Apple lädt zu globaler Produktpremiere im März

Apple startet 2026 mit einer globalen Produktvorstellung. Im Fokus stehen ein günstiges MacBook, neue M5-Chips, das iPhone 17e und die Ausweitung von Apple Intelligence auf Einsteiger-iPads.

Apple kündigt für den 4. März eine weltweite Produktvorstellung an. Das Unternehmen erwartet die Presse in New York, London und Shanghai zu einem „Special Apple Experience“. Damit startet der Konzern sein Produktjahr 2026 mit einem ungewöhnlichen, intimeren Event-Format abseits des Stammsitzes in Cupertino.

Neue MacBooks mit M5-Chips und günstigem Einsteigermodell

Der Fokus liegt auf einer umfassenden MacBook-Offensive. Als größte Neuerung gilt ein kostengünstiges MacBook, das Chromebooks und Mittelklasse-Windows-Laptops Konkurrenz machen soll. Der Preis könnte zwischen 700 und 800 Euro liegen. Spekulationen zufolge könnte es von einem A18 Pro-Chip aus dem iPhone-Bereich angetrieben werden, um den Preis zu drücken. Das mehrfarbige Logo auf der Einladung lässt zudem neue Gehäusefarben erwarten.

Für die Leistungsklassen stehen die neuen M5-Chips bereit. Das MacBook Air soll das Basismodell M5 erhalten. Die Profi-Modelle MacBook Pro (14 und 16 Zoll) werden voraussichtlich mit den Hochleistungsvarianten M5 Pro und M5 Max aufgerüstet. Das wäre die bedeutendste Mac-Aktualisierung seit Jahren.

iPhone 17e und iPads erhalten KI-Upgrade

Auch beim Smartphone steht ein Update an: Der Nachfolger des günstigen iPhone 16e, das iPhone 17e, wird erwartet. Es soll erhebliche interne Verbesserungen erhalten, darunter MagSafe, den neuen A19-Chip, ein C1X-Modem für schnelleres 5G und einen N1-Chip für Wi-Fi 7. Zudem könnte die „Dynamic Island“ nun die gesamte nuova iPhone-Reihe zieren.

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Die iPad-Familie rückt näher an die Pro-Modelle heran. Das iPad Air soll einen M4-Chip erhalten. Noch bedeutender ist das Update beim günstigsten iPad der 12. Generation: Es wird wohl mit einem A18-Prozessor ausgestattet. Das wäre ein Game-Changer, denn damit würden die Apple Intelligence-KI-Funktionen erstmals für ein Einsteiger-Tablet verfügbar – und damit für ein massiv größeres Publikum.

Strategisches Timing und Marktauswirkungen

Die Terminwahl ist klug: Das Event fällt mit der Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zusammen, der größten Mobilfunkmesse des Jahres. Apple kann so die mediale Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Die mögliche Einführung eines sub-800-Euro-MacBooks markiert eine strategische Wende. Apple greift damit ein Marktsegment an, das es lange vernachlässigte. Vor allem im Bildungssektor könnte dies den Druck auf PC-Hersteller und Googles Chromebook-Ökosystem erhöhen. Die durchgängige Integration KI-fähiger Chips unterstreicht zudem, wie tief Apple künstliche Intelligenz in sein Ökosystem einbetten will.

Was am 4. März zu erwarten ist

Das Event am 4. März konzentriert sich voraussichtlich auf mobiles Computing für Verbraucher und Prosumer. Updates für Highend-Desktop-Computer wie Mac Studio oder Mac Pro sind dagegen erst für später im Jahr erwartet. Die Tech-Welt blickt gespannt auf die drei globalen Bühnen, von denen aus Apple den Kurs für sein Produktjahr 2026 vorgibt.