Apple startet mit einer weltweiten Präsenzveranstaltung ins Jahr 2026. Am 4. März will der Konzern in New York, London und Shanghai eine neue Produktgeneration vorstellen – und kehrt damit zu Live-Events zurück.
Die Einladung zu einem „Special Apple Experience“ hat die Tech-Branche in Aufregung versetzt. Nach Jahren virtueller Keynotes setzt Apple wieder auf persönliche Präsentationen. Das deutet auf handfeste Hardware-Neuheiten hin, die Journalisten selbst erleben können. Branchenkenner erwarten eine der wichtigsten Frühjahrs-Präsentationen seit langem.
Der günstige MacBook-Revolutionär
Im Zentrum der Spekulationen steht ein neues, preiswertes MacBook. Es soll endlich mit Chromebooks und günstigen Windows-Laptops konkurrieren können. Bislang lag der Einstiegspreis des MacBook Air deutlich über dem vieler Konkurrenzprodukte.
Der Clou: Statt der teuren M-Serie soll das Gerät mit einem iPhone-Prozessor ausgestattet sein – vermutlich dem A18 Pro oder A19 Pro. Diese Strategie senkt die Produktionskosten, bietet aber genug Leistung für Schüler und Alltagsnutzer. Das Gehäuse aus Aluminium bleibt wohl erhalten, doch bunte Farben wie Gelb, Grün oder Blau könnten Einzug halten.
Der Preis soll unter 800 US-Dollar liegen, manche Analysten rechnen sogar mit nur 599 bis 750 Dollar. Damit könnte Apple seinen Marktanteil im Bildungssektor und bei Einsteigern deutlich ausbauen.
iPhone 17e: Dynamic Island für alle
Parallel dazu steht die nächste Generation des preiswerten iPhones an. Das iPhone 17e soll mehrere Features der Spitzenmodelle erhalten. Dazu gehören voraussichtlich MagSafe für magnetisches Laden und das Dynamic Island statt des alten Notchs.
Als Herzstück soll der A19-Chip arbeiten, was für seine Klasse beachtliche Leistung verspricht. Auch die Frontkamera könnte ein Upgrade erhalten. Das Bemerkenswerte: Trotz dieser deutlichen Aufwertung will Apple den Einführungspreis bei 599 Dollar halten. In einem Markt, in dem Komponentenknappheit die Preise der Konkurrenz treibt, ist das ein aggressiver Schachzug.
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M5-Chips und iPad-Updates im Gepäck
Neben den beiden Hauptattraktionen könnte der Event weitere Neuheiten bringen. So stehen aktualisierte MacBook Pro-Modelle (14 und 16 Zoll) mit M5 Pro- und M5 Max-Chips in den Startlöchern. Auch das MacBook Air soll ein Update auf den Basis-M5 erhalten.
Die iPad-Familie dürfte nicht leer ausgehen: Das iPad Air könnte auf den M4-Chip wechseln, das BasisiPad auf A18 oder A19. Selbst ein überarbeiteter Studio Display mit höherer Bildwiederholrate und Mini-LED-Technik wird diskutiert – hier sind die Gerüchte aber noch dünner.
Strategie: Öffnung des Apple-Ökosystems
Die erwartete Produktpalette verrät eine klare Strategie: Apple will sein Ökosystem durch niedrigere Einstiegshürden vergrößern. Ein MacBook unter 800 Dollar wäre ein direkter Angriff auf die Chromebook-Dominanz in Schulen und könnte neue Nutzer zu macOS bringen.
Gleichzeitig verteidigt Apple mit dem aufgewerteten, aber preisstabilen iPhone 17e seine Position im hart umkämpften Mittelklasse-Segment. Mehr Wert zum gleichen Preis – das könnte viele Nutzer von Android-Geräten zum Wechsel bewegen.
Die parallelen Presse-Events in drei globalen Metropolen unterstreichen die Bedeutung dieses Starts. Apple zeigt sich offenbar so sicher von seiner neuen Hardware, dass sie für sich selbst sprechen soll. Ob die Gerüchte der Realität standhalten, zeigt sich am 4. März.





