Apple hat im Weihnachtsgeschäft einen historischen Quartalsumsatz von 143,8 Milliarden Euro erzielt. Das iPhone war der entscheidende Treiber für das Rekordergebnis.
Cupertino – Der Technologieriese aus Kalifornien feiert einen spektakulären Jahresauftakt. Für das erste Geschäftsquartal 2026, das Ende Dezember 2025 endete, meldet Apple einen Rekordumsatz von 143,8 Milliarden US-Dollar (umgerechnet rund 130 Milliarden Euro). Das entspricht einem Plus von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und übertrifft die Erwartungen der Wall Street deutlich. Der Nettogewinn stieg auf 42,1 Milliarden Dollar.
Veröffentlicht wurden die Zahlen am 29. Januar 2026. Sie belegen eine Phase robusten Wachstums in fast allen Regionen. Der Gewinn pro Aktie kletterte um 19 Prozent auf 2,84 Dollar. Ein weiterer Rekord: Die installierte Basis aller aktiven Apple-Geräte weltweit ist auf über 2,5 Milliarden angewachsen.
iPhone stürmt in neue Dimensionen vor
Die zentrale Erfolgsgeschichte schrieb erwartungsgemäß das iPhone. Der Umsatz mit dem Flaggschiff-Produkt schoss um 23 Prozent auf etwa 85,3 Milliarden Dollar in die Höhe – ein absoluter Allzeitrekord. In jeder geografischen Region, einschließlich dem kritisch beobachteten Markt Großchina, wurden neue Verkaufsrekorde aufgestellt.
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Diese Zahlen deuten auf eine außerordentlich positive Aufnahme der neuesten Modelle hin. Sie könnten auch signalisieren, dass bestehende Nutzer ihre Geräte schneller austauschen als zuvor. Für Apple ist dies ein starkes Signal: Trotz scharfer Konkurrenz behauptet die Marke ihre dominante Stellung in den Schlüsselmärkten.
Services: Das zweite starke Standbein wächst weiter
Während das iPhone die Schlagzeilen beherrschte, baute der Services-Bereich seine Rolle als zweitwichtigste Umsatzquelle weiter aus. Mit Angeboten wie dem App Store, Apple Music, iCloud und Apple TV+ erwirtschaftete die Sparte rekordhafte 30 Milliarden Dollar.
Dieses Wachstum ist strategisch entscheidend. Services generieren wiederkehrende, hochprofitabile Einnahmen und binden Kunden langfristig an das Apple‑Ökosystem. Die stetig wachsende Gerätebasis von über 2,5 Milliarden Einheiten bildet hierfür ein immer solideres Fundament.
Durchwachsenes Bild bei Mac und Wearables
Abseits des iPhone-Erfolgs lieferten die anderen Hardware-Sparten ein gemischtes Bild. Das iPad legte auf etwa 8,5 Milliarden Dollar zu – ein Zeichen für eine mögliche Stabilisierung des Tablet-Marktes.
Die Mac-Division hingegen verzeichnete einen leichten Rückgang auf rund 8,39 Milliarden Dollar. Ebenfalls einen minimalen Umsatzrückgang gab es bei Wearables, Home & Accessories, zu denen die Apple Watch und AirPods zählen. Das Unternehmen betonte jedoch die weiter wachsende installierte Basis in allen Kategorien, was auf ein insgesamt intaktes Ökosystem hindeutet.
Ausblick: Kann der Schwung anhalten?
Der Rekordquartal kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt und zeigt die Widerstandsfähigkeit Apples in einer unsicheren globalen Wirtschaftslage. Die Fähigkeit, sowohl den Hardware-Umsatz zu steigern als auch die profitable Services-Sparte auszubauen, unterstreicht die operative Stärke und die enorme Markenloyalität.
Als Reaktion auf die starken Zahlen hat der Verwaltungsrat eine Dividende von 0,26 Dollar je Aktie beschlossen, die am 12. Februar 2026 ausgezahlt wird. Insgesamt schüttete Apple im Quartal fast 32 Milliarden Dollar an seine Aktionäre aus.
Für das laufende zweite Geschäftsquartal prognostiziert die Konzernführung ein weiteres Umsatzwachstum zwischen 13 und 16 Prozent. Diese optimistische Prognose deutet darauf hin, dass Apple die starke Nachfrage aus der Weihnachtszeit für nachhaltig hält. Analysten werden nun genau beobachten, ob das iPhone diesen Schwung halten kann und wie das expandierende Services-Ökosystem die künftige Profitabilität prägt.
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