Apple lädt zu einem weltweiten „Special Apple Experience“-Event am 4. März – und stellt damit die gesamte Hardware-Palette auf den Prüfstand. Die Veranstaltung in New York, London und Shanghai könnte neue Macs, iPads und ein günstiges iPhone bringen.
Cupertino – Der Tech-Riese kehrt zur großen Bühne zurück. Statt einer aufgezeichneten Keynote aus Kalifornien setzt Apple auf gleichzeitige Live-Events in drei Metropolen. Die Einladung spricht von einem „besonderen Erlebnis“ am 4. März. Das Timing ist kein Zufall: Es fällt mitten in die Mobile World Congress in Barcelona, wo Konkurrenten ihre Neuheiten präsentieren. Apple will die Aufmerksamkeit klar auf sich ziehen.
Ein öffentlicher Livestream ist bisher nicht bestätigt. Analysten deuten das als Zeichen für einen Fokus auf Hands-on-Erlebnisse für geladene Journalisten. Die erwartete Produktflut würde den Ton für Apples Geschäftsjahr 2026 vorgeben.
Mac-Offensive: Vom Pro-Notebook bis zum Einsteiger-Laptop
Im Zentrum der Spekulationen steht eine umfassende Mac-Refresh. Besonders erwartet werden neue 14- und 16-Zoll-MacBook Pro-Modelle mit den nächsten M5 Pro- und M5 Max-Chips. Dafür spricht, dass die aktuellen Modelle knapp werden.
Spannender ist das Gerücht um einen komplett neuen, günstigen MacBook-Einstieg. Dieser könnte unter 1.000 Euro kosten und statt eines M-Chips einen iPhone-Prozessor wie den A18 nutzen. Mit einem Display knapp unter 13 Zoll und mehr Farben würde Apple gezielt Studierende und Firmenkunden ansprechen. Ein strategischer Schachzug, um den Budget-Markt zu erobern.
Parallel dazu soll ein MacBook Air mit dem Standard-M5-Chip erscheinen. Das würde den regelmäßigen Upgrade-Rhythmus bei dem beliebten Ultraportable fortsetzen.
iPhone 17e und iPad: KI für alle
Auch das Mobilgeschäft bekommt frischen Wind. Der Nachfolger des iPhone 16e, das iPhone 17e, soll erhebliche interne Upgrades erhalten. Dazu gehören der leistungsstarke A19-Chip und erstmals MagSafe-Kompatibilität in der Einsteiger-Reihe. Möglich ist auch der Wechsel zum Dynamic Island-Design – weg vom klassischen Notch, hin zum Look der Flaggschiff-Modelle.
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Bei den iPads steht ein Update der Air- und Basis-Modelle an. Ein iPad Air der 8. Generation mit M4-Chip würde die Leistungsgrenze zum Pro-Modell weiter verwischen. Das größere Upgrade betrifft das Einsteiger-iPad: Die 12. Generation könnte den A18-Chip erhalten. Der wäre stark genug für Apple Intelligence – und brächte die KI-Features damit erstmals auf das günstigste Tablet des Konzerns.
Strategiewechsel: Warum Apple auf globale Events setzt
Die Rückkehr zu großen, internationalen Präsenzveranstaltungen markiert eine klare Kursänderung. Nach Jahren mit vorproduzierten Videos aus Cupertino will Apple offenbar Nähe und Haptik in den Vordergrund stellen. Die Presseschar soll die vielen erwarteten Geräte direkt in die Hand nehmen können.
Das breite Portfolio zeigt Apples Ambition: Vom preisbewussten Schüler bis zum kreativen Profi will das Unternehmen alle Segmente bedienen. Die geplante Produktflut deutet auf ein aggressives erstes Halbjahr hin. Apple stellt die Weichen, um in einem angespannten Marktumfeld Marktanteile zu verteidigen und auszubauen.
Ausblick: Vorbestellungen und der Weg zum WWDC
Nach den Ankündigungen am 4. März werden die ersten Produkte voraussichtlich innerhalb von Tagen vorbestellbar sein. Die Auslieferung und Verfügbarkeit in Stores folgt ein bis zwei Wochen später.
Der Fokus verschiebt sich dann auf die Software: Im Juni wird Apple auf der WWDC voraussichtlich iOS 27, die nächste macOS-Version und weitere Updates vorstellen. Weitere Gerüchte für 2026 umfassen einen neuen Apple TV 4K, einen aktualisierten Smart-Home-Hub und möglicherweise externe Monitore. Doch der März-Event bleibt der Hardware-Höhepunkt des Frühjahrs.





