iPhone-Nutzer müssen dieses Wochenende eine kritische Sicherheitslücke schließen, während sich die KI-Offensive von Apple verzögert. Die jüngste Warnung vor einer „extrem ausgeklügelten“ Angriffsmethode unterstreicht die Dringlichkeit des Updates auf iOS 26.3. Parallel bestätigen sich Berichte, dass die mit Spannung erwartete, von Googles Gemini angetriebene Siri-Überholung nicht wie geplant im Frühjahr erscheint.
Dringende Warnung: Die „Portier“-Schwachstelle
Sicherheitsexperten schlagen Alarm: Eine in iOS 26.3 behobene Lücke wird bereits aktiv für gezielte Angriffe genutzt. Die Schwachstelle sitzt im Dynamic Link Editor (dyld), den Analysten als „Portier“ des Betriebssystems bezeichnen. Sie ermöglicht es Angreifern, die Sicherheitsbarrieren zwischen Apps zu umgehen und weitreichenden Zugriff zu erlangen.
Apple bestätigt, dass die Lücke möglicherweise bereits ausgenutzt wurde. Zwar richten sich solche hochspezialisierten Spyware-Angriffe typischerweise gegen Journalisten oder Regierungsvertreter. Die Natur dieser Systemschwachstelle macht aber jedes ungepatchte Gerät verwundbar. Die dringende Empfehlung lautet: Sofort auf iOS 26.3 aktualisieren.
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iOS 26.4 Beta: KI-Playlists und Video-Podcasts
Während die Sicherheitsupdates laufen, testen Entwickler bereits die nächste Version. Die erste Beta von iOS 26.4 zeigt, was Nutzer im Frühjahr erwartet:
Playlist Playground mit KI
Die größte Neuerung für Apple Music ist „Playlist Playground“. Ein generatives KI-Tool erstellt aus Text-Eingaben wie „Disco-Hits der 1970er“ automatisch 25 Titel umfassende Playlists. Diese lassen sich weiter anpassen. Das Feature ist vorerst wohl auf die USA beschränkt.
Video-Podcasts im Fluss
Der Podcasts-App erhält Unterstützung für HTTP Live Streaming (HLS). Das ermöglicht einen nahtlosen Wechsel zwischen Audio- und Videowiedergabe, selbst bei schwankender Netzverbindung. Für Podcaster eröffnen sich neue Monetarisierungsmöglichkeiten.
Weitere Verbesserungen betreffen die Health-App mit einer „durchschnittlichen Schlafenszeit“-Statistik und die Shortcuts-App, wo sich nun Ladegrenzen (80% oder 100%) automatisieren lassen.
Rückschlag: Siri mit Gemini-Integration verschoben
Doch die Aufmerksamkeit liegt auf dem, was fehlt. Die angekündigte Revolution von Siri durch Googles Gemini-KI lässt auf sich warten. Branchenberichte bestätigen: Die Integration, die chatbot-ähnliche Konversationen und ein tieferes Verständnis des Bildschirminhalts verspricht, wird nicht mit iOS 26.4 kommen.
Ursprünglich für dieses Update geplant, soll „Siri 2.0“ nun erst mit iOS 26.5 oder sogar dem großen iOS 27-Update Ende 2026 erscheinen. Hintergrund sind angeblich Performance-Probleme und langsame Antwortzeiten in internen Tests. Die Partnerschaft mit Google war zwar im Januar besiegelt worden, die technische Umsetzung braucht offenbar mehr Zeit.
Das bedeutet: Die für den iOS-26-Zyklus versprochenen „intelligenten Erlebnisse“ bleiben vorerst Zukunftsmusik.
Hintergrund: Das „Liquid Glass“-Jahr
Diese Updates fallen in die Mitte des iOS 26-Lebenszyklus, der im September 2025 startete. Das Betriebssystem brachte mit dem „Liquid Glass“-Design die erste große visuelle Überarbeitung seit iOS 7. Der Namenssprung von iOS 18 auf 26 sollte die Version an das Kalenderjahr 2026 anpassen.
Nach dem visuellen Relaunch liegt der Fokus nun auf Stabilität und KI-Funktionalität – genau dem Bereich, in dem Apple jetzt einen Rückschlag hinnehmen muss.
Was kommt als Nächstes?
Die öffentliche Beta von iOS 26.4 wird in den nächsten zwei Wochen erwartet, das Finale im März oder April. Der Verzug der Gemini-Siri-Integration erhöht den Druck auf die nachfolgenden Updates enorm. Alle Augen richten sich bereits auf die WWDC 2026 und die Ankündigung von iOS 27.
Bis dahin hat Sicherheit Priorität. Die aktive Bedrohung durch die „Portier“-Lücke macht die Installation von iOS 26.3 zur wichtigsten Aufgabe für jeden iPhone-Nutzer an diesem Wochenende.





