher –, hat mehrere Optionen. Das Auslagern ungenutzter Apps löscht die Programme, behält aber die Nutzerdaten. Die Funktion „iPhone-Speicher optimieren“ lagert Full-Resolution-Fotos in die Cloud aus und behält nur verkleinerte Versionen auf dem Gerät.

Für alle, die auf physische Speichererweiterung setzen, gibt es weiterhin MFi-zertifizierte USB-C- und Lightning-Sticks von Herstellern wie SanDisk, Kingston oder PNY. Sie erlauben das direkte Auslagern von Medien, ohne auf Cloud-Abonnements angewiesen zu sein – ein zunehmend relevanter Faktor für Mobile Creator, die in iOS 27 von erweiterten RAW-Bearbeitungsfunktionen profitieren.